[Link-Tip] The Hype Machine

Heute möchte ich mal ne absolute Empfehlung für The Hype Machine aussprechen. Wie ihr auf dem Bild schon erkennen könnt, crawlt der Dienst durch Twitter, aber auch hauptsächlich durch Musikblogs und schaut, was die Leute dort über verschiedene Tracks schreiben. Je mehr darüber schreiben, desto populärer muss der Song sein. Anschließend findet man diese Lieder auf der Hype Machine Homepage, auf der man als angemeldeter Benutzer Lieder mit einem Herzchen versehen kann, ähnlich dem faven bei Tweetes. So entstehen Ranglisten. Ranglisten mit Musik aus vielen verschiedenen Stilrichtungen, sehr oft echt geile Remixes. Dort findet man auch die Links zu den Blogs, in denen man die Lieder meistens downloaden kann. Einmal im Jahr gibts es den sogenannten “Zeitgeist” – eine Auflistung der Top Artisten, Top Tracks und Top Alben des vergangenen Jahres. Sehr genial. Außerdem nutzen sie beim Twittern den wohl coolsten URL Kürzungsdienst, den es gibt: awe.sm. Also, wer gute Musik abseits des Mainstreams sucht, der ist hier genau richtig aufgehoben. Viel Spaß beim Musik hören.

Supershirt@Brain

Gestern abend war es soweit, die beiden Jungs von Supershirt gaben uns Braunschweigern die Ehre und feierten im Rahmen der Raven Partyreihe mit uns im Brain. Kurz und knapp zusammengefasst: Es war Hammer!

Ich war ja im Oktober schon in Wolfsburg auf einem Konzert der beiden, aber das Konzert in Braunschweig war um einiges geiler. Im Gegensatz zu Wolfsburg spielten die beiden nicht nur das komplette aktuelle Album sondern auch ein paar Tracks vom Alten, insbesondere mein Lieblingssong “Teitmaschine”. Dafür danke ;) Leider gabs diesma keine Knicklichter, aber wieder das Glitzerkonfetti. Ich war am Ende vollkommen durchgeschwitzt und heiser vom Tanzen und Mitsingen. Dafür danke :)

Schade, dass demnächst keine Konzerte in der Nähe sind, Hannover wäre ja noch einmal cool gewesen, aber vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit nächstes Jahr nochmal das ein oder andere Konzert zu besuchen. Ich kann es jedem nur empfehlen, wer richtig Party machen will und auf fette Electrobeats aus der Zukunft, gemischt mit absolut größtenteils sinnfreien Texten, hören will, muss Supershirt live erleben.

Torq Conectiv – die 2te: Bilder

Ich hab ja gesagt, dass ich noch Bilder nachliefere, wie das alles so aussieht. Zuerst einmal wie mein Set aussieht (um die volle Ansicht zu haben, bitte auf die Bilder klicken, in den Thumbnails sieht man nur einen Ausschnitt):

mein Set Was sehen wir hier alles? Fangen wir unten an: Da stehen links und rechts die zwei wichtigsten Dinge, meine Plattenspieler. Synq X-TRM1 und dazwischen mein Mixer – ein Behringer DDM-4000. Stehen tut das ganze auf dem Ikea Expedit, ideal da unten noch genügend Fächer für Platten oder sonstigen Krams ist.

Da drüber haben wir dann ein Ikea Lack Regal, auf dem von links nach rechts folgende Dinge stehen: Mein Novation Nocturn Controller, mein Macbook Pro und ganz rechts die beiden Soundinterfaces, einmal das Conectiv (oben) und darunter mein Phonic Firefly Firewire Interface. Dann sind da noch Boxen zu sehen, ein Tennisball und zwei Dosen, aber die haben nix zu bedeuten :D Warum zwei Interfaces? Nunja, das Conectiv dient für Torq und das Phonic Firefly nutze ich um meine Mixe aufzuzeichnen und manchmal um die Musik zu streamen.

Vom Plattenspieler geht das Signal zum Conectiv und von da entweder in den Laptop und wieder zurück ins Conetiv und dann zum Mixer, oder direkt vom Plattenspieler durchs Conectiv in den Mixer, je nachdem ob ich mit Platten auflege oder Musik vom Rechner nehme. Meine neueste Errungenschaft ist der Novation Nocturn, den ich für Torq nutze um dort Cue Points zu setzen oder um Loops zu spielen, geht dann doch schneller, als mit der Maus zu klicken.

