Books are not dead.

Trotz Kindle, iPad, WeTab, txtr und wie sie alle heißen: Ein echtes Buch können diese Geräte (noch) nicht ersetzen. Natürlich ist es cool, wenn man Animationen im Text hat, die das Geschriebene visualisieren. Aber keines dieser Geräte wird mehrere Stürze überleben und in keinem kann ich schnell kurz was kritzeln (Okay, der Kindle kann das, aber ich meine mit nem Stift). Natürlich ist es schön, wenn man keine fetten Schmöker mit sich rumschleppen muss, wenn man Volltextsuche hat (Gut, das lohnt wirklich nur bei Fachbüchern). Aber trotzdem, auch wenn ich das Bücherlesen auf dem iPad mal ausprobieren werde, ich glaube nicht, dass das Gefühl von echtem Papier dadurch ersetzt werden kann. Nun gut, genug Geschwafel. Eigentlich wollte ich hier mal mein Bücherregal zeigen.

Früher was das mal alles besser sortiert. Ganz oben befanden sich nur Fachbücher fürs Studium (Analysis oder Lineare Algebra). Jetzt sind hier auch Romane (Gnosis oder Azs der schönen neuen Welt) dazwischen oder populärwissenschaftlicher Mathestuff (50 mathematical ideas, das Buch der Zahlen).

Dadrunter kommen größtenteils Bücher für HTML, JavaScript, PHP, MySQL oder Programmiersprachen. Plus ein bisschen Mathe und eins, zwei Romane. Wie gesagt. Es war mal geordnet ;-)

Hier sind jetzt fast durchgehend nur noch “normale” Bücher zu finden (Harry Potter, Oliver Twis oder ein Fremdwörterbuch).

Auch hier sind nur noch reine Romane und ein paar Sachbücher zu finden (Generation Doof, Sakrileg oder der Brockhaus).

Alles in allem sind es nicht mehr wirklich viele Bücher, den Großteil habe ich bei meinen Eltern gelassen, weil es a) Kinderbücher, b) Jugendbücher oder c) unwichtige Bücher waren. Mitgenommen habe ich lediglich meine Lieblingsschmöker.

Und jetzt? Wer will kann das gleiche bei sich machen und dann hierauf verlinken.

[Review] Das Jahr 2009 – Jahresblickrück

Nun ja, es ist mal wieder Zeit für einen obligatorischen Jahresrückblick. Nach letztem Jahr, folgt dieses Jahr dann auch schon der zweite. Ich glaub ich werde dieses Jahr mal zu jedem Monat was versuchen zu schreiben und am Ende jahresübergreifende Dinge zusammenfassen.

Januar 2009

Ohja, der Januar.. ich erinnere mich… In der Klausurenphase startete ich den Versuch zwei Monate ohne Internet zu leben. Haha. Ohne ICQ gings dann doch nicht. Und ohne RSS auch nicht. Naja, nun weiß ich halt, dass ich mehr Selbstdisziplin brauch. Januar war auch der Monat in dem ich öfters joggen war, und mit Runkeeper komische Wege aufgezeichnet habe. Ich habe Projekt #52 angefangen… hat nicht geklappt.

Februar 2009

Der Februar.. da hab ich gar nicht gebloggt, fällt mir auf. Was wohl an der Klausurenzeit lag. Also jeden Tag lernen. Zumindest hatte ich mir das vorgenommen :D

März 2009

Hier war dann die mündliche Prüfung in Lineare Algebra mit 2,0 das Highlight sage ich mal so. Ich war bei Egotronic und auf der Zukunftswerkstatt. Und wahrscheinlich an vielen anderen Orten. Achja, und natürlich haben wir unsere alte Wohnung gekündigt. Das wir die neue erst 3 Wochen bevor wir auf der Straße sitzen würden, finden würde, wussten wir bis dahin noch nicht :D

April 2009

Die Uni ging wieder los. Ich entdeckte Mashup Germany. Gerade jetzt ist das dritte Album erschienen. Absolut geil. Ich änderte das Design. Es war die Zeit in der sich so langsam der Widerstand gegen die geplanten Netzsperren aufbaute.

Mai 2009

Mono & Nikitaman in Kassel. Ich gewann eine Pixelmator Lizenz. Und eine myWeblog Lizenz. Nosliw in Kassel.

Juni 2009

Schon wieder ein Monat ganz ohne Blog.. Sehr komisch.. Okay… Ich lese gerade SMS aus Juni.. Ich habe Leute nachts angerufen und verwirrte SMS geschrieben. Wir haben unsere neue geile Wohnung gefunden. Ich bekehrte einen Menschen zu einem Macbook Pro. Ich glaube alles in allem, war es ein guter Monat.. Auch wenn wir uns in der Uni mit dem Computerpraktikum Optimierung rumschlagen mussten. War schon cool.

