Wir haben oben bei uns an der Straße eine Ampel. Und manchmal regnet es. Und dann entsteht dort eine Pfütze. Nunja, dass ist noch so eine schöne “Drück-den-Knopf”-Ampel, die nicht von alleine umschaltet. Die eben genannte Vertiefung im Boden, gefüllt mit Wasser, befindet sich in unmittelbarer Nähe zu diesem Knopf, den man drücken muss. Aufgrund empirischer Forschungen habe ich herausgefunden, dass es nicht Zufall ist, dass Autos durch die Pfütze fahren, wenn ich dort stehe und drücke. Nein, scheinbar haben die Autofahrer Spaß daran mich mit Dreckwasser zu bespritzen. Aber kann ich verstehen, ich würde auch durch die Pfütze fahren, macht ja auch schließlich Spaß die ollen Fußgänger, die eh schon im Regen stehen, nochmal richtig dreckig zu machen. Penner. (Photo via pixelio.de)
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Wandkalender im Jahre 2010
Ich liebe Wandkalender. Nichts bietet schneller einen Überblick über wichtige Termine des ganzen Jahres. Insbesondere, seit ich vor zwei Jahren mal eine Klausur verschlafen habe, brauche ich diese Dinge jedes Jahr aufs Neue. Umso schöner, dass man auf druckerei.de bereit ist, an Blogger drei Wandkalender zu verschenken und jeden Twitterer, der über die Aktion berichtet, an einer Verlosung teilnehmen zu lassen. Aber es sind nicht nur irgendwelche Wandkalender, nein. Die Wandkalender sind ganz im Stil unseres allerliebsten Web 2.0 Services gestaltet. Welcher Service das ist? Twitter natürlich. Wunderschön mit Fail Whale und Hinweisen, ab wann man Twitter-süchtig ist :-) Also genau das richtige für uns Web 2.0 Junkies, die wir weinen, sobald unser “kleiner” Nachrichtendienst mal wieder für kurze Zeit nicht erreichbar ist.
Ich find die Aktion klasse und hoffe, dass es den Kalender auch zu kaufen gibt, damit ich ihn an ein paar Leute verschenken kann. Also, schaut mal vorbei bei Druckerei.de und stöbert ein bisschen herum, was man dort sonst noch so bekommen kann.
Supershirt@Brain
Gestern abend war es soweit, die beiden Jungs von Supershirt gaben uns Braunschweigern die Ehre und feierten im Rahmen der Raven Partyreihe mit uns im Brain. Kurz und knapp zusammengefasst: Es war Hammer!
Ich war ja im Oktober schon in Wolfsburg auf einem Konzert der beiden, aber das Konzert in Braunschweig war um einiges geiler. Im Gegensatz zu Wolfsburg spielten die beiden nicht nur das komplette aktuelle Album sondern auch ein paar Tracks vom Alten, insbesondere mein Lieblingssong “Teitmaschine”. Dafür danke ;) Leider gabs diesma keine Knicklichter, aber wieder das Glitzerkonfetti. Ich war am Ende vollkommen durchgeschwitzt und heiser vom Tanzen und Mitsingen. Dafür danke :)
Schade, dass demnächst keine Konzerte in der Nähe sind, Hannover wäre ja noch einmal cool gewesen, aber vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit nächstes Jahr nochmal das ein oder andere Konzert zu besuchen. Ich kann es jedem nur empfehlen, wer richtig Party machen will und auf fette Electrobeats aus der Zukunft, gemischt mit absolut größtenteils sinnfreien Texten, hören will, muss Supershirt live erleben.
Torq Conectiv – die 2te: Bilder
Ich hab ja gesagt, dass ich noch Bilder nachliefere, wie das alles so aussieht. Zuerst einmal wie mein Set aussieht (um die volle Ansicht zu haben, bitte auf die Bilder klicken, in den Thumbnails sieht man nur einen Ausschnitt):
Was sehen wir hier alles? Fangen wir unten an: Da stehen links und rechts die zwei wichtigsten Dinge, meine Plattenspieler. Synq X-TRM1 und dazwischen mein Mixer – ein Behringer DDM-4000. Stehen tut das ganze auf dem Ikea Expedit, ideal da unten noch genügend Fächer für Platten oder sonstigen Krams ist.
Da drüber haben wir dann ein Ikea Lack Regal, auf dem von links nach rechts folgende Dinge stehen: Mein Novation Nocturn Controller, mein Macbook Pro und ganz rechts die beiden Soundinterfaces, einmal das Conectiv (oben) und darunter mein Phonic Firefly Firewire Interface. Dann sind da noch Boxen zu sehen, ein Tennisball und zwei Dosen, aber die haben nix zu bedeuten :D Warum zwei Interfaces? Nunja, das Conectiv dient für Torq und das Phonic Firefly nutze ich um meine Mixe aufzuzeichnen und manchmal um die Musik zu streamen.