Nun noch ein paar Bilder aus der Torq Software heraus:

Torq nach dem StartSo sieht die Software nach dem Start aus. Ziemlich leer, doch die grundlegenden Dinge lassen sich erkennen, denke ich. Links und rechts sieht man eindeutig die gleichen Bedienelemente, lediglich durch Farben unterscheiden sie sich, dass sind die Decks, in die man dann die Tracks lädt. Im unteren Drittel sieht man den Browser, in dem man sich durch seine Musik bewegt und die Tracks heraussucht. Diese werden einfach per Drag’n'Drop in das entsprechende Deck gezogen. Dann werden die Tracks analysiert um zu berechnen mit wieviel BPM sie laufen, aber Vorsicht, lieber aufs Gehör verlassen, die Software arbeitet nicht immer korrekt. Nach dem Laden sieht das ganze dann in etwa so aus: Torq nach dem LadenWir sehen in der Mitte die Waveform der Tracks, wieder farblich getrennt. Dazu im Track oben am Anfang einen dicken Strich und sonst viele dünne Striche. Die geben an, wo sich jeweils die 1 des Beats befindet, auch etwas, was Torq berechnet, was funktionieren kann, aber manchmal eben auch nicht. Je nach Ausprägung der einzelnen Elemente, wie Bass oder Snare, ist es mehr oder minder einfach den Track vernünftig zu analysieren. Auch hier gilt: Die Software liefert ein grobes Maß, die Feinarbeit bleibt aber weiterhin dem eigenen Gehör überlassen,hier nochmal ein Bild von der Waveform in größerer Ansicht:

Torq WaveformHier sieht man sehr gut, dicke und dünne Striche, die gelben Striche geben an, welche Stelle gerade gespielt wird. Sie sind fest an der Stelle, der Track zieht praktisch darunter vorbei. Wie ich vorhin schon schrieb nutze ich Loops und Cue Points um schneller zu bestimmten Stellen springen zu können, oder ich loope ein paar Beats für einen Übergang zum neuen Track, die Einstellungen dazu finden sich direkt im Feld unter den Tracknamen und sieht so aus: Torq Loops1,2,4 oder 8 bewirken entsprechend lange Loops, die automatisch von der Stelle aus starten. Während die beiden Pfeile links neben den Zahlen einmal für Loop-In und einmal für Loop-Out stehen, so dass man auch selbst die Länge des Loops festsetzen kann. Direkt darüber, die beiden Pfeile im Kreis, schalten den Loop aus oder wieder an. Cue Points setzen ist ganz ähnlich, dazu gibt es ebenfalls Buttons, wer weiter oben auf der Gesamtansicht nochmal schaut, wird die Buttons 1-5 und Set fast direkt unter den Buttons für Loops entdecken. Zuerst drückt man “Set” und anschließend eine Zahl, um den Cue Point zu setzen und dann kann man zu dieser Stelle immer wieder zurückspringen, in dem man auf die entsprechende Zahl drückt.

Das soll es erstma dazu gewesen sein, ich hoffe ich konnte euch nen kleinen Einblick gewähren. Ab und zu kommt es vor, dass ich meine IP twittere, unter der ich  streame, also folgt mir oder addet mich bei icq oder jabber und fragt danach.

[Review] Torq Conectiv

Vor dem eigentlich Post, eine kurze Anmeldung: Ich sitz gerad im ICE und hab deswegen keine Möglichkeit irgendwelche Screenshots zu machen, die reiche ich aber nach, sobald es geht.

Wer viel im Netz nach guter Musik sucht und gleichzeitig noch gern ein bisschen mit Plattenspielern auflegt, der hat das Problem, dass er die Tracks in digitaler Form schlecht abspielen kann. Natürlich, man kann den Rechner an das Mischpult anschließen und hat dann auf einem eigenen Channel die Mukke vom Rechner. Mag gehen. Ist aber keine vernünftige Lösung, wenn man schon etwas ambitionierter an die Sache herangeht. Pitchen, anschieben, abbremsen, all das, was man als DJ benötigt, geht da nicht.