Juli 2009

Wieder einmal Prüfungsphase. Graphentheorie, Modellierung, Optimierung, Programmieren, Computernetze etc. wollten geschrieben werden. Ich wechselte den Server. Natürlich kein Urlaub, wie auch? Ich hab Prüfungen wenn alle Sommerferien hab. Also nicht nach Kroatien auf Freizeit. Nicht aufs Kinderzeltlager an die Ostsee. Das schon kacke gewesen.

August 2009

Klausuren geschrieben. Klausuren bestanden. Zum ersten Mal im Studium habe ich alle Klausuren eines Semesters bestanden. Man war ich stolz. Ich glaub, da war auch Schweinegrippe das erste Mal aktuell. Und natürlich: Ich hab mein Macbook Pro bestellt. Knapp drei Jahre war mein altes Macbook schon an meiner Seite und ich entschied, es sei Zeit für was neues. Das alte blieb in der Familie und ging an meinen Bruder über. Es war der Monat in dem ich öfters aufm Sonnendeck oder sonstewo… Semesterferien halt. Ich gründete alexDAILYmusic. Ja, das gibts immer noch, aber im Moment eher das ungeliebte Stiefkind.

September 2009

Auch ein seehr cooler Monat. Warum? Stichwörter: letzte Klausur, Canabalt, Click2Flash ;), Freiheit statt Angst in Berlin, Supershirt – 8000 Mark. Ein absolut toller Monat. Achja: zwei Jahre wurde mein Blog in dieser Form alt. Hab ich aber nich gefeiert ;)

Oktober 2009

Mein Geburtstag. 23 Jährchen. Ich war in Wolfsburg und habe Supershirt live gesehn. Ich entdeckte Time Machine. Ansonsten nix besonderes, das Studium fing wieder an.

November 2009

Ich bestellte mir Torq Conectiv zum Auflegen. Ich bekam einen Google Wave Invite. Ich war bei Supershirt im Brain. Ich war in Würzburg. Schrieb einen Artikel, warum ich Wandkalender so sehr mag. Und zu guter letzt änderte ich mal wieder das Design. Ich schließe einen Vertrag mit einem Fitnessstudio

Dezember 2009

Mensch, da sind wir schon im Dezember. Im hier und jetzt. Nicht viel passiert bisher. Das Jahr ging schon wieder viel zu schnell vorbei. In einem Jahr bin ich vielleicht schon mit meinem Bachelor fertig – je nachdem wie es läuft… Und dann? Dann soll der Master kommen. Aber nicht hier. Wer weiß was bis dahin passiert, wo es mich letztendlich hinverschlägt. Ich versuchte Snowboard zu fahren – es funktionierte nicht so wie ich dachte. Deswegen versuche ich nä. Jahr mal nen Kurs mitzumachen.

Der allgemeine Kram

Ja, auch dieses Jahr begleitete mich wieder die Musik. Tag ein, Tag aus. morgens im Bett, auf dem Weg zur Uni, nachmittags bei den Hausaufgaben, abends im Bett. Aufgrund des neuen Rechners sind leider alle meine iTunes Statistiken verfälscht und ich habe nur noch für die letzten vier Monate Daten. Aber ist ja auch egal. Es gibt einfach keine Topliste dieses Jahr. Nur ein paar Bandnamen. Supershirt.Nosliw.Mono&Nikitaman.Prinz Pi.Ben Stilller. Und ein Lied: Paul Kalkbrenner – Azure, zum einen das Original und dieser Remix.

Aber natürlich dürfen auch Podcasts nicht fehlen. Was wären die Abende ohne 4h Aufnahmen von den Drei Vogenen, Microsoft Bashing bei Mobile Macs, XCode und Objective-C Einführung bei XCode von Null auf 100 oder einfach spannende Themen bei Chaosradio und Chaosradio Express.

Aber ebenso wie Musik und Podcasts, spielen auch Serien eine große Rolle. Ich entdeckte zwei der geilsten Comedyserien aller Zeiten. How I met your Mother und Two and a Half Men. Ich habe jede Staffel mindestens drei Mal gesehn. Das sind wohl die Zeitfresser schlechthin. NCIS ging solide weiter. Merlin kam zurück. Genauso wie Spooks.

