Wer programmiert mir das?

Ich bin in letzter Zeit wieder öfters in Foren unterwegs und merke, dass mir häufig die Übersicht verloren geht. Wenn ich irgendwo kommentiere, muss ich immer nachschauen, ob in dem Thread ein neuer Kommentar erschienen ist (entweder im E-Mail Postfach oder in meinen abonnierten Threads im Menü des Forums), das nervt. Außerdem kann ich mich nicht automatisch benachrichtigen lassen, sobald in einem bestimmten Unterforum ein neuer Thread eröffnet wird (wenn doch, vermutlich nur per Mail). Das ich Mails geschickt bekomme, ist ja schön und gut, aber extrem umständlich. Vielmehr hätte ich gern eine Software, ähnlich eines RSS-Readers nur mit mehr Funktionen, für Foren. Sozusagen ein Foren-Reader. Der sollte folgende Features haben:

  • Möglichst viele Foren-Typen unterstützen (vBulletin und phpBB wären Pflicht)
  • Benachrichtigung über neue Kommentare in allen Threads in denen ich geschrieben habe, inklusive Eingabefeld um direkt dorthinein zu posten
  • Möglichkeit Unterforen zu abonnieren und über alle neuen Threads darin informiert zu werden
  • PN empfangen/senden
  • Offline Funktionalität

Für iOS und Android gibt es wohl Tapatalk, dass mehrere Foren unterstützt (und noch einige andere Apps). Habe es mir aber noch nicht angeschaut, wäre ja schonmal ein Anfang und vielleicht könnte man die Developer überreden, das ganze für Mac OS X zu portieren. Werde ich gleich mal anschreiben.

Ich weiß, dass vBulletin eine API anbietet, aber ich weiß nicht, inwiefern man damit auf alle Foren, die darauf basieren, zugreifen kann, oder ob man einen extra API-Key für jedes Forum benötigt.

Wem langweilig ist und wer eine Herausforderung sucht, kann sowas ja gern für mich programmieren. Am besten als native OS X App. Danke.

Macheist is back!

Einige von euch kennen sicherlich Macheist, die mehr oder weniger regelmäßige Schatzsuche im Internet mit der Aussicht auf kostenlose Programme. Die Jungs und Mädels geben sich ordentlich Mühe um knackige Rätsel zu schaffen, die nicht so leicht zu lösen sind. Oft gehen sie Kooperationen mit anderen Seiten ein, so dass man auf deren Homepage suchen muss. Es ist auf jeden Fall immer eine Herausforderung, doch zum Glück gibt es auch das Macheist-eigene Forum, zum Diskutieren und Austauschen, so dass niemand alleine suchen muss.

Zuletzt gab es im Frühjahr 2010 eine Schnitzeljagd, bei der man einen Code fand, der ein geheimes Menu in Twitter for Mac freischalten konnte. Außerdem gab es die Aussicht auf ein Pre-Release von Tweetie 2, was ja nun sehr wahrscheinlich nicht mehr passieren wird.

In der letzten Nacht gab es einen neuen Tweet von @macheist und eine neue Startseite auf deren Homepage. Ist es also sehr wahrscheinlich, dass es in den nächsten zwei bis drei Wochen losgeht. Zuerst muss jedoch ordentlich Buzz in der Mac-Welt erzeugt werden, damit genügend Leute mitmachen.

Ich empfehle euch mal, die Startseite auf einem iOS-Device anzuschauen (iPad, iPhone oder iPod touch) und ein paar Gesten auszuprobieren, vielleicht findet ihr ja was interessantes…

Ersten Gerüchten zufolge (die aber angeblich auf Anfrage von Macheist wieder entfernt werden sollten), soll es eine iOS App geben, ich bin gespannt.

Meine Gedanken zum Mac App Store

Bild vom Mac App Store

via apple.com

Gestern Abend war es mal wieder soweit, Steve Jobs betrat die Bühne und stellte unter dem Motto “Back to the Mac” Neues für die Mac-User vor. Was genau alles, kann man gerne hier nachlesen oder die gesamte Keynote anschauen, ich möchte mich auf eine Neuigkeit konzentrieren: Es wird einen App Store für den Mac geben.