Wäre es nicht super, wenn ihr die Musik auf dem Rechner mit Hilfe eurer Plattenspieler abspielen könntet? Und an dieser Stelle kommt Torq Conectiv ins Spiel. Bestehend aus Hard- und Software ermöglicht es euch, digitale Musik auf analogen Geräten (Platten- oder CD-Spieler) abzuspielen. Dazu benötigt ihr das mitgelieferte Audio-Interface, dass einfach zwischen Mixer und Plattenspieler angebracht wird und einen Rechner, der per USB mit dem Interface in Verbindung tritt.
Zusätzlich die Torq Software, die auf dem Rechner installiert wird und natürlich die Timecode Vinyls bzw. CDs. Diese liefern ein Signal (ein Piepen), anhand dessen die Software erkennt, an welcher Stelle auf der Platte sich die Nadel befindet und ob ihr die Platte anschiebt oder abbremst, oder die Nadel abnehmt. Dann könnt ihr Musik von eurem Rechner in die Torq Software laden und eure Plattenspieler starten und schon kanns losgehen.
Aber damit nicht genug, ihr seid nicht auf den Rechner festgelegt, das Interface bietet euch auch die Möglichkeit das Signal des Plattenspielers am Rechner vorbei zuschleifen und direkt auszugeben, ihr könnt also zusätzlich noch eure alten Vinyls benutzen.

Bevor ihr loslegt, solltet ihr eure Musiksammlung von der Software scannen lassen, dass kann je nach Größe schon ein bisschen dauern, hat aber den Vorteil, dass ihr für all eure Tracks seht, wieviel BPM sie haben und ihr schneller passende Tracks findet. Und hier kommt ein Nachteil bzw. etwas das mich stört. Für jeden Track wird eine extra Datei angelegt, in der diese Informationen stehen, d.h. ihr habt eine Menge Dateien quer durch eure Musiksammlung verteilt, hier wäre eine zentrale Lösung z.B. eine Datenbank angebrachter gewesen, um mehr Ordnung zu schaffen.

Aber weiter zur Software, was bietet sie euch noch? Zum Einen könnt ihr die Software per MIDI-Controller steuern, einfach das MIDI-Interface in den Einstellungen auswählen, Rechtsklick auf einen Button, dieser verfärbt sich rot, und den Knopf auf dem MIDI-Gerät drücken, der dem Button zugewiesen werden soll. Fertig, das war es auch schon. Hat bei mir in einem ersten Versuch sofort geklappt. Die Software bietet euch die Möglichkeit mehrere (5 Stück pro Deck) Cue-Points zu setzen und diese per Tastendruck aufzurufen. Weiterhin gibt es eine Loop-Funktion, entweder man setzt Loop-In und Loop-Out selber oder man lässt die Software 1,2,3 oder 4 Takte automatisch loopen. Die Länge dieser „Auto-Loops“ lässt sich auch in den Einstellungen ändern.

Solltet ihr keine externen Mixer nutzen wollen, so bietet die Software einen internen Mixer, den ich aber bisher nicht benutzt habe, ebenso wenig die Effektsektion, da diese mein externer Mixer bietet. Ich habe aber in diversen Foren gelesen, dass sich die Effekt im Mittelfeld bewegen.

Was noch? Die Software bietet euch iTunes Anbindung. Find ich sehr gut als Mac User ;) Weiterhin legt es bei jedem Start eine eigene Playlist an, in der alle Titel auftauchen, die ihr während der Session irgendwie im Deck habt und ihr könnt euer Set gleichzeitig aufnehmen.

Was mich ein bisschen stört, ist die Tatsache, dass die Software ohne die Hardware nicht startet. Klar, eine Möglichkeit um Raubkopien zu umgehen, aber gerade jetzt hier, wo ich gern ein paar Screenshots von der Oberfläche machen möchte, kann ich das nicht, weil ich das Gerät nicht bei mir habe. Und auch zuhause wäre es recht ungünstig, da das Interface eigentlich fest an einer Position steht und nur mit Aufwand aus seiner Position rauszuholen ist und der Laptop, wenn er verbunden ist, nur im stehen erreichbar ist. Hier könnte M-Audio mal darüber nachdenken, die Software starten zu lassen, aber ohne Hardware kann man nichts abspielen, lediglich Files scannen oder so ähnlich.