Vom Plattenspieler geht das Signal zum Conectiv und von da entweder in den Laptop und wieder zurück ins Conetiv und dann zum Mixer, oder direkt vom Plattenspieler durchs Conectiv in den Mixer, je nachdem ob ich mit Platten auflege oder Musik vom Rechner nehme. Meine neueste Errungenschaft ist der Novation Nocturn, den ich für Torq nutze um dort Cue Points zu setzen oder um Loops zu spielen, geht dann doch schneller, als mit der Maus zu klicken.
Nun noch ein paar Bilder aus der Torq Software heraus:
So sieht die Software nach dem Start aus. Ziemlich leer, doch die grundlegenden Dinge lassen sich erkennen, denke ich. Links und rechts sieht man eindeutig die gleichen Bedienelemente, lediglich durch Farben unterscheiden sie sich, dass sind die Decks, in die man dann die Tracks lädt. Im unteren Drittel sieht man den Browser, in dem man sich durch seine Musik bewegt und die Tracks heraussucht. Diese werden einfach per Drag’n'Drop in das entsprechende Deck gezogen. Dann werden die Tracks analysiert um zu berechnen mit wieviel BPM sie laufen, aber Vorsicht, lieber aufs Gehör verlassen, die Software arbeitet nicht immer korrekt. Nach dem Laden sieht das ganze dann in etwa so aus:
Wir sehen in der Mitte die Waveform der Tracks, wieder farblich getrennt. Dazu im Track oben am Anfang einen dicken Strich und sonst viele dünne Striche. Die geben an, wo sich jeweils die 1 des Beats befindet, auch etwas, was Torq berechnet, was funktionieren kann, aber manchmal eben auch nicht. Je nach Ausprägung der einzelnen Elemente, wie Bass oder Snare, ist es mehr oder minder einfach den Track vernünftig zu analysieren. Auch hier gilt: Die Software liefert ein grobes Maß, die Feinarbeit bleibt aber weiterhin dem eigenen Gehör überlassen,hier nochmal ein Bild von der Waveform in größerer Ansicht:
Hier sieht man sehr gut, dicke und dünne Striche, die gelben Striche geben an, welche Stelle gerade gespielt wird. Sie sind fest an der Stelle, der Track zieht praktisch darunter vorbei. Wie ich vorhin schon schrieb nutze ich Loops und Cue Points um schneller zu bestimmten Stellen springen zu können, oder ich loope ein paar Beats für einen Übergang zum neuen Track, die Einstellungen dazu finden sich direkt im Feld unter den Tracknamen und sieht so aus:
1,2,4 oder 8 bewirken entsprechend lange Loops, die automatisch von der Stelle aus starten. Während die beiden Pfeile links neben den Zahlen einmal für Loop-In und einmal für Loop-Out stehen, so dass man auch selbst die Länge des Loops festsetzen kann. Direkt darüber, die beiden Pfeile im Kreis, schalten den Loop aus oder wieder an. Cue Points setzen ist ganz ähnlich, dazu gibt es ebenfalls Buttons, wer weiter oben auf der Gesamtansicht nochmal schaut, wird die Buttons 1-5 und Set fast direkt unter den Buttons für Loops entdecken. Zuerst drückt man “Set” und anschließend eine Zahl, um den Cue Point zu setzen und dann kann man zu dieser Stelle immer wieder zurückspringen, in dem man auf die entsprechende Zahl drückt.
Das soll es erstma dazu gewesen sein, ich hoffe ich konnte euch nen kleinen Einblick gewähren. Ab und zu kommt es vor, dass ich meine IP twittere, unter der ich streame, also folgt mir oder addet mich bei icq oder jabber und fragt danach.
Mist, schon wieder den Titel vergessen :D
Die letzten Tage hatte ich nicht wirklich Bock über was zu bloggen, obwohl ich schon ein paar Themen im Kopf hatte. Aber das kommt jetzt in den nächsten Wochen und Tagen. Habe ja seit knapp einer Woche das Torq Conectiv und auch schon ein bissl damit experimentiert, darüber werd ich auf jeden Fall was schreiben. Mein Setup nimmt nämlich langsam ganz schöne Ausmaße an, ein Firewire Audio Interface und ein USB Audio Interface hängen da teilweise dran, wenn ich Musik streamen will.
Dann ist da noch mein lang erwarteter Google Wave Invite, den ich jetzt endlich habe – Nein! Ihr braucht nicht fragen, ich hab noch keine Invites, werde mich dann melden.
Eigentlich hatte ich auch vor, mal ein bisschen was Anwendungsorientiertes aus meinem Studium zu berichten, bin noch am Überlegen, wie ich das am Geschicktesten mache bzw. welche Fachrichtung ich da nehmen soll. Mathematische Bildverarbeitung wär cool gewesen, aber das belege ich aufgrund einer anderen Veranstaltung nicht mehr. Ich überleg mir was. Vielleicht ein bissl Zahlentheorie gemischt mit Computeralgebra, mal sehen.