Wer genau während der Keynote zugehört hat, dem wird sicherlich aufgefallen sein, dass die Reaktion auf die Ankündigung eher verhalten ausgefallen ist. Auch mich hat das Ganze ein bisschen nachdenklich gestimmt. Doch zuerst die Fakten:

  • wie im Store vom iOS werden die Einnahmen 70/30 (Entwickler/Apple) aufgeteilt
  • Einmal kaufen, auf allen Geräten nutzen, die man hat
  • Updates, wie im iOS Store, lassen sich darüber laden
  • einfache Installation – kein Verschieben in das Programme-Verzeichnis
  • Review-Prozess
  • Apps können weiterhin auch außerhalb des Mac App Stores vertrieben werden

Die Spekulation, dass Apple einen App Store für den Mac bringt, hatten wir schon im Frühjahr, damals hieß es noch, dass nur Anwendungen aus dem Store laufen sollen, dem erteile Steve Jobs jedoch eine Absage. Damals waren wir alle entsetzt, da es hieß, dass dieser App Store der einzige Distributionskanal sei. Was wir gestern gesehen haben, zeigt uns, dass es vorerst auch weiterhin Anwendungen außerhalb vom App Store geben wird.

Und das ist auch gut so, denn ich denke kaum, dass Adobe einen 30% Anteil von den Einnahmen der CS-Suite an Apple abgeben möchte. Allerdings finde ich es auch nicht verwerflich, dass Apple einen Teil haben möchte, ob die 30% nun gerechtfertigt sind oder nicht, bleibt eine andere Frage. Immerhin hosten sie die Programme und gerade durch die Top-Listen erhalten bestimmte Apps eine Menge Aufmerksamkeit, die sie vielleicht sonst nicht erhalten hätten. Und Apple prüft für uns die Programme, ist das keinem Entwickler 30% wert? Wir kennen das aus dem App Store von iOS. Leider werden genau wie dort, auch auf dem Mac manche Anwendugen im Store verschwinden, weil sie keine große Zielgruppe haben und einfach zu speziell sind.

Ich finde den App Store sinnvoll für Einsteiger. Hier wird man die wichtigsten Anwendungen für einen vernünftigen Einstieg finden und kann diese ohne großes Brimborium installieren und aktualisieren. Für mich persönlich ist es nichts. Warum? Weil ich schon auf dem iPhone/iPad die wenigsten Apps aus dem Store kaufe. Den Großteil entdecke ich erst via Twitter und/oder Blogs, die darüber berichten. Lediglich die Top-25 Listen schaue ich mir ab und zu an, wenn ich meine Apps update. Genauso entdecke ich neue Anwendungen für den Mac größtenteils nur über Hinweise aus Tweets, interessanten Blogposts oder durch spezifisches Suchen via Google.

Neulinge werden sich hier wohlfühlen und vermutlich auch eher ein paar Programme kaufen, weil sie nicht großartig durch das Netz surfen und Programme via PayPal o.Ä. bezahlen brauchen. Außerdem wird man dort direkt Reviews und Kommentare anderer Käufer finden. Apple bietet für diese Nutzer damit ein einfaches System um sich schnell auf dem Mac einzurichten.

Der Review-Prozess stimmt mich nachdenklich. Wie werden die Regeln aussehen, was passiert, wenn z.B. eine Anwendung irgendwelche Hacks nutzt um ein Feature zu implementieren? Ich erinnere mich an 1Password, dass am Anfang auch eine undokumentierte Funktion nutzte um im Safari 5 zu funktionieren. Wäre so ein Programm in den App Store gekommen? Und vor allem: Wie schnell werden darüber kritische Updates veröffentlich? Auf iOS mag es nicht so schlimm sein, da könnte Apple im absoluten Notfall die App aus der Ferne löschen. Auf dem Mac wird dies nicht so einfach möglich sein.

