Meine Gedanken zum Mac App Store

Bild vom Mac App Store

via apple.com

Gestern Abend war es mal wieder soweit, Steve Jobs betrat die Bühne und stellte unter dem Motto “Back to the Mac” Neues für die Mac-User vor. Was genau alles, kann man gerne hier nachlesen oder die gesamte Keynote anschauen, ich möchte mich auf eine Neuigkeit konzentrieren: Es wird einen App Store für den Mac geben.

Wer genau während der Keynote zugehört hat, dem wird sicherlich aufgefallen sein, dass die Reaktion auf die Ankündigung eher verhalten ausgefallen ist. Auch mich hat das Ganze ein bisschen nachdenklich gestimmt. Doch zuerst die Fakten:

  • wie im Store vom iOS werden die Einnahmen 70/30 (Entwickler/Apple) aufgeteilt
  • Einmal kaufen, auf allen Geräten nutzen, die man hat
  • Updates, wie im iOS Store, lassen sich darüber laden
  • einfache Installation – kein Verschieben in das Programme-Verzeichnis
  • Review-Prozess
  • Apps können weiterhin auch außerhalb des Mac App Stores vertrieben werden

Die Spekulation, dass Apple einen App Store für den Mac bringt, hatten wir schon im Frühjahr, damals hieß es noch, dass nur Anwendungen aus dem Store laufen sollen, dem erteile Steve Jobs jedoch eine Absage. Damals waren wir alle entsetzt, da es hieß, dass dieser App Store der einzige Distributionskanal sei. Was wir gestern gesehen haben, zeigt uns, dass es vorerst auch weiterhin Anwendungen außerhalb vom App Store geben wird.

Und das ist auch gut so, denn ich denke kaum, dass Adobe einen 30% Anteil von den Einnahmen der CS-Suite an Apple abgeben möchte. Allerdings finde ich es auch nicht verwerflich, dass Apple einen Teil haben möchte, ob die 30% nun gerechtfertigt sind oder nicht, bleibt eine andere Frage. Immerhin hosten sie die Programme und gerade durch die Top-Listen erhalten bestimmte Apps eine Menge Aufmerksamkeit, die sie vielleicht sonst nicht erhalten hätten. Und Apple prüft für uns die Programme, ist das keinem Entwickler 30% wert? Wir kennen das aus dem App Store von iOS. Leider werden genau wie dort, auch auf dem Mac manche Anwendugen im Store verschwinden, weil sie keine große Zielgruppe haben und einfach zu speziell sind.

Ich finde den App Store sinnvoll für Einsteiger. Hier wird man die wichtigsten Anwendungen für einen vernünftigen Einstieg finden und kann diese ohne großes Brimborium installieren und aktualisieren. Für mich persönlich ist es nichts. Warum? Weil ich schon auf dem iPhone/iPad die wenigsten Apps aus dem Store kaufe. Den Großteil entdecke ich erst via Twitter und/oder Blogs, die darüber berichten. Lediglich die Top-25 Listen schaue ich mir ab und zu an, wenn ich meine Apps update. Genauso entdecke ich neue Anwendungen für den Mac größtenteils nur über Hinweise aus Tweets, interessanten Blogposts oder durch spezifisches Suchen via Google.

Neulinge werden sich hier wohlfühlen und vermutlich auch eher ein paar Programme kaufen, weil sie nicht großartig durch das Netz surfen und Programme via PayPal o.Ä. bezahlen brauchen. Außerdem wird man dort direkt Reviews und Kommentare anderer Käufer finden. Apple bietet für diese Nutzer damit ein einfaches System um sich schnell auf dem Mac einzurichten.

Der Review-Prozess stimmt mich nachdenklich. Wie werden die Regeln aussehen, was passiert, wenn z.B. eine Anwendung irgendwelche Hacks nutzt um ein Feature zu implementieren? Ich erinnere mich an 1Password, dass am Anfang auch eine undokumentierte Funktion nutzte um im Safari 5 zu funktionieren. Wäre so ein Programm in den App Store gekommen? Und vor allem: Wie schnell werden darüber kritische Updates veröffentlich? Auf iOS mag es nicht so schlimm sein, da könnte Apple im absoluten Notfall die App aus der Ferne löschen. Auf dem Mac wird dies nicht so einfach möglich sein.