Dann fehlt da noch das Kino. Da möchte ich eigentlich nur Soul Kitchen empfehlen, ein super lustiger deutscher Film, und dann natürlich Avatar in 3D. Wegen der Technik. Gesetz der Rache war ganz okay, Saw 6 ein flopp. Der Informant ist auch nicht zu verachten. Flop war ja wohl Fast & The Furious 4.

Dann gab es natürlich noch die ganzen kleinen Hochs und Tiefs, die so ein Jahr erst richtig spannend und einzigartig machen. Vieles davon hat vermutlich nur für mich richtigen Wert. Z.B. hängen jetzt endlich meine beiden schwarzen LACK Regale, nachdem sie über ein Jahr im Weg rumlagen. Und natürlich lernte ich viele neue Menschen kennen :) So geht das Jahr 2009 also vorbei. Das letzte dieser Dekade. Und nächstes Jahr? Wir werden sehen.

Fußgängernassmachpenner!

pfuetze

© Michael Oswald / PIXELIO

Wir haben oben bei uns an der Straße eine Ampel. Und manchmal regnet es. Und dann entsteht dort eine Pfütze. Nunja, dass ist noch so eine schöne “Drück-den-Knopf”-Ampel, die nicht von alleine umschaltet. Die eben genannte Vertiefung im Boden, gefüllt mit Wasser, befindet sich in unmittelbarer Nähe zu diesem Knopf, den man drücken muss. Aufgrund empirischer Forschungen habe ich herausgefunden, dass es nicht Zufall ist, dass Autos durch die Pfütze fahren, wenn ich dort stehe und drücke. Nein, scheinbar haben die Autofahrer Spaß daran mich mit Dreckwasser zu bespritzen. Aber kann ich verstehen, ich würde auch durch die Pfütze fahren, macht ja auch schließlich Spaß die ollen Fußgänger, die eh schon im Regen stehen, nochmal richtig dreckig zu machen. Penner. (Photo via pixelio.de)

[Review] Torq Conectiv

Vor dem eigentlich Post, eine kurze Anmeldung: Ich sitz gerad im ICE und hab deswegen keine Möglichkeit irgendwelche Screenshots zu machen, die reiche ich aber nach, sobald es geht.

Wer viel im Netz nach guter Musik sucht und gleichzeitig noch gern ein bisschen mit Plattenspielern auflegt, der hat das Problem, dass er die Tracks in digitaler Form schlecht abspielen kann. Natürlich, man kann den Rechner an das Mischpult anschließen und hat dann auf einem eigenen Channel die Mukke vom Rechner. Mag gehen. Ist aber keine vernünftige Lösung, wenn man schon etwas ambitionierter an die Sache herangeht. Pitchen, anschieben, abbremsen, all das, was man als DJ benötigt, geht da nicht.

Wäre es nicht super, wenn ihr die Musik auf dem Rechner mit Hilfe eurer Plattenspieler abspielen könntet? Und an dieser Stelle kommt Torq Conectiv ins Spiel. Bestehend aus Hard- und Software ermöglicht es euch, digitale Musik auf analogen Geräten (Platten- oder CD-Spieler) abzuspielen. Dazu benötigt ihr das mitgelieferte Audio-Interface, dass einfach zwischen Mixer und Plattenspieler angebracht wird und einen Rechner, der per USB mit dem Interface in Verbindung tritt.
Zusätzlich die Torq Software, die auf dem Rechner installiert wird und natürlich die Timecode Vinyls bzw. CDs. Diese liefern ein Signal (ein Piepen), anhand dessen die Software erkennt, an welcher Stelle auf der Platte sich die Nadel befindet und ob ihr die Platte anschiebt oder abbremst, oder die Nadel abnehmt. Dann könnt ihr Musik von eurem Rechner in die Torq Software laden und eure Plattenspieler starten und schon kanns losgehen.
Aber damit nicht genug, ihr seid nicht auf den Rechner festgelegt, das Interface bietet euch auch die Möglichkeit das Signal des Plattenspielers am Rechner vorbei zuschleifen und direkt auszugeben, ihr könnt also zusätzlich noch eure alten Vinyls benutzen.

Bevor ihr loslegt, solltet ihr eure Musiksammlung von der Software scannen lassen, dass kann je nach Größe schon ein bisschen dauern, hat aber den Vorteil, dass ihr für all eure Tracks seht, wieviel BPM sie haben und ihr schneller passende Tracks findet. Und hier kommt ein Nachteil bzw. etwas das mich stört. Für jeden Track wird eine extra Datei angelegt, in der diese Informationen stehen, d.h. ihr habt eine Menge Dateien quer durch eure Musiksammlung verteilt, hier wäre eine zentrale Lösung z.B. eine Datenbank angebrachter gewesen, um mehr Ordnung zu schaffen.

