In der letzten Woche kamen drei Alben heraus, von denen ich hier kurz berichten möchte. Auf das Album von AKA AKA & Thalstroem sowie das Album von Paul Kalkbrenner habe ich gewartet, während ich das Album von Marek Hemmann & Fabian Reichelt, die zusammen das Duo Marian bilden, zufällig auf Facebook entdeckt habe.
AKA AKA & Thalstroem – Varieté
Das Album ist wohl eines meiner meist erwarteten Alben des Jahres und ich kann nicht sagen, dass ich enttäuscht wurde.
Natürlich gibt es Tracks die ich mehr mag und welche die ich weniger gut finde. Wenn in Été die Bridge kommt und diese melodischen Klänge lauter werden, könnte ich jedes Mal ausrasten, weil es so wunderbar ist. Der perfekte Sound für den Park zum Chillen, das Sofa oder die Afterhour.
Genial auch die Neuauflage von Woody Woodpecker, das Lied, mit dem die beiden bekannt wurden und womit die tanzwütige Meute regelmäßig zum Ausrasten gebracht wird.
Wer “damals” auf 3min.de die Afterhours-Doku mit AKA AKA in der ersten Folge gesehen hat, wird sich vielleicht noch an den Track erinnern, den die beiden auf dem Schiff aufgenommen haben. Dieser befindet sich in Form von “Freiraum” jetzt auf der Platte und ist richtig gut geworden. “What matters” verkörpert dann den typischen AKA AKA Sound der letzten Monate, zusammen mit Umami wurde ein echt cooler Song inklusive Mitsing-Garantie aufgenommen.
Nun noch etwas zum, in meinen Augen, ungewöhnlichsten Song des Album: Das Cover von Portishead’ – ”The Rip”. Das Stück ist nicht wirklich Dancefloor-tauglich. Dennoch ein schönes Stück, dass man gern zuhaus anhören und genießen kann.
Eine Kostprobe des Albums findet ihr auf Soundcloud, anhören könnt ihr aber auch hier:
AKA AKA & Thalstroem – Varieté (Album Snippets) by AKA AKA
Paul Kalkbrenner – Icke Wieder
Voller Vorfreude habe ich das neue Album erwartet. Und wurde schon ein bisschen enttäuscht. Es wurde ja bereits im Vorfeld angekündigt, dass es nicht wie Berlin Calling klingen würde, vielmehr sollte es ein Album ohne Gesang werden, was ich gar nicht so schlecht finde. Hat ja auch bei den Vorgänger-Alben “Self” und “Zeit” wunderbar geklappt. Leider blieb die Überraschung aus; es kam ein ordentliches Album heraus, was mich allerdings nicht begeistern kann.
Meine Favoriten nach dem ersten Durchhören waren “Gutes Nitzwerk” und “Sagte der Bär”. Aber im großen und ganzen klingen die Tracks recht ähnlich.
Klar, die Songs sind alle ganze nett, aber mit den beiden anderen hier vorgestellten Alben können sie nicht mithalten. Das ganze klingt mehr so nach “Ich muss jetzt unbedingt ein neues Album machen“, was er ja auch selber zugibt.
Wer reinhören möchte, muss mal auf Youtube schauen, hab leider nichts offizielles auf Soundcloud gefunden, hier zeige ich euch das Snippte zum Album. Seine Facebook Fanpage gibt es auch.
Marian – Only our hearts to lose
In meinen Augen die Überraschung des Jahres soweit. Ganz durch Zufall habe ich von Marian erfahren, einem Projekt, dass aus Marek Hemmann und Fabian Reichelt besteht, daher auch “Marian”. Ich mag ja den Stil von Marek Hemmann total gern und sein Album “In Between” kann man ruhig auch uneingeschränkt empfehlen. Aber zurück: Das Album besteht aus 11 Tracks, allesamt mit Gesang, die einfach nur Spaß machen.
Meine absoluten Favoriten sind “Left” und “For You”. Das ganze Album gibt es auf Soundcloud zum Probehören und auch eine Facebook Fanpage darf hier nicht fehlen.
Leider konnte ich keine Infos finden, ob und wo die Jungs mal live spielen, das wäre sicherlich sehr nett anzuhören. Falls jemand was findet, immer her mit den Infos.
Marian – Only Our Hearts To Lose by marekhemmann
Alles in allem kann ich “Varieté” und “Only our hearts to lose” jedem empfehlen, es lohnt sich wirklich. Wer Paul Kalkbrenner Fan ist, nicht nur wegen Berlin Calling, der kann sich das Album kaufen, ansonsten wüsste es nicht, wieso es sich lohnt.
Ich bin aber auch sehr gespannt, was es dieses Jahr noch für Alben geben wird und hoffe das dort vielleicht der ein oder andere Geheimtip zwischen ist.







