Macheist is back!

Einige von euch kennen sicherlich Macheist, die mehr oder weniger regelmäßige Schatzsuche im Internet mit der Aussicht auf kostenlose Programme. Die Jungs und Mädels geben sich ordentlich Mühe um knackige Rätsel zu schaffen, die nicht so leicht zu lösen sind. Oft gehen sie Kooperationen mit anderen Seiten ein, so dass man auf deren Homepage suchen muss. Es ist auf jeden Fall immer eine Herausforderung, doch zum Glück gibt es auch das Macheist-eigene Forum, zum Diskutieren und Austauschen, so dass niemand alleine suchen muss.

Zuletzt gab es im Frühjahr 2010 eine Schnitzeljagd, bei der man einen Code fand, der ein geheimes Menu in Twitter for Mac freischalten konnte. Außerdem gab es die Aussicht auf ein Pre-Release von Tweetie 2, was ja nun sehr wahrscheinlich nicht mehr passieren wird.

In der letzten Nacht gab es einen neuen Tweet von @macheist und eine neue Startseite auf deren Homepage. Ist es also sehr wahrscheinlich, dass es in den nächsten zwei bis drei Wochen losgeht. Zuerst muss jedoch ordentlich Buzz in der Mac-Welt erzeugt werden, damit genügend Leute mitmachen.

Ich empfehle euch mal, die Startseite auf einem iOS-Device anzuschauen (iPad, iPhone oder iPod touch) und ein paar Gesten auszuprobieren, vielleicht findet ihr ja was interessantes…

Ersten Gerüchten zufolge (die aber angeblich auf Anfrage von Macheist wieder entfernt werden sollten), soll es eine iOS App geben, ich bin gespannt.

eBooks in aller Munde

eBook vs. Book

Da hat Amazon ja anscheinend echt gut Werbung für seinen Kindle-Start in Deutschland gemacht. Allerlei Blogs in meinem Feedreader und auch Twitterer haben/wollen einen Kindle.

Ja, ich find das Ding auch cool, glaube ich zumindest, obwohl ich noch keinen in der Hand hatte. Zumindest finde ich die Vorstellung mehrere Bücher dabeizuhaben, die fast nix wiegen super. Aber: Ich möchte trotzdem noch die Bücher als Gegenstand haben. Warum? Ich weiß nicht, ob euch schon einmal ein Buch in die Badewanne gefallen ist, oder ob ein Glas mit Flüssigkeit umgekippt und auf ein Buch gelaufen ist. Ich möchte so etwas nicht mit einem 139 Euro teuren elektronischen Gegenstand ausprobieren, bin mir aber recht sicher, dass das nicht so gut ist. Außerdem haben Bücher für mich auch immer einen bestimmten Erinnerungswert, die mich an einen Ort oder ein bestimmtes Ereignis erinnern (Harry Potter in englisch habe ich das erste Mal in Spanien gelesen; Rainbow Six habe ich vom 24.12. auf den 25.12. durchgelesen etc.) Und: Wer möchte seinen Kindern nur einen eBook-Reader in die Hand drücken, anstatt eines Kinderbuches? Ein Buch, dass sich vielleicht auch noch mehrmals aufklappen lässt, in verschiedene Richtungen? Reine eBook-Reader bieten solche Möglichkeiten nicht, denn (a) kostet jede Animation Energie und (b) können die Displays, meines Wissens nach, gar keine Bewegung darstellen. Wenn ich so etwas möchte, kaufe ich mir ein iPad.

Also was machen? Yannick schlägt vor, dass man über den Barcode des Buches die digitale Version umsonst oder für einen kleinen Aufpreis bekommt. Finde ich eine super Sache. Ist seit längerer Zeit auch bei vielen Schallplatten der Fall. Ich habe nämlich ehrlich gesagt keine Lust, für die Print-Ausgabe 20 Euro auszugeben, nur um dann für die digitale Version noch einmal 10 oder mehr Geldeinheiten zu bezahlen. 2-3 Euro wären für mich okay, allerdings käme auch eine andere Lösung in Betracht:

Ich beziehe mich jetzt nur auf Amazon, da dies in meinen Augen der führende Anbieter von eBooks werden wird, ähnlich wie Apple und MP3′s.

Die digitale Version umsonst über den Barcode zu verteilen, wäre großer Quatsch, da man diese viel zu einfach fälschen/kopieren kann. Außerdem wäre beim Wiederverkauf der Print-Ausgabe die digitale Version immer noch in der Hand des Besitzers. Man kann sich jetzt streiten, ob das ok ist oder nicht. Für die Barcode-Variante wäre also ein extra Aufpreis angebracht, damit dort keine Verluste eingefahren werden, wenn jemand den Barcode online stellt.

