Wer programmiert mir das?

Ich bin in letzter Zeit wieder öfters in Foren unterwegs und merke, dass mir häufig die Übersicht verloren geht. Wenn ich irgendwo kommentiere, muss ich immer nachschauen, ob in dem Thread ein neuer Kommentar erschienen ist (entweder im E-Mail Postfach oder in meinen abonnierten Threads im Menü des Forums), das nervt. Außerdem kann ich mich nicht automatisch benachrichtigen lassen, sobald in einem bestimmten Unterforum ein neuer Thread eröffnet wird (wenn doch, vermutlich nur per Mail). Das ich Mails geschickt bekomme, ist ja schön und gut, aber extrem umständlich. Vielmehr hätte ich gern eine Software, ähnlich eines RSS-Readers nur mit mehr Funktionen, für Foren. Sozusagen ein Foren-Reader. Der sollte folgende Features haben:

  • Möglichst viele Foren-Typen unterstützen (vBulletin und phpBB wären Pflicht)
  • Benachrichtigung über neue Kommentare in allen Threads in denen ich geschrieben habe, inklusive Eingabefeld um direkt dorthinein zu posten
  • Möglichkeit Unterforen zu abonnieren und über alle neuen Threads darin informiert zu werden
  • PN empfangen/senden
  • Offline Funktionalität

Für iOS und Android gibt es wohl Tapatalk, dass mehrere Foren unterstützt (und noch einige andere Apps). Habe es mir aber noch nicht angeschaut, wäre ja schonmal ein Anfang und vielleicht könnte man die Developer überreden, das ganze für Mac OS X zu portieren. Werde ich gleich mal anschreiben.

Ich weiß, dass vBulletin eine API anbietet, aber ich weiß nicht, inwiefern man damit auf alle Foren, die darauf basieren, zugreifen kann, oder ob man einen extra API-Key für jedes Forum benötigt.

Wem langweilig ist und wer eine Herausforderung sucht, kann sowas ja gern für mich programmieren. Am besten als native OS X App. Danke.

Torq Conectiv – die 2te: Bilder

Ich hab ja gesagt, dass ich noch Bilder nachliefere, wie das alles so aussieht. Zuerst einmal wie mein Set aussieht (um die volle Ansicht zu haben, bitte auf die Bilder klicken, in den Thumbnails sieht man nur einen Ausschnitt):

mein Set Was sehen wir hier alles? Fangen wir unten an: Da stehen links und rechts die zwei wichtigsten Dinge, meine Plattenspieler. Synq X-TRM1 und dazwischen mein Mixer – ein Behringer DDM-4000. Stehen tut das ganze auf dem Ikea Expedit, ideal da unten noch genügend Fächer für Platten oder sonstigen Krams ist.

Da drüber haben wir dann ein Ikea Lack Regal, auf dem von links nach rechts folgende Dinge stehen: Mein Novation Nocturn Controller, mein Macbook Pro und ganz rechts die beiden Soundinterfaces, einmal das Conectiv (oben) und darunter mein Phonic Firefly Firewire Interface. Dann sind da noch Boxen zu sehen, ein Tennisball und zwei Dosen, aber die haben nix zu bedeuten :D Warum zwei Interfaces? Nunja, das Conectiv dient für Torq und das Phonic Firefly nutze ich um meine Mixe aufzuzeichnen und manchmal um die Musik zu streamen.

Vom Plattenspieler geht das Signal zum Conectiv und von da entweder in den Laptop und wieder zurück ins Conetiv und dann zum Mixer, oder direkt vom Plattenspieler durchs Conectiv in den Mixer, je nachdem ob ich mit Platten auflege oder Musik vom Rechner nehme. Meine neueste Errungenschaft ist der Novation Nocturn, den ich für Torq nutze um dort Cue Points zu setzen oder um Loops zu spielen, geht dann doch schneller, als mit der Maus zu klicken.

Nun noch ein paar Bilder aus der Torq Software heraus:

