[Kurztest] Kiwi – und noch ein Mac Twitterclient

Kiwi MainSocialite, ehemals Eventbox, Tweetie, Tweetdeck, Echofon, Twitterific und wie sie alle heißen… unzählige Twitter Clients haben das Licht der Welt bereits erblickt in den letzten 24 Monaten. Heute gingen Invite Codes bei Twitter herum, für etwas, dass Kiwi heißt. Ich wusste nicht was es ist, nur der Invite Code weckte einen inneren Drang in mir: “Egal was es ist… es gibt Invite Codes… das muss was ultracooles wichtiges sein”.. Also gesagt getan: Bis zum nächsten Tweet, der Codes enthielt, gewartet und sofort registriert. Hat geklappt. Schnelle Ernüchterung… Wieder nur ein Twitter Client. Geladen und gestartet und: Wow, echt hübsch. Aber halt, das sagte man auch zu Tweetie. Soll heißen: Egal wie hübsch so ein Ding auch ist, wichtig ist für mich, dass es konstant weiterentwickelt wird. Ich will hier nur kurz meine Eindrücke schildern, habe das Teil erst 1-2 Stunden im Einsatz. Was ich super finde, dass es viele verschiedene Themes gibt, die das Aussehen der Tweets anpassen. Kiwi Chanded DesignDas macht Kiwi zum mit Abstand hübschesten Twitterclient, den ich die letzten Monate gesehen habe. Aber natürlich ist er noch beta (wie auch sonst, in dieser Welt…), zu sehen an der schönen grünen Badge am linken unteren Rand. Dort steht: “Beta. 12 days left”. Ich bin jetzt schon gespannt, was in 12 Tagen passiert. Eine neue Beta? Eine öffentliche Beta? Wir werden sehen. Was mir aufgefallen ist, was fehlt sind Listen (gut, die hat kaum ein Desktop Client bisher integriert), Retweets werden, meiner Meinung nach, nicht so deutlich hervorgehoben, wie z.B. in Echofon und Geotagging fehlt auch, aber das fehlt ebenso bei allen mir bekannten Desktop Clients.

Kiwi bietet Unterstützung für mehrere Twitter Accounts, es lassen sich einfach über die Einstellungen neue Accounts hinzufügen. Beim Schreiben eines Tweets kann man dann einen Account auswählen. Bilder einfügen wird unterstützt (Twitpic, yfrog und posterous), ebenso URL’s kürzen.Kiwi Multiaccount

Eine Suchfunktion gibt es auch, aber das abspeichern von Suchen klappt irgendwie nicht, oder es ist nicht vorgesehen… Bin gespannt, was sich da noch tut.

Was ich interessant finde, ist die Möglichkeit “Regeln” zu definieren. Dabei können Tweets durchsucht werden (auch per RegEx) und auf bestimmte Weise markiert werden, z.B. durch eine bestimmte CSS Klasse, oder der Name des Twitteres wird anders markiert. Oder aber: Wer keine Tweets zu bestimmten Themen sehen möchte, kann diese auch verstecken. Wie geil ist das denn?

Zusammengefasst lässt sich als erster Eindruck sagen: Sieht gut aus, bietet gute Ideen. Mir fehlen allerdings echt die extra Markierung für Retweets und Listen. Und Suchen die man abspeichern kann. Das wäre dann mal was cooles, was Kiwi anderen nativen Twitter Clients für den Mac voraus hätte.

Wie gesagt, dies ist nur ein ganz kurzer Eindruck von den ersten paar Stunden, die ich mit der Software verbracht habe. Werde sicherlich noch einmal darüber berichten, sobald es was neues gibt.

[Review] Magic Mouse

(c) Apple

(c) Apple

Seit knapp einem Monat habe ich sie jetzt, dass neueste Wunderwerk aus Apples Hardwareschmiede. Die Maus ohne Scrollrad, mit der man trotzdem scrollen kann. Das Ding ist hübsch keine Frage, aber auch funktional? Diese Frage stellte ich mir, als ich sie zum ersten Mal sah – flach sieht sie aus, flacher als andere Mäuse, wie gut funktioniert die Multitouchoberfläche? Jetzt nach einem Monat kann ich sagen: Sie ist nicht zu flach, es bedarf einer Eingewöhnungszeit, aber jetzt ist es nicht mehr ungewohnt. Nachfolgend ein paar Infos zu Hard- und Software sowie ein kleines Fazit.

Die Hardware

Magic Mouse OberflächeDie Maus kommt in einer kleinen Plastikdose daher, dazu noch die üblichen Flyer mit Hinweisen / Garantie und son Spaß, das wars dann auch schon. Sie sieht sehr edel aus, unten Aluminium, ganz im aktuellen Apple Stil, oben die Touchoberfläche ganz in weiß. Sie hat einen An-/Ausschalter an der Unterseite. Dort befinden sich auch die zwei schwarzen Streifen, auf denen die Maus gleitet. Einige finden das nicht toll, ich habe jedoch bisher keine Problem damit gehabt.