Ein großer Vorteil ist sicher die Tatsache, dass man Anwendungen dann auf allen seinen Macs nutzen kann, hat man sie einmal gekauft. Die Frage ist natürlich, wie die Entwickler damit umgehen werden, die bisher Einzel- und Mehrbenutzerlizenzen angeboten haben. Allein deswegen wird Adobe vermutlich nicht die CS-Suite im Mac App Store bringen: Dann müssten Firmen ja nur noch 1/5 des Geldes ausgeben, denn 5 Geräte lassen sich ja mit einem Account aktivieren. Oder gibt es für so etwas genauere Regeln?

Natürlich sind das jetzt alles erst einmal Spekulationen, in 90 89 Tagen werden wir mehr wissen, denn dann wird der Mac App Store für Snow Leopard veröffentlicht werden. Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich das ganze entwickeln wird, auch wenn das ganze nach den momentanen Ankündigungen eher nichts für mich sein wird.

Wie steht ihr dazu?

[Mac] TotalFinder – Tabs für den Finder

Wieder mal bin ich bei aptgetupdate.de auf eine geniale Mac Software gestoßen: Mit TotalFinder von BinaryAge kann man den Finder erweitern. Wichtigste Veränderung: Das Ding bekommt endlich Tabs! Das ganze funktioniert über ein SIMBL Plugin und läuft nur unter Snow Leopard, da dort der Finder komplett in Cocoa geschrieben wurde und so die Vorraussetzungen für Hacks gegeben sind. Für weitere Infos, empfehle ich den Blog des Programmierers. Nach der Installation muss der Finder neugestartet werden, und dann stehen euch die Neuerungen schon zur Verfügung: Wie oben gesehen die Tabs; aber das Plugin bietet auch ein paar weitere Optionen: Es lässt sich ein Shortcut definieren, der den Finder einblendet, man kann endlich diese .DS_Store Dateien löschen lassen, versteckte Dateien einblenden, die Unix Verzeichnispfade im Tab anzeigen lassen und die von Windows bekannte Sortierung “erst Ordner, dann Dateien” aktivieren.

Das ganze ist im Moment, während der Alphaphase, noch kostenlos, soll aber später Geld kosten, was ich nicht schlimm finde, solange es nicht zu teuer wird. Und was ich vergass: Das ganze verändert das Finder Symbol noch ein wenig, eine Sonnenbrille wird dem Finder aufgesetzt. Alles in allem eine echt super Erweiterung, die endlich Tabs bringt. Aber wie bei aptgetupdate.de im Blog schon geschrieben, wird es wohl auch hier nur wieder eine Frage der Zeit sein, bis Apple sich dieser Idee annimmt und wir das als festen Bestandteil des OS ausgeliefert bekommen. Solang wird TotalFinder aber seinen Dienst bei mir verrichten. Insbesondere auf die zukünftigen Features, die angedacht sind, bin ich gespannt: “Add a dual panel mode (like in good old Norton Commander)”, “Enable a cooperation mode with Terminal.app (for command-line lovers)” und “And what about better git/svn/mercurial integration?”. Ich freu mich.

[Review] Magic Mouse

(c) Apple

(c) Apple

Seit knapp einem Monat habe ich sie jetzt, dass neueste Wunderwerk aus Apples Hardwareschmiede. Die Maus ohne Scrollrad, mit der man trotzdem scrollen kann. Das Ding ist hübsch keine Frage, aber auch funktional? Diese Frage stellte ich mir, als ich sie zum ersten Mal sah – flach sieht sie aus, flacher als andere Mäuse, wie gut funktioniert die Multitouchoberfläche? Jetzt nach einem Monat kann ich sagen: Sie ist nicht zu flach, es bedarf einer Eingewöhnungszeit, aber jetzt ist es nicht mehr ungewohnt. Nachfolgend ein paar Infos zu Hard- und Software sowie ein kleines Fazit.

