[Link-Tip] The Hype Machine

Heute möchte ich mal ne absolute Empfehlung für The Hype Machine aussprechen. Wie ihr auf dem Bild schon erkennen könnt, crawlt der Dienst durch Twitter, aber auch hauptsächlich durch Musikblogs und schaut, was die Leute dort über verschiedene Tracks schreiben. Je mehr darüber schreiben, desto populärer muss der Song sein. Anschließend findet man diese Lieder auf der Hype Machine Homepage, auf der man als angemeldeter Benutzer Lieder mit einem Herzchen versehen kann, ähnlich dem faven bei Tweetes. So entstehen Ranglisten. Ranglisten mit Musik aus vielen verschiedenen Stilrichtungen, sehr oft echt geile Remixes. Dort findet man auch die Links zu den Blogs, in denen man die Lieder meistens downloaden kann. Einmal im Jahr gibts es den sogenannten “Zeitgeist” – eine Auflistung der Top Artisten, Top Tracks und Top Alben des vergangenen Jahres. Sehr genial. Außerdem nutzen sie beim Twittern den wohl coolsten URL Kürzungsdienst, den es gibt: awe.sm. Also, wer gute Musik abseits des Mainstreams sucht, der ist hier genau richtig aufgehoben. Viel Spaß beim Musik hören.

Wandkalender im Jahre 2010

Ich liebe Wandkalender. Nichts bietet schneller einen Überblick über wichtige Termine des ganzen Jahres. Insbesondere, seit ich vor zwei Jahren mal eine Klausur verschlafen habe, brauche ich diese Dinge jedes Jahr aufs Neue. Umso schöner, dass man auf druckerei.de bereit ist, an Blogger drei Wandkalender zu verschenken und jeden Twitterer, der über die Aktion berichtet, an einer Verlosung teilnehmen zu lassen. Aber es sind nicht nur irgendwelche Wandkalender, nein. Die Wandkalender sind ganz im Stil unseres allerliebsten Web 2.0 Services gestaltet. Welcher Service das ist? Twitter natürlich. Wunderschön mit Fail Whale und Hinweisen, ab wann man Twitter-süchtig ist :-) Also genau das richtige für uns Web 2.0 Junkies, die wir weinen, sobald unser “kleiner” Nachrichtendienst mal wieder für kurze Zeit nicht erreichbar ist.

Ich find die Aktion klasse und hoffe, dass es den Kalender auch zu kaufen gibt, damit ich ihn an ein paar Leute verschenken kann. Also, schaut mal vorbei bei Druckerei.de und stöbert ein bisschen herum, was man dort sonst noch so bekommen kann.

Pip.io

Pipio is a social operating system that aims to give people the ability to share and communicate in real-time. You can search what other people are communicating about in real-time based on contextual, geographical, and chronological relevance. As an operating system, we allow full functionality of third party web apps within the Pipio ecosystem.”

Seit mehreren Tagen habe ich jetzt einen pip.io Account und wollte mal ein wenig darüber berichten. Pip.io habe ich zum ersten Mal vor ein paar Wochen im Fahrwasser der Google Wave Invite Tweets aufgefischt. Durch Zufall bekam ich einen Invitecode, mit dem ich mir einen Account erstellen konnte, momentan ist der Zugang noch invite-only – im Gegensatz zu Google Wave, gibts hier wirklich Invites, die auch sofort per Mail rausgehen. Warum ich hier so oft Google Wave erwähne, nun ja, einige sind der Meinung, dass Pip.io ähnlich wie Google Wave funktioniert.

Pip.io Hauptansicht

Das stimmt. Aber es kann schon mehr. Es gibt Twitter und Facebook Integration, d.h. ihr könnt von pip.io aus euren Status in Twitter und Facebook updaten und natürlich auch den internen Status setzen.Was die Waves bei Google sind, dass sind die die Rooms. Dort hinein kann man Personen einladen und fortan Links, Bilder, Dateien oder einfach nur Nachrichten austauschen. Zwar sehr ihr nicht sofort, was andere schreiben, aber wir wissen ja, dass es Wave Nutzer gibt, die dieses Echtzeitgetippe stört.

Des weiteren gibt es die sogenannten Applications, momentan sind das Facebook, Twitter, Youtube, ein News Reader und Netflix. Jede Application hat eine eigene Seite, so dass Übersicht gegeben ist. Die Twitter Seite bietet euch neben der Timeline noch @replies, DM’s und die Möglichkeit Suchen zu speichern; Facebook zeigt euren News Feed, eure Wall, Fotos oder Freunde an. Alles in allem eine nette Umsetzung. Hier mal ein Bild, wie die Twitter Integration gelöst wurde: Pip.io Twitter ApplicationMan sieht hier die Ansicht der Direct Messages.