Ein großer Vorteil ist sicher die Tatsache, dass man Anwendungen dann auf allen seinen Macs nutzen kann, hat man sie einmal gekauft. Die Frage ist natürlich, wie die Entwickler damit umgehen werden, die bisher Einzel- und Mehrbenutzerlizenzen angeboten haben. Allein deswegen wird Adobe vermutlich nicht die CS-Suite im Mac App Store bringen: Dann müssten Firmen ja nur noch 1/5 des Geldes ausgeben, denn 5 Geräte lassen sich ja mit einem Account aktivieren. Oder gibt es für so etwas genauere Regeln?

Natürlich sind das jetzt alles erst einmal Spekulationen, in 90 89 Tagen werden wir mehr wissen, denn dann wird der Mac App Store für Snow Leopard veröffentlicht werden. Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich das ganze entwickeln wird, auch wenn das ganze nach den momentanen Ankündigungen eher nichts für mich sein wird.

Wie steht ihr dazu?

iPad – my 2 cents.

Ich habe mich lange rausgehalten – nichts zu den Gerüchten geschrieben, keine Spekulationen aufgestellt, was genau da kommt. Ich habe auch gestern kurz vor 19 Uhr Twitter ausgemacht, den RSS Reader geschlossen und alle Webseiten, die mir vorher etwas verraten könnten geschlossen. Ich wollte die Keynote heut komplett in der Präsentation schauen. Gegen 23 Uhr packte mich dann gestern doch die Neugier und ich warf einen kurzen Blick auf die Apple Homepage, aber das war auch schon alles. Heut morgen habe ich mir dann die Keynote angeschaut und werde das ganze hier jetzt mal kommentieren.

Da ist es nun also, das lang erwartete iPad. Ich hab mir gerade die Präsentation angeschaut und mir so einige Gedanken dazu gemacht, bin mir aber nicht so ganz sicher, was ich davon halten soll. ES HAT KEIN MULTITASKING! Ich hoffe ganz stark, dass das mit der 4.0 Firmware eingeführt wird, und die 3.2, die im Moment läuft, nur ein Übergang ist, wie viele schon vermuten. Ich möchte surfen und gleichzeitig chatten und nicht immer eine Applikation schließen müssen. Beim iPhone ist das okay, das nutze ich nur mobil. Aber das iPad ist für mich ein reines Home-Entertainment Gerät, was ich öfter laden kann, spricht also nichts gegen Hintergrundprozesse, abgesehen davon, dass das die Firmware wahrscheinlich nicht kann, da man auf eine modifiziertes iPhone OS setzt, anstelle eines eigenen. Hat natürlich den Vorteil, dass man alle Apps aus dem App Store nutzen kann. Eine geniale Sache – ein komplett neuer Markt wird für die iPhone Entwickler eröffnet, ohne dass sie ihre Programme umwandeln müssen. Gleichzeitig können sie ihre Apps mit Hilfe des neuen 3.2 SDK’s neu schreiben, direkt für das iPad optimiert.

Auf der Keynote wurden ein paar Spiele vorgeführt, die echt ganz nett aussahen, ich bin gespannt, was das auf uns zu kommt. Vielmehr als Spiele interessieren mich aber die Anwendungen. Ich hoffe ja auf einen vernünftigen Remote Desktop Client oder eine coole Chat-App (Adium?). Ganz interessant sah die für das iPad geschriebene Version von iWork aus. Pages, Keynote und Numbers machten einen durchdachten Eindruck, insbesondere die Nutzung von Gesten scheint mir gut gelungen. Die Programme werden jeweils $9,99 kosten. Finde ich ganz angemessen, wobei ich generell gespannt bin, wie sich die Preise für iPad Apps entwickeln. Ich denke mal, es wird sich zwischen $5 und $25 einpendeln. Auf jeden Fall teurer als iPhone Apps.