Die Hardware

Magic Mouse OberflächeDie Maus kommt in einer kleinen Plastikdose daher, dazu noch die üblichen Flyer mit Hinweisen / Garantie und son Spaß, das wars dann auch schon. Sie sieht sehr edel aus, unten Aluminium, ganz im aktuellen Apple Stil, oben die Touchoberfläche ganz in weiß. Sie hat einen An-/Ausschalter an der Unterseite. Dort befinden sich auch die zwei schwarzen Streifen, auf denen die Maus gleitet. Einige finden das nicht toll, ich habe jedoch bisher keine Problem damit gehabt.

Magic Mouse UnterseiteDazu noch das Batteriefach, die kleine grüne Lampe deutet an, ob die Maus an oder ausgeschaltet ist, leuchtet aber auch nur, wenn man die Maus umdreht. Alles in allem ein top-designtes kleines Stück Technik was Apple da abliefert, ich find die Verarbeitung absolut klasse und kann mich nirgends drüber beschweren.

Wie bereits ganz oben geschrieben, bestitzt die Magic Mouse kein Scrollrad, gescrollt wird einfach per 1-Finger-Swipe nach oben/unten bzw. links/rechts. Die gesamte Oberfläche ist eine Taste, wie man es von der Mighty Mouse noch gewohnt ist, Rechtsklick lässt sich aber ebenfalls aktivieren, die Maus erkennt dann, an welcher Stelle ihr drückt und führt entweder einen Links- oder Rechtsklick aus.

Die Software

Magic Mouse SoftwareeinstellungenNach der ersten Inbetriebnahme muss ein Softwareiupdate für die Maus geladen werden und anschließend ein Neustart. Ganz schön viel Aufwand für eine Maus. Aber na gut, ohne das Softwareupdate funktioniert die Touchoberfläche nicht, also nehme ich mal an, dass etwas tiefergehendes am System angepasst wird. Nach dem Neustart funktionierte die Maus sofort und ohne Problem an meinem Macbook Pro. In der Software lassen sich alle nötigen Parameter einstellen und der Batterieladestatus einblicken.

Akkulaufzeit

Bei schnurlosen Mäusen ist natürlich immer die Frage nach der Akkulaufzeit sehr wichtig, wer möchte schon jede Woche die Batterien / Akkus tauschen bzw. laden. Ich habe leider keinen Vergleich zu anderen Funkmäusen und kann nur meine jetzigen Erfahrungen aufschreiben: Die Maus benutze ich jetzt knapp einen Mona, jeden Tag ca. 6-7h. Die Batteriestatus ist, wie man im Bild oben erkennen kann, bei 10%. Ich denke also, dass ich so 35 – 40 Tage mit einer Ladung hinkomme. Zum Betrieb werden zwei AA Batterien bzw. Akkus benötigt.

Fazit

Die Multitouchoberfläche funktioniert einwandfrei, eins, zwei Kleinigkeiten stören mich bzw. sind störend: Zum einen: Mit schwitzigen Fingern bekommt man Probleme, nach links oder rechts zu scrollen, bei mir zumindest bewegte sich die ganze Maus mit, da sie an meinem Finger “klebte”. Kurzes Hände trocknen behebt dieses Problem aber sofort. Das andere Problem: ca. 3/4 der Oberfläche ist Multitouchfähig, etwa bis zum Apple Logo. Da kann es öfter mal passieren, dass man beim navigieren mit der Maus ausversehen eine Scrollaktion auslöst, weil man z.B. mit dem Handballen auf die Oberfläche aufkommt. Hier würde ich mir wünschen, dass Apple vielleicht nochmal irgendwie die Software nachbessert und so etwas erkennt. Gibts ja bei den Touchpads auch. Und ja, es bedarf einer gewissen Einarbeitungszeit, gerade weil die Maus sehr flach im Vergleich zu anderen ist, aber bereits nach ein paar Stunden kam ich wunderbar damit zurecht. Was ich mir auch noch wünsche, wäre z.B. ein paar Gesten, die die Touchpads beherrschen, Zoomen oder Rechtsklick ohne die Tastedrücken zu müssen, wäre cool, es gibt zwar MultiClutch, dass einige neue Funktionen mitbringt, aber nativ von Apple wäre natürlich am besten.