Torq nach dem StartSo sieht die Software nach dem Start aus. Ziemlich leer, doch die grundlegenden Dinge lassen sich erkennen, denke ich. Links und rechts sieht man eindeutig die gleichen Bedienelemente, lediglich durch Farben unterscheiden sie sich, dass sind die Decks, in die man dann die Tracks lädt. Im unteren Drittel sieht man den Browser, in dem man sich durch seine Musik bewegt und die Tracks heraussucht. Diese werden einfach per Drag’n'Drop in das entsprechende Deck gezogen. Dann werden die Tracks analysiert um zu berechnen mit wieviel BPM sie laufen, aber Vorsicht, lieber aufs Gehör verlassen, die Software arbeitet nicht immer korrekt. Nach dem Laden sieht das ganze dann in etwa so aus: Torq nach dem LadenWir sehen in der Mitte die Waveform der Tracks, wieder farblich getrennt. Dazu im Track oben am Anfang einen dicken Strich und sonst viele dünne Striche. Die geben an, wo sich jeweils die 1 des Beats befindet, auch etwas, was Torq berechnet, was funktionieren kann, aber manchmal eben auch nicht. Je nach Ausprägung der einzelnen Elemente, wie Bass oder Snare, ist es mehr oder minder einfach den Track vernünftig zu analysieren. Auch hier gilt: Die Software liefert ein grobes Maß, die Feinarbeit bleibt aber weiterhin dem eigenen Gehör überlassen,hier nochmal ein Bild von der Waveform in größerer Ansicht:

Torq WaveformHier sieht man sehr gut, dicke und dünne Striche, die gelben Striche geben an, welche Stelle gerade gespielt wird. Sie sind fest an der Stelle, der Track zieht praktisch darunter vorbei. Wie ich vorhin schon schrieb nutze ich Loops und Cue Points um schneller zu bestimmten Stellen springen zu können, oder ich loope ein paar Beats für einen Übergang zum neuen Track, die Einstellungen dazu finden sich direkt im Feld unter den Tracknamen und sieht so aus: Torq Loops1,2,4 oder 8 bewirken entsprechend lange Loops, die automatisch von der Stelle aus starten. Während die beiden Pfeile links neben den Zahlen einmal für Loop-In und einmal für Loop-Out stehen, so dass man auch selbst die Länge des Loops festsetzen kann. Direkt darüber, die beiden Pfeile im Kreis, schalten den Loop aus oder wieder an. Cue Points setzen ist ganz ähnlich, dazu gibt es ebenfalls Buttons, wer weiter oben auf der Gesamtansicht nochmal schaut, wird die Buttons 1-5 und Set fast direkt unter den Buttons für Loops entdecken. Zuerst drückt man “Set” und anschließend eine Zahl, um den Cue Point zu setzen und dann kann man zu dieser Stelle immer wieder zurückspringen, in dem man auf die entsprechende Zahl drückt.

Das soll es erstma dazu gewesen sein, ich hoffe ich konnte euch nen kleinen Einblick gewähren. Ab und zu kommt es vor, dass ich meine IP twittere, unter der ich  streame, also folgt mir oder addet mich bei icq oder jabber und fragt danach.

meine wichtigsten Mac Apps Part I

Es ist immer schön, mal zu zeigen, was man selbst für Programme am Liebsten auf dem Mac benutzt. Vielleicht kann man ja den ein oder anderen noch einen guten Hinweis auf eine nette App geben. Hier will ich allerdings erstmal zeigen, welche Programme bei mir fast 24/7 laufen, ohne die ich nicht zurechtkommen würde. Ich werde vermutlich immer 2-3 Programme vorstellen, um die Artikel kurz zu halten. Irgendwann demnächst, werd ich vielleicht auch noch mal ein paar besondere Programme vorstellen, die nicht jeder benutzt bzw. die nicht so bekannt sind.

Safari

Ein Bild vom Safari Webbrowser

Der Safari - Top-Browser

Ja, was soll man groß sagen. Wenn es einen Browser für den Mac gibt, ohne den ich nicht leben kann, dann ist es der Safari. Superfix beim Laden der Seiten, nicht überladen. Gibt zwar keine Pluginschnittstelle wie beim Firefox, dennoch gibt es eine ganze Menge Addons. Allen voran “Saft”, ein Plugin welches etwas Geld kostet, aber dafür auch eine Menge bietet, angefangen bei Adblocking bis hin zu Tabs-Management. Kein anderer Browser bietet unter Mac OS X das Gefühl, das ich beim Surfen mit dem Safari hab, der Browser “fühlt” sich einfach gut an. Einfach mal ausprobieren, gibts ja auch für die Windows User ;)