Wie man in der Präsentation sehen kann, wird auch diese Version von Safari im iPad kein Flash unterstützen. Mac User wissen, dass Safari sehr dazu neigt bei Flash-Inhalten verrückt zu spielen und man kann nur vermuten, dass Apple dieses Risiko nicht eingehen will - unvorhersehbares Verhalten des Produkts möchte man vermeiden. Dennoch, ich bin sehr gespannt wie die eigenen Eindrücke sind, wenn man erstmal mit dem Teil durchs Web surft. Die Lösung mit der eingeblendeten Tastatur finde ich vernünftig – genial dagegen: Die Möglichkeit eine Bluetooth Tastatur zu koppeln. Vielleicht kommt das ja dann auch mit dem nächsten OS Update auf das iPhone.

(via engadget.com)

iPad vs. iPhone Vergleich

Das Ding kann die üblichen Dinge, die auch ein iPod Touch kann – Musik, Videos, Youtube, Maps, Mail, Wlan… alles da. Aber es wird auch eine Version mit 3G geben – ich bin gespannt, was hierzulande für Datentarife angeboten werden. Vielleicht rafft sich ja T-Mobile auf und bietet einen Tarif als Erweiterung zum vorhanden iPhone Tarif an – 10 Euro mehr oder so für Datenvolumen für das iPad.

Aber was wirklich, wirklich, wirklich genial ist: Die Möglichkeit das Ding an einen Projektor anzuschließen. Zusammen mit der extra für das iPad geschriebenen Version von Keynote könnte das Ding bei Vorträgen rocken. Genial wäre die Möglichkeit die Keynote iPhone App anzupassen um über Wlan oder Bluetooth Keynote auf dem Mac fernzusteuern und gleichzeitig die Folien in Originalgröße vor sich auf dem iPad zu sehen.

Und dann ist da ja auch noch der Apple Bookstore bzw. die iBook genannte Anwendung, die E-Books auf das Tablet bringt. Ich bin auf Preise gespannt und wie es sich anfühlt, Bücher auf dem iPad zu lesen, das wird sich alles zeigen, wenn es soweit ist. Leider ist mir nicht aufgefallen, dass auch von Magazinen oder Tageszeitungen gesprochen wurde, die man dort kaufen könnte – es scheint wohl darauf hinauszulaufen, dass die Verlage ihre eigenen Apps programmieren müssen, wie bei der New York Times bereits geschehen. Da hätte ich mir einiges mehr gewünscht. Zeitungsabonnements für weniger Geld auf dem iPad wäre eine nette Sache gewesen, insbesondere vielleicht mit Funktionen wie Volltextsuche, Lesezeichen und anderen Funktionen. Vielleicht kommt das alles noch mit der Zeit, wünsche würde ich es mir. Was mich stört, ist die Tatsache das man via iTunes keine eigenen PDFs auf das iPad packen kann. Es könnte sich lediglich der Umweg über eine, per Mail empfangene, Email mit Anhang als Möglichkeit erweisen PDF Dokumente auf dem iPad zu lesen. Aber wer weiß, beim fscklog.com wurden schon Hinweise gezeigt, die auf möglichen File Sharing Support hinweisen. Dies wäre natürlich sehr zu begrüßen. Alternativ evtl. eine App, die PDFs von einem Server laden kann bzw. via Dropbox.

(via engadget.com)

iPad Keyboard Dock

Ich sprach weiter oben schon von der Möglichkeit das Tablet an einen Projektor oder Monitor anzuschließen. Es gibt noch weitere Accessoires: Zum einen natürlich ein Dock. Dort kann das iPad, wie ich es verstanden habe, nur vertikal stehen, da es gleichzeitig als Ladestation gilt und sich der Dock Connector nach an der schmaleren Seite des Tablets befindet. Dann gibt es noch ein Dock mit angebauter Tastatur. Und eine schicken Tasche für das iPad, die gleichzeitig als eine Art Ständer und Unterlage dient. Ich bin gespannt, was es noch für Zubehör im Laufe der Zeit geben wird.

(via gizmodo.de)

iPad Preisansicht

Die Preise gehen meiner Meinung nach auch absolut in Ordnung – $499 (also wohl 499€ für uns) für die Version mit 16GB ohne 3G bis hoch zu $829 für 64GB und 3G. Erhältlich wird das ganze wohl ab Ende März, Mitte April sein. Ich bin sehr gespannt, wie es um die Verfügbarkeit stehen wird, schauen wir uns die Magic Mouse an, wissen wir was schlimmstenfalls passieren könnte.