Für jeden, der multitouchbegeistert ist, eine klare Kaufempfehlung, aber auch für alle anderen, die gerne ein geniale Maus haben möchten, ein klares muss!

Click2Flash – der Flashblocker für den Mac

Nervt es euch auch? Immer diese Flashwerbung, ob StudiVZ, Youtube oder Pro7.de – überall sind diese nervigen Flashinhalte zu finden, die direkt beim Aufruf der Seite geladen werden und dann unnötig CPU-Leistung verbrauchen. Gerade bei Macbooks springen in diesen Momenten gerne die Lüfter an- das nervt. Für Windows gibt es einige Plugins für den Firefox. Click2Flash bietet euch das systemweit für den Mac. Ihr habt die Möglichkeit zuerst eine Grafik für jedes Flash-Element einer Seite laden zu lassen. Erst wenn ihr auf dieses Bild klickt, wird der eigentliche Inhalt geladen. Dies hat den Vorteil, dass die Seite schneller fertig lädt und ihr die Wahl habt, welche Flashelemente eure CPU belasten dürfen. Am Beispiel Youtube sieht das ganze dann so aus:
Bildschirmfoto 2009-09-10 um 14.41.32 Durch einen Klick wird das Video geladen. Nun wundert ihr euch vielleicht, warum dort in der Mitte H.264 steht. Dies ist eine tolle Eigenschaft von Click2Flash: Es kann auf Wunsch anstelle der Flashvideos direkt die H.264 Version laden, die Youtube für alle Videos bereitstellt. Heißt, es wird überhaupt kein Flash geladen, sondern stattdessen das Quicktime-Plugin. Bildschirmfoto 2009-09-10 um 14.35.31Wer trotzdem gern die Flashvariante sehen will kann dies natürlich auch bekommen:
Einfach oben links auf das Rädchen klicken und auf “Load Flash” klicken, schwupps, schon ist der bekannte Player von Youtube zu sehen.

Zusätzlich bietet Click2Flash noch einige Einstellungen: z.B. könnt ihr eine Whitelist festlegen, von Seiten, die automatisch Flashinhalte laden dürfen. Dazu macht ihr einen Rechtsklick auf die Ersatzgrafik und wählt “Add xxxxxx to Whitelist” aus. Schon wird die Seite beim nächsten Laden alle Flashinhalte anzeigen. Bildschirmfoto 2009-09-10 um 14.35.39Mit dem Rechtsklick auf die Grafik oder Linksklick auf das Rädchen kommt ihr auch zu den Einstellungen, in denen ihr festlegen könnt, ob z.B. automatisch immer die H.264 Inhalte geladen werden sollen oder nach Updates suchen.

Für mich ist Click2Flash eines der wichtigsten Plugins für den Safari bzw. Mac, denn, wie bereits erwähnt, wirkt das Plugin überall, wo Webkit benutzt wird. So z.B. auch in meinem RSS-Feedreader Gruml, über den ich hier bereits berichtet habe. Also, wenn euch Flashinhalte nerven oder ihr einfach nicht wollt, dass euer Lüfter im Macbook so oft anspringt, dann installiert euch Click2Flash und werdet glücklich. Ich bin es damit auf jeden Fall.

meine wichtigsten Mac Apps Part II

Es ist schon wieder länger her, dass ich angefangen hatte meine Lieblingsapps auf dem Mac vorzustellen. Das soll sich jetzt wieder ändern, heute werde ich wieder zwei Apps vorstellen, die ich nicht mehr missen möchte. Es handelt sich dabei um Appfresh und um Pixelmator.