Aber weiter zur Software, was bietet sie euch noch? Zum Einen könnt ihr die Software per MIDI-Controller steuern, einfach das MIDI-Interface in den Einstellungen auswählen, Rechtsklick auf einen Button, dieser verfärbt sich rot, und den Knopf auf dem MIDI-Gerät drücken, der dem Button zugewiesen werden soll. Fertig, das war es auch schon. Hat bei mir in einem ersten Versuch sofort geklappt. Die Software bietet euch die Möglichkeit mehrere (5 Stück pro Deck) Cue-Points zu setzen und diese per Tastendruck aufzurufen. Weiterhin gibt es eine Loop-Funktion, entweder man setzt Loop-In und Loop-Out selber oder man lässt die Software 1,2,3 oder 4 Takte automatisch loopen. Die Länge dieser „Auto-Loops“ lässt sich auch in den Einstellungen ändern.

Solltet ihr keine externen Mixer nutzen wollen, so bietet die Software einen internen Mixer, den ich aber bisher nicht benutzt habe, ebenso wenig die Effektsektion, da diese mein externer Mixer bietet. Ich habe aber in diversen Foren gelesen, dass sich die Effekt im Mittelfeld bewegen.

Was noch? Die Software bietet euch iTunes Anbindung. Find ich sehr gut als Mac User ;) Weiterhin legt es bei jedem Start eine eigene Playlist an, in der alle Titel auftauchen, die ihr während der Session irgendwie im Deck habt und ihr könnt euer Set gleichzeitig aufnehmen.

Was mich ein bisschen stört, ist die Tatsache, dass die Software ohne die Hardware nicht startet. Klar, eine Möglichkeit um Raubkopien zu umgehen, aber gerade jetzt hier, wo ich gern ein paar Screenshots von der Oberfläche machen möchte, kann ich das nicht, weil ich das Gerät nicht bei mir habe. Und auch zuhause wäre es recht ungünstig, da das Interface eigentlich fest an einer Position steht und nur mit Aufwand aus seiner Position rauszuholen ist und der Laptop, wenn er verbunden ist, nur im stehen erreichbar ist. Hier könnte M-Audio mal darüber nachdenken, die Software starten zu lassen, aber ohne Hardware kann man nichts abspielen, lediglich Files scannen oder so ähnlich.

Insgesamt bin ich mit dem Kauf jedoch vollends zufrieden. Ich hatte eine Menge Remixes und Mashups aufm Rechner, die ich gern einmal während eines Sets spielen würde, bisher war das nicht möglich, dann Torq geht das nun und ich kann gleichzeitig noch meine alten Platten weiter nutzen, der Umstieg auf vollends digitales Auflegen, den möchte ich jetzt noch nicht vollziehen.

Mist, schon wieder den Titel vergessen :D

Die letzten Tage hatte ich nicht wirklich Bock über was zu bloggen, obwohl ich schon ein paar Themen im Kopf hatte. Aber das kommt jetzt in den nächsten Wochen und Tagen. Habe ja seit knapp einer Woche das Torq Conectiv und auch schon ein bissl damit experimentiert, darüber werd ich auf jeden Fall was schreiben. Mein Setup nimmt nämlich langsam ganz schöne Ausmaße an, ein Firewire Audio Interface und ein USB Audio Interface hängen da teilweise dran, wenn ich Musik streamen will.

Dann ist da noch mein lang erwarteter Google Wave Invite, den ich jetzt endlich habe – Nein! Ihr braucht nicht fragen, ich hab noch keine Invites, werde mich dann melden.

Eigentlich hatte ich auch vor, mal ein bisschen was Anwendungsorientiertes aus meinem Studium zu berichten, bin noch am Überlegen, wie ich das am Geschicktesten mache bzw. welche Fachrichtung ich da nehmen soll. Mathematische Bildverarbeitung wär cool gewesen, aber das belege ich aufgrund einer anderen Veranstaltung nicht mehr. Ich überleg mir was. Vielleicht ein bissl Zahlentheorie gemischt mit Computeralgebra, mal sehen.

Mal sehen, wie ich das zeitlich auf die Reihe bekomme, Uni wird ja auch nicht immer einfacher (und Hausaufgaben auch nicht :D ) und nebenbei sind da ja noch 7 Stunden Arbeit pro Woche, die auch erledigt werden wollen. Im Moment herrscht bei mir aber eher Dauermüdigkeit, die Zeitumstellung zusammen mit Studienbeginn, machen sich jetzt erst bemerkbar, ich hoffe, dass geht jedoch schnell vorbei.