Fazit:

Ich werde mir das Teil im Apple Store in Hamburg erstmal ordentlich anschauen und testen, bevor ich entscheid, ob ich es kaufe oder nicht. Das Geld dafür ist gespart, so ganz überzeugt bin ich nach der ersten Euphorie aber doch noch nicht, was vielleicht auch einfach an der fehlenden Erfahrung mit dem Gerät liegt – allein durch eine Präsentation kann man das nicht fassen, man muss es erstmal in der Hand halten, bevor man eine richtige Meinung dazu abgeben kann. Und selbst dann ist es immer noch stark vom Benutzer abhängig.

[Review] Magic Mouse

(c) Apple

(c) Apple

Seit knapp einem Monat habe ich sie jetzt, dass neueste Wunderwerk aus Apples Hardwareschmiede. Die Maus ohne Scrollrad, mit der man trotzdem scrollen kann. Das Ding ist hübsch keine Frage, aber auch funktional? Diese Frage stellte ich mir, als ich sie zum ersten Mal sah – flach sieht sie aus, flacher als andere Mäuse, wie gut funktioniert die Multitouchoberfläche? Jetzt nach einem Monat kann ich sagen: Sie ist nicht zu flach, es bedarf einer Eingewöhnungszeit, aber jetzt ist es nicht mehr ungewohnt. Nachfolgend ein paar Infos zu Hard- und Software sowie ein kleines Fazit.

Die Hardware

Magic Mouse OberflächeDie Maus kommt in einer kleinen Plastikdose daher, dazu noch die üblichen Flyer mit Hinweisen / Garantie und son Spaß, das wars dann auch schon. Sie sieht sehr edel aus, unten Aluminium, ganz im aktuellen Apple Stil, oben die Touchoberfläche ganz in weiß. Sie hat einen An-/Ausschalter an der Unterseite. Dort befinden sich auch die zwei schwarzen Streifen, auf denen die Maus gleitet. Einige finden das nicht toll, ich habe jedoch bisher keine Problem damit gehabt.

Magic Mouse UnterseiteDazu noch das Batteriefach, die kleine grüne Lampe deutet an, ob die Maus an oder ausgeschaltet ist, leuchtet aber auch nur, wenn man die Maus umdreht. Alles in allem ein top-designtes kleines Stück Technik was Apple da abliefert, ich find die Verarbeitung absolut klasse und kann mich nirgends drüber beschweren.

Wie bereits ganz oben geschrieben, bestitzt die Magic Mouse kein Scrollrad, gescrollt wird einfach per 1-Finger-Swipe nach oben/unten bzw. links/rechts. Die gesamte Oberfläche ist eine Taste, wie man es von der Mighty Mouse noch gewohnt ist, Rechtsklick lässt sich aber ebenfalls aktivieren, die Maus erkennt dann, an welcher Stelle ihr drückt und führt entweder einen Links- oder Rechtsklick aus.

Die Software

Magic Mouse SoftwareeinstellungenNach der ersten Inbetriebnahme muss ein Softwareiupdate für die Maus geladen werden und anschließend ein Neustart. Ganz schön viel Aufwand für eine Maus. Aber na gut, ohne das Softwareupdate funktioniert die Touchoberfläche nicht, also nehme ich mal an, dass etwas tiefergehendes am System angepasst wird. Nach dem Neustart funktionierte die Maus sofort und ohne Problem an meinem Macbook Pro. In der Software lassen sich alle nötigen Parameter einstellen und der Batterieladestatus einblicken.

Akkulaufzeit

Bei schnurlosen Mäusen ist natürlich immer die Frage nach der Akkulaufzeit sehr wichtig, wer möchte schon jede Woche die Batterien / Akkus tauschen bzw. laden. Ich habe leider keinen Vergleich zu anderen Funkmäusen und kann nur meine jetzigen Erfahrungen aufschreiben: Die Maus benutze ich jetzt knapp einen Mona, jeden Tag ca. 6-7h. Die Batteriestatus ist, wie man im Bild oben erkennen kann, bei 10%. Ich denke also, dass ich so 35 – 40 Tage mit einer Ladung hinkomme. Zum Betrieb werden zwei AA Batterien bzw. Akkus benötigt.