Insgesamt bin ich mit dem Kauf jedoch vollends zufrieden. Ich hatte eine Menge Remixes und Mashups aufm Rechner, die ich gern einmal während eines Sets spielen würde, bisher war das nicht möglich, dann Torq geht das nun und ich kann gleichzeitig noch meine alten Platten weiter nutzen, der Umstieg auf vollends digitales Auflegen, den möchte ich jetzt noch nicht vollziehen.

Podcast: Ostbahnhof / Techno Mix

Da ich grad wieder mal zu dem Podcast “Ostbahnhof” abgroove, will ich den euch mal heute empfehlen. Es gibt 8 Folgen, jeweils ein bisschen mehr als eine Stunde lang. Das erste Mal hab ich den Podcast im August letzten Jahres entdeckt und fand ich gleich absolut klasse. Es gibt immer eine Stunde lang feine Electro Musik auf die Ohren. Die letzte Folge ist leider schon vom 04.05.2009 – was da los ist, weiß ich leider im Moment nicht, ich hoffe es gibt bald neue Folgen, es gab davor von Februar bis Mai schon eine längere Pause ohne eine Folge, vielleicht kommt ja jetzt im Herbst neuer Stoff in unseren Podcatcher. Hier der Link zum Podcast im iTunes Music Store. Ich hoffe euch bereitet das Ding genauso viel Freude wie mir. Für alle Electro Fans wieder mal ein absolutes Muss!

musikbeschallung deluxe…

man nehme: 1 boxensystem, nich zu groß, darf nur ein klinkenstecker sein, eine apple airport express, ein macbook und ein iphone / ipod touch…

airport express in die steckdose, klinkenstecker in den audio out. suche mit dem airport dienstprogramm auf dem mac die airport express, richte sie als teil eines vorhandenen wlan netzes ein, aktiviere “Über AirTunes angeschlossene entfernte Lautsprecher” in itunes und voila… spiele die musik aus itunes per wlan auf den boxen ab… installiere dann auf dem ipod touch / iphone die “remote” app von apple und du kannst dein itunes fernsteuern und somit auch die musik die aus den boxen kommen soll… so bleibt das macbook im zimmer und man hat eine schicke fernbedienung…

(das ganze sollte auch unter windows irgendwie gehn… brauch man auch itunes…. aber hey: windows ;) )

mal wieder neue Musik…

nosliwalbum
Seit langer Zeit bin ich nun schon ein Nosliw-Fanboy und umso mehr freut es mich, dass es nun, nach scheinbar ewiger Wartezeit, ein neues Album gibt. “Heiss und Laut” nennt sich das Teil und nichts anderes bekommt man: Ein Album, von vorne bis hinten tanzbar. Meine ganz klaren Favoriten: Hörnichtauf (Ein Bass, der einen zum Tanzen zwingt) und Blockparty. Letzteres nicht zuletzt aufgrund des Features von Ronny Trettmann (“…heute trifft Rootdown auf Heckert Empire, heißt was wir rauchen, wird abgesetzt von der Steuer…”). Eine weitere Rezension des Albums spar ich mir, mir liegt sowas nich. Ich finde, jeder sollte sich seine eigene Meinung bilden und nicht zuerst die Meinung anderer aufnehmen, dann geht man nämlich auf keinen Fall ohne Unvoreingenommen daran. Die Digitalversion des Album hab ich natürlich sofort bei Veröffentlichung im Itunes Music Store gekauft, die LP im Paket, zusammen mit Nosliw-Shirt ist aber bereits bestellt, so dass ich auch was für die Plattenteller habe.
Dieses Album zählt definitiv jetzt schon zu meinen Favoriten für dieses Jahr, wenn es jetzt doch noch ein Konzert in Niedersachsen geben sollte, dann wäre das natürlich absolut perfekt. Alternativ blieben noch Summerjam Festival oder das Splash :D Ich lass mich überraschen, vielleicht kommt er ja zum Hurricane, das wäre natürlich absolut genial. Wer also deutschen Reggae / Dancehall auch nur im Entferntesten mag, kann hier gar nichts falsch machen.

Nosliw ist übrigens genauso wie Maxim, von dem ich vor einiger Zeit schon erzählte, bei rootdown Records unter Vertrag. Dort sind auch Mono & Nikitaman zuhause. Diese Infos nur, um den Bildungsauftrag in Sachen guter Musik, den ich mir gebe, zu erfüllen ;)

Hier schonmal Hörnichtauf zum anschaun und abgehn:
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