Warum ich Serien in Englisch schaue und nicht auf Deutsch…

Wer mich kennt, weiß dass ich viele Serien schaue. Sehr viele. Wer mich genauer kennt, weiß, dass ich die fast durchgehend auf Englisch schaue und nicht die deutsche Version. Das erste Mal in Berührung damit kam ich, als ich erfahren hab, dass die zweite Staffel von 24 bereits in den USA läuft, wir in Deutschland aber noch warten müssen. Ich begab mich auf die Suche und fand schnell Torrents und Boards, die Serien auf Englisch zum Download anboten. Dort habe ich auch zugeschlagen. Anfangs benötigte ich noch Untertitel um die Schauspieler zu verstehen, mittlerweile kann ich alles ohne sehen.

Es gibt mehrere Gründe weshalb ich mittlerweile die Serien nur noch auf Englisch schaue. Zum einen ist es bereits die eben schon genannte Wartezeit. Ich möchte nicht extra ein halbes oder ganzes Jahr warten, bis die Serie in Deutschland ausgestrahlt wird. Ich möchte sie dann sehen, wenn sie auch in den USA gesendet wird.

Wenn mir eine Serie gefällt, möchte ich auch alle Staffeln sehen, die es gibt. In Deutschland ist das leider nicht möglich, da wird dann sofort nach einer Staffel nicht weiter gesendet, wenn die Quoten nicht stimmen. Okay, das kann ich verstehen, die Sender müssen auch Geld einnehmen, aber wenn ich die Folgen in Deutschland nicht sehen kann, dann benötige ich sie halt von einer anderen Quelle.

Die Synchronisation. Ich kann mir keine deutschen Synchronstimmen mehr anhören. Sei es Heroes, 24 oder Two and a Half Men. Das passt einfach nicht. Es klingt unglaubwürdig. Schlecht. Der Versuch englischsprachige Wortspiele ins deutsche zu übersetzen, scheitern in 99% der Fällen kläglich. Natürlich kann man in Deutschland keine englischsprachigen Folgen ausstrahlen, das würden ja 50% der Bevölkerung nicht verstehen. Und Mehrkanal senden, geht ja auch nicht. Ist klar.

Wenn Serien zeitgleich mit den USA in Deutschland gezeigt werden und es eine Möglichkeit gibt, diese auf English zu sehen, dann bin ich auch bereit, die Werbung zu sehen. Dann würde ich auch wieder mehr vorm Fernseher sitzen.

Der TV Total Erstwählercheck – lass es eine Lüge sein!

Lernt man heut nichts mehr in der Schule? Ich habe grad den TV Total Erstwählercheck (ja ich weiß, es ist crappy Flash, aber bei Youtube sind schon viele Videos wieder weg) gesehen. Ihr wisst schon, Erstwähler bekommen ein paar Fragen zur Politik gestellt. Sowas wie: Was heißt SPD, in welcher Staatsform leben wir, gehst du wählen, Bundesländer auf einer Karte zeigen oder Gesichter erkennen.

Ich weiß, es werden dort nur die Personen gezeigt, die wirklich dumme Antworten geben und absolut keinen Plan haben – dient ja zur Unterhaltung des Publikums. Vielleicht werden die auch dafür bezahlt und sind Pro 7 Praktikanten. Wer weiß. Aber ich habe ehrlich gesagt Angst, dass diese Menschen “echt” sind. Da kommen Antworten wie: “SPD – Sozialpädogische Deutsche”, “SPD – Sozialistische Partei Deutschlands”, “Wir leben in einer Monarchie”, “Staatsform? Was ist das?” oder “Ich geh nich wählen, mir egal was die machen, ich mach das, was ich will.”. Da wird eine Europakarte gezeigt und die Erstwähler halten das für Deutschland. Da liegt Sachsen über Niedersachsen. der Süden ist in Richtung Russland.

Okay, bei Politkergesichtern wär ich mich auch nicht immer sicher. Aber Fischer, Stoiber, Westerwelle oder Köhler sollte man doch kennen. Schmidt, Adenauer oder Honecker versteh ich noch, dafür sind die einfach nicht mehr Medienpräsent genug und die Gesichter sieht man vielleicht ein oder zweimal in der Schule, dann nur noch, wenn man sich damit auseinandersetzt.

Ich hoffe einfach, dass das ganze nur eine gestellte Aktion ist. Bitte! Ansonsten frage ich mich, ob nicht nur das dreigliedrige Schulsystem fürn Arsch ist, sondern ob auch die Grundschule nichts bringt.