Fazit

Die Multitouchoberfläche funktioniert einwandfrei, eins, zwei Kleinigkeiten stören mich bzw. sind störend: Zum einen: Mit schwitzigen Fingern bekommt man Probleme, nach links oder rechts zu scrollen, bei mir zumindest bewegte sich die ganze Maus mit, da sie an meinem Finger “klebte”. Kurzes Hände trocknen behebt dieses Problem aber sofort. Das andere Problem: ca. 3/4 der Oberfläche ist Multitouchfähig, etwa bis zum Apple Logo. Da kann es öfter mal passieren, dass man beim navigieren mit der Maus ausversehen eine Scrollaktion auslöst, weil man z.B. mit dem Handballen auf die Oberfläche aufkommt. Hier würde ich mir wünschen, dass Apple vielleicht nochmal irgendwie die Software nachbessert und so etwas erkennt. Gibts ja bei den Touchpads auch. Und ja, es bedarf einer gewissen Einarbeitungszeit, gerade weil die Maus sehr flach im Vergleich zu anderen ist, aber bereits nach ein paar Stunden kam ich wunderbar damit zurecht. Was ich mir auch noch wünsche, wäre z.B. ein paar Gesten, die die Touchpads beherrschen, Zoomen oder Rechtsklick ohne die Tastedrücken zu müssen, wäre cool, es gibt zwar MultiClutch, dass einige neue Funktionen mitbringt, aber nativ von Apple wäre natürlich am besten.

Für jeden, der multitouchbegeistert ist, eine klare Kaufempfehlung, aber auch für alle anderen, die gerne ein geniale Maus haben möchten, ein klares muss!

Time Machine

Vor kurzem habe ich Time Machine für mich entdeckt. Und ich muss sagen, ich bin echt begeistert vom System: Jede Woche ein komplettes Backup und unter der Woche werden nur Veränderungen an der Festplatte gesichert. Und wie ich vor zwei oder drei Tagen entdeckt habe, kann man sogar mehrere Rechner gefahrenlos auf einer externen Festplatte sichern. Das finde ich echt mal klasse, insbesondere da ich darüber nachdenke mir einen Mac Mini oder einen 27″ iMac in den nächsten 6-8 Monaten zuzulegen. Das wäre dann natürlich wunderbar, wenn alle Sicherungen auf einer Platte lägen, aber gleichzeitig auch doof, wenn die einmal kaputt geht. Aber naja, ich kann Time Machine jedem Mac Nutzer einfach nur empfehlen, es ist total einfach, Platte anstecken, auswählen und los gehts. Das kann auch jeder Backup-Müffel. Bisher hatte ich nie die Lust Datensicherungen anzulegen, es erschien mir zu umständlich und irgendwie vertraute ich Apple bei der Lösung nicht so ganz, weiß auch nicht wieso. Aber jetzt hab ich es vor zwei Wochen oder so mal ausprobiert und will nicht mehr ohne. Auch das “Eintauchen” in die Time Machine um durch alte Versionen zu scrollen macht echt Bock. Ich muss sagen, eine absolut geniale Anwendung, die Apple da mal wieder hinbekommen hat.

Mac OS X – versteckte Eigenschaft der Zwischenablage? [UPDATE]

[UPDATE]

Ich hab grad herausgefunden, dass das gar keine Eigenschaft von Mac OS ist, vielmehr wird mir das durch Launchbar ermöglicht. Schade. Wär schön gewesen, wenn das direkt im System eingebunden wäre.

[/UPDATE]

Ich weiß nicht, ob es sich um ein neues Feature handelt oder ob es schon immer da war. Ich kannte es bis vor kurzem nicht. Folgendes ist passiert: Ich habe Text aus einem Dokument kopiert. Ihn irgendwo eingefügt. Anschließend habe ich noch etwas kopiert, aber aus irgendeinem Grund, die Taste c doppelt gedrückt, während ich “command” noch gedrückt hatte. Ich hörte einen Systemsound und wunderte mich, aber da nix passierte, dachte ich, es wäre vielleicht ein Ereignis eingetreten. Ich kümmerte mich nicht weiter darum, sonder fügte das eben kopierte an der neuen Stelle ein. Aber anstatt des kopierten Textes bekam ich den Text, den ich vorhin, als erstes, kopiert hatte, UND meinen eben kopierten Text. Da wusste ich also: Das war der Sound den ich gehört hatte.