Adium

Adium - die eierlegende Wollmilchsau der Instant Messenger

Adium - die eierlegende Wollmilchsau der Instant Messenger

Mit das wichtigste Kommunikationsmittel nach außen: ICQ / MSN / Jabber. Adium vereint so ziemlich alle Chat-Protokolle, die man sich denken kann unter einer Haube. Ich benutze eine modifizierte Version, bei der das Aussehen ziemlich verändert ist, aber meinem Geschmack entspricht. Hier kann ich alle meine IM zusammen verwalten, benötige keine verschiedenen Programme für verschiedene Netze, quasi das Miranda für Mac :) Es gibt eine Menge Plugins und dank Applescript lassen sich relativ einfach eigene Skripte erstellen, mit denen man Adium erweitern, z.B. um spezielle “afk-Skripte” die automatisch bestimmte Abwesenheitsnachrichten setzen, oder Skripte, die lustige Sprüche an die Gesprächspartner schicken. Einfach mal schauen. Für mich auch wichtig, ist die Log Funktion, die ich oft benötige, wenn ich weiß, dass ich xy vor Monaten mal einen Link geschickt habe, den ich mittlerweile vergessen habe, aber jetzt dringend benötige, dann suche ich meistens in Adium danach und habe schon so manchen Link wieder gefunden. Ich mag das Programm mit der Ente, iChat hat mir irgendwie nie zugesagt, auch wenn man dort die tollen iSight Effekte benutzen kann, was in Adium im Moment ja noch nicht geht. Aber wer weiß, was die nächsten Versionen bringen werden…

macheist 3

macheist
Dieses Jahr hab ich mal wieder bei macheist.com mitgemacht und dann anschließend auch das Bundle gekauft.
Vermutlich muss ich erstmal erklären, was Macheist überhaupt ist: Ganz grob gesagt, ist es eine Schnitzeljagd im Internet. Die netten Leutchen da machen sich richtig viel Mühe, drehen Videos, die sie an uns, die Agenten, richten. Dieses Jahr ging es um mysteriöse Turbulenzen im Raum-Zeit-Kontinuum die dafür sorgten, dass auf diversen Internetseiten Anomalien auftraten. Man bekommt immer einen Starthinweis und von da aus muss man sich durchhangeln, rätseln und viel knobeln. Hilfe findet man immer im Forum. Hat man eine Mission erfolgreich geschafft, bekommt man entweder ein Passwort oder eine Mausgestenbewegung, welche man im Eingang zum Safe eingeben muss. Hat man den Safe geöffnet, gibt es meistens ein kleines oder vielleicht auch größeres Programm umsonst. Und zusätzlich bekommt man auch ab und zu einen kleinen Gutschein für das kommende Macheistbundle.
Das Bundle gibt es dann immer am Abschluss von Macheist. Es handelt sich dabei um ein großes Softwarebundle, dieses ging diesmal für Jahr für 39$ raus. Von jedem verkauften Bundle gehen 25% an karikative Einrichtungen. Da ich einen der 4$ Gutscheine bei einer Mission erhalten hatte, konnte ich es mir für 35$ kaufen. Insgesamt gab es dieses mal Software für über 900$. Allerdings nicht sofort, zuerst waren 10 Programme freigeschaltet und dann gab es ab einer gesammelten Spendensumme von 400.000$ (d.h. die jeweiligen 25% des Verkaufspreises) ein weiteres Programm und ab 500.000$ zwei Weitere, u.A. Espresso, weswegen ich mir das Bundle hauptsächlich gekauft habe. Insgesamt kamen laut Aussagen der Macher 850.000$ für den Guten Zweck zusammen, 88.000 Bundles wurden verkauft. Der Rest, also der Großteil, der Einnahmen werden glaub ich unter den teilnehmenden Entwicklern und den Machern von Macheist aufgeteilt. Und wie die Silbe “Mac” schon andeutet, gibt es bei Macheist immer nur Mac Software. Neben Espresso, welches ich für die Webseitengestaltung benutze, gab es unter anderem Picturesque (Programm um schnell Bilder mit ansehnlichen Effekten zu versehn), World of Goo (ein Spiel, bei dem man mit kleinen Ölkügelchen Türme bauen muss, die nich umfallen dürfen – sehr cool) und Delicious Library (ein sehr cooles Programm um seine Bücher zu archiveren: Webcam an, Barcode vorhalten, einscannen und bei Amazon suchen lassen. Fertig.). Alle Programme sieht man, wenn man auf das Bild klickt.

ich geb ganz schön viel geld aus..

..seit ich meinen mac und den paypal account hab. faszinierend, wie schnell man da mal 5 bis 10 euro für gute software ausgibt, damals unter windows is mir das nie in den sinn gekommen :-D aber jetzt, irgendwie schönes gefühl, wenn man weiß, dass man die leute unterstützt, die faszinierende software entwickeln…is irgendwie wie mit den cd’s: ich kauf weiterhin cd’s, so 2-3 pro monat, allein nur um die vielen tollen künstler zu unterstützen und weil das artwork mancher cd’s einfach genial is…