Appfresh

appfreshAppfresh, ja, was würde ich ohne dieses kleine Programm aus der Softwareschmiede Metaquark bloß machen? Ich sollte vielleicht kurz erklären um was es sich dabei handelt: Appfresh ist sowas wie Apples Softwareaktualisierung bloß für alle Programme auf eurem Rechner. Ich lasse es jeden morgen nach dem aufstehen einmal durchlaufen. Dann scannt es alle installierten Programme und vergleich die installierte Version mit der, die auf osx.iusethis.com gelistet ist und sagt euch, wenn es aktuellere Versionen gibt. Ihr könnt dann entweder in Appfresh das Programm aktualisieren lassen oder aber, so wie ich es meistens mache, das entsprechende Programm öffnen und anschließend die in fast allen Anwendungen enthaltene Updatefunktion nutzen oder das Update von der Herstellerseite laden. Das Programm ist noch eine Betaversion, funktioniert dafür aber schon recht stabil. Natürlich gibt es noch ein paar kleine Macken, so zeigt es manchmal trotz der Tatsache, dass man die aktuellste Version hat, an, dass es ein Update gibt.

Weiterhin bietet Appfresh die Möglichkeit bestimmte Anwendungen von der Suche auszuschließen, so habe ich z.B. den Safari und ein paar weitere Apple Produkte ausgeschlossen, weil diese ja bereits über die hauseigene Updatefunktion geprüft werden.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass ihr mit Appfresh dafür sorgen könnt, immer die aktuellsten Versionen auf dem Rechner zu haben. Insbesondere wenn ein Programm keine oder eine nicht funktionierende Updatefunktion hat, ist dieses Programm Gold wert. Probiert es einfach mal aus, es ist kostenlos.

Pixelmator

pixelmatorPixelmator ist ein Bildbearbeitungsprogramm. In Schick. Für jemanden wie mich, für den Photoshop zu teuer ist und völlig überdimensioniert, genau das richtige. Es kostet 59$, ich hatte das Glück, eine Lizenz bei einer Verlosung zu gewinnen. Es bietet eine Menge Funktionen, die man auch von Photoshop oder Gimp gewöhnt ist, wobei sich das Design insofern an den beiden eben genannten orientiert, als dass es auch in Pixelmator frei bewegliche Paletten gibt. Ich kann gar nicht so viel über dieses Programm schreiben, auf Pixelmator.com gibt es eine Menge an Tutorials und Screencasts, wo ihr sehen könnt, was das Programm alles kann. Ich benötige es um manchmal ein paar Bilder zu bearbeiten, eigentlich ist es auch für mich schon überdimensioniert, aber nem geschenkten Gaul guckt man nicht ins Maul ;) Schauts euch mal an, wenn ihr ne günstige Bildbearbeitung für den Mac sucht, die einiges kann und zugleich noch super aussieht ;)

Zwei Wochen später…

Fast zwei Wochen hab ich mein neues Macbook Pro jetzt. Und seit Samstag auch Snow Leopard, den ich allerdings erst Sonntag installieren konnte. Zeit für einen kleinen Rückblick. Die SSD ist einfach schnell. Lieder in iTunes kopieren geht ruckizucki, da kenn ich noch längere Wartezeiten vom alten Macbook. XCode startet so schnell wie nie. Okay, das liegt vielleicht auch an den 4GB Ram und dem etwas schnelleren Prozessor, aber trotzdem. Es fühlt sich alles einfach schneller an. Keine Ahnung, ob das jetzt nur subjektiv ist, aber mich störts nicht. Auf jeden Fall hat sich der Kauf gelohnt. Der Schneeleo ließ sich auch ganz einfach installieren, habe ne komplette Neuinstallation gemacht und fast alle Programme liefen sofort einwandfrei. Gut, bei 1Passwd musste ich erst noch auf die 3.0 Beta updaten und die neue Lizenz kaufen, aber dazu ein andernmal mehr, im Moment darf man nichts über die Beta erzählen. Saft macht ein bisschen Probleme, aber mit ein bisschen .plist Editing kriegt man auch dies hin ;) So bin ich also im Moment vollkommen zufrieden mit meinem System. Und vor allem: Endlich viel Speicher… Früher hatte ich nur 3-4 GB auf meiner HD frei, jetzt sind es so um die 50GB die ich noch befüllen kann und nicht weiß womit :D