Hier eine kurze Demo, ich weiß, kein Sound, keine eingeblendeten Tastendrücke, aber egal. Schauts euch an:

Also hier noch einmal das Vorgehen:

  1. Ihr kopiert den Text, der vorneweg stehen soll
  2. Ihr markiert den Text, der angefügt werden soll
  3. Statt COMMAND+C drückt ihr nun “COMMAND+C” und sofort noch einmal die Taste “C”, aber OHNE “COMMAND” loszulassen
  4. Den zusammengefügten Text an beliebiger Stelle einfügen

Wer mir sagen kann, ob es das schon immer gab, ob es neu ist oder ob es noch mehr solcher Funktionen gibt, möge das in den Kommentaren vermerken. Ich bin jedenfalls begeistert, dass es so eine Funktion gibt, spart mir beim Kopieren in der Zukunft sicherlich Zeit, wenn ich mal mehrere Sätze aus einem Dokument kopieren will, die nicht direkt aufeinander folgen. Und wegen solcher Kleinigkeiten mag ich Mac OS jeden Tag mehr. Danke Apple!

Zwei Wochen später…

Fast zwei Wochen hab ich mein neues Macbook Pro jetzt. Und seit Samstag auch Snow Leopard, den ich allerdings erst Sonntag installieren konnte. Zeit für einen kleinen Rückblick. Die SSD ist einfach schnell. Lieder in iTunes kopieren geht ruckizucki, da kenn ich noch längere Wartezeiten vom alten Macbook. XCode startet so schnell wie nie. Okay, das liegt vielleicht auch an den 4GB Ram und dem etwas schnelleren Prozessor, aber trotzdem. Es fühlt sich alles einfach schneller an. Keine Ahnung, ob das jetzt nur subjektiv ist, aber mich störts nicht. Auf jeden Fall hat sich der Kauf gelohnt. Der Schneeleo ließ sich auch ganz einfach installieren, habe ne komplette Neuinstallation gemacht und fast alle Programme liefen sofort einwandfrei. Gut, bei 1Passwd musste ich erst noch auf die 3.0 Beta updaten und die neue Lizenz kaufen, aber dazu ein andernmal mehr, im Moment darf man nichts über die Beta erzählen. Saft macht ein bisschen Probleme, aber mit ein bisschen .plist Editing kriegt man auch dies hin ;) So bin ich also im Moment vollkommen zufrieden mit meinem System. Und vor allem: Endlich viel Speicher… Früher hatte ich nur 3-4 GB auf meiner HD frei, jetzt sind es so um die 50GB die ich noch befüllen kann und nicht weiß womit :D

iTunes nervt

Ich arbeite jetzt schon lange und gerne mit iTunes. Aber es gibt eine Sache an diesem Ding, die nervt mich sowas von. Ich benutze keine Playlisten. Ich spiele Lieder direkt aus der Library ab. Gleichzeitig bearbeite ich oft ID3 Tags in der Library. Wenn ich jetzt z.B. mein oberstes Album abspiele und gleichzeitig ein Album in der MItte der Bibliothek bearbeite, dann springt der Focus immer wieder ganz hoch zum Album, das gerade abgespielt wird, wenn dort ein neuer Track anfängt. Das nervt. Ja, jemand gab mir mal den Hinweis, die Songs, die ich bearbeite zu markieren und dann Pfeiltaste runter oder hoch zu drücke, um dorthin zurüclzuspringen… aber: Nein! Das kann doch nicht sein, dass man dieses Verhalten nicht abstellen kann. Jeder der mir weiterhelfen kann, möge das bitte tun. Ich wäre sehr dankbar. Danke.

Es ist da!