Pip.io GeolocationWas ich aber richtig cool finde, ist es sich alle Statusupdates von pip.io Usern aus einem bestimmten Kartenausschnitt anzeigen zu lassen. Dazu wurde Google Maps integriert und in gewohnter Art und Weise, lässt sich hineinzoommen oder der Kartenausschnitt verschieben. Eine Klasse Idee. Ein kleines Bildchen, wie das dann aussieht, seht ihr links.

Was gibts noch? Man kann Gruppen erstellen, denen man bestimmte Kontakte zuordnen kann. Es gibt auch Channels, die man öffnen kann, allerdings ist mir Sinn und Zweck davon noch nicht so sehr bewusst geworden :D

Das große Problem, dass pip.io hat, genauso wie Google Wave, ist die Anzahl der Nutzer, es gibt momentan nur sehr wenige deutsche Benutzer, kein Vergleich zu Twitter oder anderen Social Networks. Ich hoffe einfach, dass sich das ändern wird, wer eine Einladung zu pip.io haben will, möge sich einfach in den Kommentaren melden, ich werde dann schnellstmöglich nen Invite rausschicken.

Visitenkarten braucht jeder.

Durch Zufall hab ich entdeckt, dass die Jungs und Mädels bei Flyertaxi.de für jeden, der über sie bloggt, 1000 Visitenkarten sponsern. Find ich gut und deswegen tu ich das jetzt einmal. Das Prozedere ist wie üblich, einfach auf den entsprechenden Eintrag in deren Blog verlinken und die Bestellung abschicken, schon gehts ab. Wenn ihr also auch Bock habt, oder so wie ich, neue Visitenkarten braucht, dann zögert nicht lange, die Aktion ist bis zum 30.9.2009 begrenzt.

Was ich sehr geil finde: Neben Standardvisitenkarten kann man auch Visitenkarten mit Duft(!) oder UV-Lack bestellen. Wie geil ist das denn bitte?? Ihr könnt aus über 100(!) verschiedenen Düften wählen, da wären z.B. Blumendüfte (Lilie, Rose, Tulpe u.v.m.), Früchte (Ananas, Erdbeere, Mange u.v.m.) oder Gewürze.

Aber es gibt nicht nur Visitenkarten, auch Etiketten, Briefpapier, Gutscheine, Kalender und, und, und. Ihr findet eine riesige Auswahl. Einfach mal nachschauen und sich was nettes raussuchen.

Im Hauseigenen Flyer-Blog gibts immer wieder interessante Beiträge und Infos zu Aktionen, reinschauen lohnt sich.

Rette deine Freiheit

Erinnert ihr euch noch an “Du bist Terrorist“? Der Spot der sich kritisch mit der Vorratsdatenspeicherung, Bundes-Trojaner, Überwachung, ePass und der Terrorgefahr auseinandersetzt, ging damals durch alle Kanäle im Netz. Hier im Blog gab es auch einen kurzen Beitrag dazu. Jetzt gibt es den “Nachfolger”: In “Rette deine Freiheit” geht es diesmal hauptsächlich um die Argumente von Zensursula, Netzsperren, Umgang mit Kinderpornographie, Three-Strike-Gesetz und Überwachung – passend zur “Freiheit statt Angst 2009″. Schaut es euch unbedingt an! Aber Vorsicht! Es sind viele ironische Anspielungen – also denkt nach!

YouTube Preview Image

Zeitverschwender

canabaltDurch einen Eintrag bei aptgetupdate.de bin ich auf CANABALT gestoßen – ein Flash-Spiel, dass ganz schnell dafür sorgen wird, dass eure Zeit im Nichts verschwindet. Ganz schnell, so geht es in de Spiel voran. Ihr steuert einen kleinen Mann, der in guter alter Jump’n'Run Manier von Links nach Rechts über den Bildschirm rennt. Dabei tauchen immer wieder Hindernisse auf: Bürostühle, Roboter, Abgründe oder Fensterscheiben. Es kommt auf geschicktes Timing beim Absprung an. Die Steuerung ist extrem simpel: Ihr müsst nur die Space-Taste drücken, je länger, desto höher und weiter springt ihr. Läuft euer Männchen am Anfang noch recht langsam, so wird er immer schneller, je weiter ihr im Spiel voran kommt – und um so schwieriger wird es den richtigen Moment zu treffen. Mein Rekord liegt bei irgendwas mit 21xx Metern. Da geht bestimmt noch was. Probierts mal aus.