Amazon könnte jedoch zu jedem Buch einen Code liefern, mit dem man die digitale Version laden und mit dem eigenen Amazon-Konto fest verknüpfen kann. Meinetwegen wird auch automatisch beim Kauf der Print-Ausgabe das Buch mit dem Konto verknüpft und man hat das eBook schon im Kindle und kann dort anfangen zu lesen, bevor überhaupt die Print-Ausgabe mit der Post angekommen ist. Wenn man dann das Buch verkaufen möchte, kann man sich entscheiden, ob man die eBook-Version behalten möchte oder nicht.
Behält man sie, so bleibt die Verknüpfung mit dem eigenen Amazon-Konto weiterhin bestehen und man verkauft einfach die Print-Ausgabe. Möchte man nun analoge und digitale Version verkaufen, so kann man die Verknüpfung mit dem eigenen Konto auflösen, erhält einen neuen Code und kann diesen an den Käufer übermitteln. Amazon könnte dann z.B. per Fernlöschung das Buch vom eigenen Kindle löschen. Genauso könnte man auch nur die die digitale Version verkaufen und das “reale” Buch behalten.

Problematisch wird das ganze jetzt nur wieder, weil man einen geeigneten DRM-Mechanismus bräuchte, um sicherzustellen, dass verkaufte eBooks auch wirklich beim alten Besitzer gelöscht sind und sich keine unerlaubten Kopien erstellen lassen. Aber ja, so wird es am Anfang nun mal sein müssen und mir fällt sonst auch keine Lösung ein, wie man diese Kontrolle erreichen könnte.

In die Kategorie “Utopie” fällt wohl der Gedanke, dass sich alle Anbieter von eBooks auf einen Standard einigen und man auch Bücher auf verschiedenen Reader nutzen kann, aber vielleicht kommen wir in ein paar Jahren dahin, wer weiß.

Ich werde jetzt erst einmal die nächsten Wochen abwarten und schauen, was es so für weitere Erfahrungsberichte zu lesen gibt. Vielleicht bin ich dann auch irgendwann stolzer Besitzer eines eBook-Readers.

Von Denkern und Machern

Inspiriert von diesem Artikel hier und weil es mir so ähnlich geht, wollte ich mal hierzu was schreiben.

Dominik beschreibt eine Situation, in der ich mich auch schon öfters wiedergefunden habe: Ich habe eine Idee, die ich nicht umsetzen kann. Besser gesagt, ich habe sehr oft Ideen die ich nicht umsetzen kann. Manchmal auch nicht will, weil der Nutzen den Aufwand nicht übersteigt.

Dabei kann ich zwischen zwei Arten von nicht-umgesetzten Ideen unterscheiden: Entweder mir fehlt die Zeit um etwas umzusetzen oder mir fehlt das Wissen.

Viele meiner Ideen sind sicherlich für 99% der Menschheit völlig uninteressant, weil es einfach nur kleine Helferlein für meinen persönlichen Alltag sind, aber ich denke, dass auch einige recht interessant sind. Und ich denke auch, dass es vielen so wie Dominik oder mir geht. Wie viele coole Ideen gehen dabei wohl verloren?

Ich habe mir angewöhnt Ideen festzuhalten, egal ob ich sie realisieren kann oder nicht. Vielleicht findet sich irgendwann die Zeit oder aus irgendwelchen Gründen eigne ich mir die nötigen Grundlagen an und kann eine Idee umsetzen. Dabei frage ich mich regelmäßig, wieso es kein Portal gibt, auf dem man seine Ideen zur Verfügung stellen kann und jeder, der möchte, kann diese umsetzen. Oder gibt es sowas und ich habe das nur noch nie entdeckt? Allerdings komme ich auch immer wieder zum Ergebnis, dass wohl die wenigsten ihre Ideen dort veröffentlichen würden. Warum? Im Inneren hoffen wir doch alle, das unsere Idee das nächste Facebook oder ein neues Google ist und wir damit reich zu werden. Und wer möchte so eine Idee kostenlos anderen zur Verfügung stellen?

Was also machen, wenn man eine Idee hat, die man unbedingt umsetzen möchte? Ich sehe mehrere Möglichkeiten. Man kann entweder versuchen, sich das nötige Wissen anzueignen oder sich die notwendige Zeit freizuschaufeln; die Idee also selber umsetzen. Vielleicht hat man aber auch Freunde, die die notwendigen Vorraussetzungen mitbringen und mit denen man sich zusammentun kann. Als weitere Möglichkeit sehe ich (zumindest bei Webprojekten) Twitter oder Foren, d.h. man erweitert den Personenkreis. Entweder man vergibt nun eine Auftragsarbeit oder man veröffentlicht nun seine Idee und jeder kann damit machen was man will.