Ein historischer Tag. Nein, vielleicht nicht ganz so übertrieben, dennoch. Heut gabs endlich das Macbook Pro. Doch zuvor gab es eine Hürde: Geld. Wie ich schon gestern schrieb, bin ich nicht Kunde der Sparkassen in Braunschweig, sondern einer anderen Sparkasse. Falls man mal mehr als 500 Euro vom Automaten abheben möchte, merkt man, dass Sparkasse nicht gleich Sparkasse ist. Für mich als “Nichtkunden” ist bei 500 Schluss. Also bin ich heut morgen extra in den Zug gestiegen um in Salzgitter vom Automaten Geld zu holen. Doch nix da. Dort konnte ich maximal 1000 Euro abheben. Super. Also ganz nach Hause zu meinen Eltern um dort Geld zu holen. Dadurch verzögerte sich meine Ankunft in Braunschweig um eine Stunde, so dass ich entschied, das Macbook sofort zu holen um nich später extra in die Stadt zu müssen. Also rein in den Laden, bezahlen, gehen. Auf zur Arbeit. Dann schnell, schnell nach Hause und anschmeißen… Der System Profiler sagt: 2GB… ich hab für 4GB gezahlt… Also Macbook wieder einpacken und ab in die Stadt zum Laden. Dort stellt sich heraus: Er hatte es vergessen ;) Kein Problem, jeder macht mal nen Fehler. 10 Minuten später, hatte ich meine 4GB. Wieder zurück nach Hause… Als erstes: iTunes Bibliothek übertragen. Dank 1000Mbit kein Problem… Dank SSD geht das Hinzufügen zur Bibliothek ruckizucki… Überhaupt… booten… der Hammer… sooooo schnell. Zumindest subjektiv starten alle Programme viel schneller als bisher… Was natürlich auch am Arbeitsspeicher (4GB statt 2GB im Alten) und den etwas schnelleren CPU’s (2×2,26Ghz statt 2×2,0Ghz) liegt… Aber ganz ohne Auswirkung bleibt es bestimmt nicht. Eins ist klar: Das Ding ist leise!!! Nichtmal mehr ein Klacken, wie ich es vom alten Macbook gewöhnt bin, wenn der Schreib-Lese-Kopf anfährt, ertönt. Geil! Das Display: Ich hab keine Probleme bisher damit gehabt… Wird sich mit der Zeit ergeben… Mittlerweile sind alle wichtigen Programme installiert… Das alte wird noch nicht sofort platt gemacht, ich warte noch die nächsten Tage ab, ob mir bei der Arbeit mit dem neuen was einfällt, was ich dringend benötige. Dann geht das Alte zur Reparatur: Wie üblich bei den weißen Macbooks, habe auch ich einen Riss vorne rechts an der Handballenauflage. Nach der Reparatur wird es dann komplett formatiert und dann geht es an meinen Bruder. Ein weitere Macuser auf dieser Welt :)

Nachwuchs ;)

Es ist soweit… heut hab ich mein Macbook Pro bestellt. Mein altes Macbook ist jetzt drei Jahre alt und gemäß meiner drei Jahre-Regel (alle drei Jahre ein neuer Rechner) ist es dieses Jahr wieder soweit. Es wird ein Macbook Pro 13″ mit 4GB RAM, 2.26Ghz und einer 128GB SSD. Ja, einer SSD, keine normale Festplatte mehr. Ich bin gespannt auf den erwarten Leistungszuwachs, immerhin minimieren sich die Zugriffszeiten im Vergleich zu einer herkömmlichen Frstplatte um ein vielfaches. Und das beste: Außer dem SuperDrive Laufwerk gibt es jetzt keine mechanischen Teile mehr im Macbook, bis auf den Lüfter. D.h. kein Headcrash, wenn der Rechner runterfällt. Und da der nette Mann mir bei Adamsoft sagte, dass die herkömmliche SSD, die Apple anbietet nicht die schnellste ist, hab ich zum gleichen Preise eine viel schnellere bestellt. Mitte nächster Woche soll es dann da sein, die SSD muss erst noch bestellt werden. Aber dann kann es losgehen. Und dann kommt ja auch schon bald der Snow Leopard…

Apple Gewinnspiel für Blogger

….ist das Gewinnspiel das es in der Gutschein-Arena gibt. Jeder findet dort einen Gutschein. Aber neben dem Gewinnspiel für Blogger gibts zum Beispiel auch einen Herrenausstatter Gutschein. Schaut euch die Seite einfach mal an, es gibt immer ein Schnäppchen zu finden. Aber was kann man beim Apple Gewinnspiel überhaupt gewinnen? Naja zum Beispiel einen iPod Touch, ein MacBook Air und lauter andere tolle Sachen. Also: wünscht mir Glück..