Vermischtes am 10.09.2009

  • Anette Schavan:

    Ich glaube, dass die Bandbreite der Studiengebühren deutlich über 500 Euro pro Semester hinaus gehen sollte.

  • Die nächste Twitpocalypse droht uns: am 11.09.2009 wird Twitter untergehn eine unbeschreibliche Menge an Tweets (4294967296 Tweets) veröffentlicht haben, so dass mal wieder die Range eines Datentyps überschritten wird. Wenn irgendeiner meiner Clients das nicht schon implementiert hat, dann nutz ich den nicht mehr.
  • eine einstündige Einführung in Git gibts bei O’Reilly – kostenlos
  • iTunes 9 ist draußen – neue Funktionen, neues Design. Es gibt neue iPods. In Bunt. Will ich haben. Den Nano. Und den 64GB iPod Touch.
  • Ausgabe 001 vom Bundesradio ist draußen. Tim Pritlove und Philip Banse schauen hinter die Kulissen im Bundestag. Sehr interessant. In der ersten Folge geht es um die Bundestagsverwaltung

Gruml – der Google Reader Desktop Client

Knapp einen Monat gibt es jetzt Gruml, einen Mac OSX Feedreader, der mit Google Reader synchronisiert. Zeit einen Blick darauf zu werfen.

Ich nutze schon sehr lange den Google Reader, zuerst die Onlineversion und später ein SSB (Site Specific Browser) via Fluid in Kombination mit dem Helvetireader Userscript. Früher hatte ich Vienna, dann NetNewsWire um meine Feeds zu verwalten – der große Nachteil: ich lese die Feeds auf meinem Rechner zuhause und bin dann irgendwo unterwegs an einem anderen Rechner und möchte trotzdem meine Feeds lesen. Wie komm ich an meine Feeds? Wie weiß ich hinterher zuhause, welche Feeds ich schon gelesen habe? Hier kommt der Google Reader ins Spiel: Eure Feeds lagern auf einem Google Server und ihr könnt von überall darauf zugreifen. Natürlich könnt ihr sagen: Google hat dann meine Feeds und weiß was ich lese – aber mir ist das im Moment egal, Google hat eh schon genug über jeden von uns gesammelt, bin ich der Meinung.

Nun ist das Google Reader Interface nicht gerade das schönste und vielleicht möchte man auch nicht unbedingt immer einen Browser öffnen um seine Feeds zu lesen. Hier kommt Gruml ins Spiel: Es meldet sich für euch beim Reader an und lädt eure Feeds. Auch Ordner, die ihr im Reader angelegt habt, werden euch so angezeigt. Anschließend könnt ihr durch eure abonnierten Feeds scrollen und lesen. Dabei synchronisiert Gruml automatisch im Hintergrund mit dem Google Server, so dass ihr dann auch später im Google Webinterface keine Feeds als ungelesen angezeigt bekommt, die ihr schon gelesen habt.

Gruml1

Aber Gruml kann noch mehr: Wer sich näher mit dem Google Reader auseinandersetzt, wird feststellen, dass man jeden Post “empfehlen”, “markieren” und/ oder “bevorzugen” kann. Das tolle: Gruml lädt auch diese Dinge in extra Ordner. Wenn ihr also Leuten folgt, d.h. im Google Reader eingestellt habt, dass ihr die empfohlenen Artikel von bestimmten Kontakten sehen könnt, so seht ihr die auch in Gruml. Eine tolle Funktion und viel übersichtlicher als im Google Reader. Mittlerweile wird sogar angezeigt, welcher Benutzer den Artikel empfohlen hat.
Gruml2

Was noch geht? Ihr könnt direkt von Gruml aus den Link zu einem Eintrag twittern, und an diverse Social Services senden, z.B. Delicious, Facebook, InstaPaper, Reddit, Tumblr u.v.a. Wenn euch also ein Blogeintrag besonders gefällt, so könnt ihr den sofort euren Followern bei Twitter mitteilen oder es euren Freunden bei Facebook mitteilen.

Was man bei allen Lobeshymnen allerdings nicht vergessen sollte: Gruml ist Beta. Und das merkt man. Zumindest bei mir stürzt es in der aktuellen Version (0.9.7) wieder öfters ab. Das war in 0.9.6 noch anders, aber mich stört es nicht so sehr. Auch dauert das aktualisieren der Feeds mitunter 2-3 Sekunden, was aber, in meinen Augen, erträglich ist. Probierts einfach mal aus, ich möchte jetzt schon gar nicht mehr ohne Gruml meine Feeds lesen ;)

Bleibt noch zu sagen: Ja, die neue Version von NetNewsWire kann auch mit dem Google Reader synchronisieren, aber ich bleibe vorerst bei Gruml.