Mal sehen, wie ich das zeitlich auf die Reihe bekomme, Uni wird ja auch nicht immer einfacher (und Hausaufgaben auch nicht :D ) und nebenbei sind da ja noch 7 Stunden Arbeit pro Woche, die auch erledigt werden wollen. Im Moment herrscht bei mir aber eher Dauermüdigkeit, die Zeitumstellung zusammen mit Studienbeginn, machen sich jetzt erst bemerkbar, ich hoffe, dass geht jedoch schnell vorbei.
Next Concerts…
…so weit auf meiner Liste
04.11. – Nosliw – Hannover is gestrichen, zu teuer.. zahl ich keine 18 Euro für, auch wenn es Nosliw is
Bin noch nich ganz sicher, ob ich hinfahre, aber würde schon gern.
21.11. – Supershirt – Braunschweig
definitiv dabei!
05.12. – Prinz Pi – Braunschweig
abwarten, was die Karten kosten werden, aber eig. auch ein Muss.
Supershirt – 8000 Mark LP
Nebenan bei alexDAILYmusic gibts jetzt meine Review vom aktuellen Supershirt Album. Natürlich völlig wertfrei und absolut neutral. Nicht.
Time Machine
Vor kurzem habe ich Time Machine für mich entdeckt. Und ich muss sagen, ich bin echt begeistert vom System: Jede Woche ein komplettes Backup und unter der Woche werden nur Veränderungen an der Festplatte gesichert. Und wie ich vor zwei oder drei Tagen entdeckt habe, kann man sogar mehrere Rechner gefahrenlos auf einer externen Festplatte sichern. Das finde ich echt mal klasse, insbesondere da ich darüber nachdenke mir einen Mac Mini oder einen 27″ iMac in den nächsten 6-8 Monaten zuzulegen. Das wäre dann natürlich wunderbar, wenn alle Sicherungen auf einer Platte lägen, aber gleichzeitig auch doof, wenn die einmal kaputt geht. Aber naja, ich kann Time Machine jedem Mac Nutzer einfach nur empfehlen, es ist total einfach, Platte anstecken, auswählen und los gehts. Das kann auch jeder Backup-Müffel. Bisher hatte ich nie die Lust Datensicherungen anzulegen, es erschien mir zu umständlich und irgendwie vertraute ich Apple bei der Lösung nicht so ganz, weiß auch nicht wieso. Aber jetzt hab ich es vor zwei Wochen oder so mal ausprobiert und will nicht mehr ohne. Auch das “Eintauchen” in die Time Machine um durch alte Versionen zu scrollen macht echt Bock. Ich muss sagen, eine absolut geniale Anwendung, die Apple da mal wieder hinbekommen hat.
Google Wave
Ich will jetzt nen Invite, verdammt noch mal!
Warum ich Serien in Englisch schaue und nicht auf Deutsch…
Wer mich kennt, weiß dass ich viele Serien schaue. Sehr viele. Wer mich genauer kennt, weiß, dass ich die fast durchgehend auf Englisch schaue und nicht die deutsche Version. Das erste Mal in Berührung damit kam ich, als ich erfahren hab, dass die zweite Staffel von 24 bereits in den USA läuft, wir in Deutschland aber noch warten müssen. Ich begab mich auf die Suche und fand schnell Torrents und Boards, die Serien auf Englisch zum Download anboten. Dort habe ich auch zugeschlagen. Anfangs benötigte ich noch Untertitel um die Schauspieler zu verstehen, mittlerweile kann ich alles ohne sehen.
Es gibt mehrere Gründe weshalb ich mittlerweile die Serien nur noch auf Englisch schaue. Zum einen ist es bereits die eben schon genannte Wartezeit. Ich möchte nicht extra ein halbes oder ganzes Jahr warten, bis die Serie in Deutschland ausgestrahlt wird. Ich möchte sie dann sehen, wenn sie auch in den USA gesendet wird.
Wenn mir eine Serie gefällt, möchte ich auch alle Staffeln sehen, die es gibt. In Deutschland ist das leider nicht möglich, da wird dann sofort nach einer Staffel nicht weiter gesendet, wenn die Quoten nicht stimmen. Okay, das kann ich verstehen, die Sender müssen auch Geld einnehmen, aber wenn ich die Folgen in Deutschland nicht sehen kann, dann benötige ich sie halt von einer anderen Quelle.
Die Synchronisation. Ich kann mir keine deutschen Synchronstimmen mehr anhören. Sei es Heroes, 24 oder Two and a Half Men. Das passt einfach nicht. Es klingt unglaubwürdig. Schlecht. Der Versuch englischsprachige Wortspiele ins deutsche zu übersetzen, scheitern in 99% der Fällen kläglich. Natürlich kann man in Deutschland keine englischsprachigen Folgen ausstrahlen, das würden ja 50% der Bevölkerung nicht verstehen. Und Mehrkanal senden, geht ja auch nicht. Ist klar.
Wenn Serien zeitgleich mit den USA in Deutschland gezeigt werden und es eine Möglichkeit gibt, diese auf English zu sehen, dann bin ich auch bereit, die Werbung zu sehen. Dann würde ich auch wieder mehr vorm Fernseher sitzen.