Auf keinen Fall sollte man die blödsinnige Vorstellung haben, dass irgendwer etwas umsonst für einen macht und man dann selber damit abkassieren kann.

Eine Patenlösung scheint es also nicht zu geben (es sei denn, man plant alles für diese eine Idee aufzugeben… ).

Kostenlos was abstauben? Ich? Immer!!

Wer kennt es nicht, dass deutsche Tech-Blog stadt-bremerhaven, betrieben vom guten Caschy (dem Mann mit der Mütze ;-))? Wer gerne Tests oder Erfahrungsberichte von irgendwelchen neuen Hardware-Stücken lesen möchte oder einfach nur das neueste aus der Tech-Szene wissen will, der ist dort genau richtig aufgehoben. Gleichzeitig ist der gute Mann auch noch ein Fan des besten Fußballvereins der Welt: Dem BVB!

Das Logo vom Tech Blog stadt-bremerhaven.de

Okay, warum ich das alles schreibe und mich einschleime? 6 (in Zahlen: sechs)!! Jahre gibt es das nette Blog schon – ich bin erst seit zwei Jahren dabei, aber seine Artikel gehören in meine tägliche Feed-Dosis, so wie Nutella aufs Brot. Egal ob aus Las Vegas von der CES oder ein schwarz-gelbes Design, wenn unsere Borussia gegen Schalke spielt: Caschy ist immer für eine Überraschung gut.

Und was wäre ein sechster Geburtstag ohne eine Verlosung? Deswegen gibt es hier eine Seite, wo alles steht was man machen muss um an der Verlosung teilzunehmen. iPad, Boxen, Rasierer, Festplatte, Handy, Notebooks, MP3-Player und, und, und. Schaut einfach mal selber nach. Teilnehmen kann jeder. Ob per Kommentar, Tweet, Blogpost oder alles zusammen. Eigentlich dürfte ich euch das gar nicht sagen, da ja so meine Chancen sinken, aber egal: Alles Gute Caschy und auf die nächsten sechs Jahre!

Google zensiert Suchanfragen?

Jeder weiß, dass Google Webseiten auf Antrag aus seinem Index entfernt, so dass diese nicht mehr in den Suchergebnissen auftauchen (Bericht aus 2002 aus der Telepolis).

Auf Techcrunch und Torrentfreak habe ich eben eine Nachricht gelesen, wonach Google Suchanfragen zensiert und zu bestimmten Worten keine Auto-Vervollständigung anbietet und auch keine Instant-Suche. So kriegt man keine Vervollständigung für “Bittorrent” oder schon “Bittorr”. Auch “Ubuntu bitto” liefert nichts. Erst mit der Enter-Taste wird die Suche gestartet und bringt auch die normalen Suchergebnisse.

Während Rapidshare nicht auffindbar ist, wird Hotfile ohne Probleme gefunden.

Es scheint also, dass dies ein neuer Ansatz sein soll um Piraterie im Internet zu unterbinden. Techcrunch und Torrentfreak sehen beide die Unterhaltungsindustrie, also auch MPAA und RIAA, dahinter. Anders lässt sich das eigentlich nicht erklären, denn, wie Devin Coldewey auf Techcrunch schreibt:

I have no doubt that this list was put together by the media companies, because Google would have done a far better job of doing it. The team responsible for executing this probably lost more time to derisive laughter than long lunches.

Sehr wahre Worte. Warum sollte man den Namen Bittorrent blocken? Das hat nichts mit illegalem Filesharing zu tun. Lustigerweise kann man weiterhin nach “The Pirate Bay” suchen, was das ganze irgendwie noch ungläubiger erscheinen lässt. Auch Rapidshare äußert sich auf Torrentfreak dazu:

“RapidShare is one of the most popular websites worldwide. Every day hundreds of thousands of users rely on our services to pursue their perfectly legitimate interests. That is why Google has obviously gone too far with censoring the results of its suggest algorithm. A search engine’s results should reflect the users’ interests and not Google’s or anybody else’s,” the company added.

Insbesondere die letzte Aussage finde ich wichtig. Abgesehen von der Datensammelwut des Konzerns, hatte ich bisher immer den Eindruck, dass Wert auf zuverlässige und korrekte Suchergebnisse gelegt wurde.

Hat Google jetzt die Büchse der Pandora geöffnet? Klar ist: Es werden jetzt sicherlich mehr Firmen kommen und danach fragen, bestimmte Ausdrücke zu filtern. Natürlich: Suchen geht weiterhin, aber nicht jeder Internetuser weiß, dass er dafür auf den “Suchen”-Button klicken muss. Er wird sich denken: “Wenn mir sonst immer was vorgeschlagen wird, für diesen Begriff aber schon nach 4 Buchstaben nichts mehr, dann brauche ich nicht weitersuchen.”