iTunes nervt

Ich arbeite jetzt schon lange und gerne mit iTunes. Aber es gibt eine Sache an diesem Ding, die nervt mich sowas von. Ich benutze keine Playlisten. Ich spiele Lieder direkt aus der Library ab. Gleichzeitig bearbeite ich oft ID3 Tags in der Library. Wenn ich jetzt z.B. mein oberstes Album abspiele und gleichzeitig ein Album in der MItte der Bibliothek bearbeite, dann springt der Focus immer wieder ganz hoch zum Album, das gerade abgespielt wird, wenn dort ein neuer Track anfängt. Das nervt. Ja, jemand gab mir mal den Hinweis, die Songs, die ich bearbeite zu markieren und dann Pfeiltaste runter oder hoch zu drücke, um dorthin zurüclzuspringen… aber: Nein! Das kann doch nicht sein, dass man dieses Verhalten nicht abstellen kann. Jeder der mir weiterhelfen kann, möge das bitte tun. Ich wäre sehr dankbar. Danke.

meine wichtigsten Mac Apps Part I

Es ist immer schön, mal zu zeigen, was man selbst für Programme am Liebsten auf dem Mac benutzt. Vielleicht kann man ja den ein oder anderen noch einen guten Hinweis auf eine nette App geben. Hier will ich allerdings erstmal zeigen, welche Programme bei mir fast 24/7 laufen, ohne die ich nicht zurechtkommen würde. Ich werde vermutlich immer 2-3 Programme vorstellen, um die Artikel kurz zu halten. Irgendwann demnächst, werd ich vielleicht auch noch mal ein paar besondere Programme vorstellen, die nicht jeder benutzt bzw. die nicht so bekannt sind.

Safari

Ein Bild vom Safari Webbrowser

Der Safari - Top-Browser

Ja, was soll man groß sagen. Wenn es einen Browser für den Mac gibt, ohne den ich nicht leben kann, dann ist es der Safari. Superfix beim Laden der Seiten, nicht überladen. Gibt zwar keine Pluginschnittstelle wie beim Firefox, dennoch gibt es eine ganze Menge Addons. Allen voran “Saft”, ein Plugin welches etwas Geld kostet, aber dafür auch eine Menge bietet, angefangen bei Adblocking bis hin zu Tabs-Management. Kein anderer Browser bietet unter Mac OS X das Gefühl, das ich beim Surfen mit dem Safari hab, der Browser “fühlt” sich einfach gut an. Einfach mal ausprobieren, gibts ja auch für die Windows User ;)

Adium

Adium - die eierlegende Wollmilchsau der Instant Messenger

Adium - die eierlegende Wollmilchsau der Instant Messenger

Mit das wichtigste Kommunikationsmittel nach außen: ICQ / MSN / Jabber. Adium vereint so ziemlich alle Chat-Protokolle, die man sich denken kann unter einer Haube. Ich benutze eine modifizierte Version, bei der das Aussehen ziemlich verändert ist, aber meinem Geschmack entspricht. Hier kann ich alle meine IM zusammen verwalten, benötige keine verschiedenen Programme für verschiedene Netze, quasi das Miranda für Mac :) Es gibt eine Menge Plugins und dank Applescript lassen sich relativ einfach eigene Skripte erstellen, mit denen man Adium erweitern, z.B. um spezielle “afk-Skripte” die automatisch bestimmte Abwesenheitsnachrichten setzen, oder Skripte, die lustige Sprüche an die Gesprächspartner schicken. Einfach mal schauen. Für mich auch wichtig, ist die Log Funktion, die ich oft benötige, wenn ich weiß, dass ich xy vor Monaten mal einen Link geschickt habe, den ich mittlerweile vergessen habe, aber jetzt dringend benötige, dann suche ich meistens in Adium danach und habe schon so manchen Link wieder gefunden. Ich mag das Programm mit der Ente, iChat hat mir irgendwie nie zugesagt, auch wenn man dort die tollen iSight Effekte benutzen kann, was in Adium im Moment ja noch nicht geht. Aber wer weiß, was die nächsten Versionen bringen werden…