Magic Mouse UnterseiteDazu noch das Batteriefach, die kleine grüne Lampe deutet an, ob die Maus an oder ausgeschaltet ist, leuchtet aber auch nur, wenn man die Maus umdreht. Alles in allem ein top-designtes kleines Stück Technik was Apple da abliefert, ich find die Verarbeitung absolut klasse und kann mich nirgends drüber beschweren.

Wie bereits ganz oben geschrieben, bestitzt die Magic Mouse kein Scrollrad, gescrollt wird einfach per 1-Finger-Swipe nach oben/unten bzw. links/rechts. Die gesamte Oberfläche ist eine Taste, wie man es von der Mighty Mouse noch gewohnt ist, Rechtsklick lässt sich aber ebenfalls aktivieren, die Maus erkennt dann, an welcher Stelle ihr drückt und führt entweder einen Links- oder Rechtsklick aus.

Die Software

Magic Mouse SoftwareeinstellungenNach der ersten Inbetriebnahme muss ein Softwareiupdate für die Maus geladen werden und anschließend ein Neustart. Ganz schön viel Aufwand für eine Maus. Aber na gut, ohne das Softwareupdate funktioniert die Touchoberfläche nicht, also nehme ich mal an, dass etwas tiefergehendes am System angepasst wird. Nach dem Neustart funktionierte die Maus sofort und ohne Problem an meinem Macbook Pro. In der Software lassen sich alle nötigen Parameter einstellen und der Batterieladestatus einblicken.

Akkulaufzeit

Bei schnurlosen Mäusen ist natürlich immer die Frage nach der Akkulaufzeit sehr wichtig, wer möchte schon jede Woche die Batterien / Akkus tauschen bzw. laden. Ich habe leider keinen Vergleich zu anderen Funkmäusen und kann nur meine jetzigen Erfahrungen aufschreiben: Die Maus benutze ich jetzt knapp einen Mona, jeden Tag ca. 6-7h. Die Batteriestatus ist, wie man im Bild oben erkennen kann, bei 10%. Ich denke also, dass ich so 35 – 40 Tage mit einer Ladung hinkomme. Zum Betrieb werden zwei AA Batterien bzw. Akkus benötigt.

Fazit

Die Multitouchoberfläche funktioniert einwandfrei, eins, zwei Kleinigkeiten stören mich bzw. sind störend: Zum einen: Mit schwitzigen Fingern bekommt man Probleme, nach links oder rechts zu scrollen, bei mir zumindest bewegte sich die ganze Maus mit, da sie an meinem Finger “klebte”. Kurzes Hände trocknen behebt dieses Problem aber sofort. Das andere Problem: ca. 3/4 der Oberfläche ist Multitouchfähig, etwa bis zum Apple Logo. Da kann es öfter mal passieren, dass man beim navigieren mit der Maus ausversehen eine Scrollaktion auslöst, weil man z.B. mit dem Handballen auf die Oberfläche aufkommt. Hier würde ich mir wünschen, dass Apple vielleicht nochmal irgendwie die Software nachbessert und so etwas erkennt. Gibts ja bei den Touchpads auch. Und ja, es bedarf einer gewissen Einarbeitungszeit, gerade weil die Maus sehr flach im Vergleich zu anderen ist, aber bereits nach ein paar Stunden kam ich wunderbar damit zurecht. Was ich mir auch noch wünsche, wäre z.B. ein paar Gesten, die die Touchpads beherrschen, Zoomen oder Rechtsklick ohne die Tastedrücken zu müssen, wäre cool, es gibt zwar MultiClutch, dass einige neue Funktionen mitbringt, aber nativ von Apple wäre natürlich am besten.

Für jeden, der multitouchbegeistert ist, eine klare Kaufempfehlung, aber auch für alle anderen, die gerne ein geniale Maus haben möchten, ein klares muss!

[Review] Laptopständer Bräda

Bräda1Knapp 2 Monate hab ich ihn jetzt schon, meinen geliebten Laptopständer Bräda. Der Name lässt es schon durchschein, das feine Ding gibts bei Ikea. Gefunden habe ich ihn im neuen Ikea Katalog für 2010. Bei mehreren Besuchen im lokalen Ikea Dealer in Braunschweig wurden wir immer wieder vertröstet, bis wir eines Tages endlich fündig wurden. Da gab es ihn. Wir kauften 4 Stück. Warum ich das Ding so mag? Nunja, wer schonmal nen Laptop mit im Bett hatte, weiß wie nervig es ist, die Beine dauerhaft anzuwinkeln, damit man vernünftig den Bildschirm erkennen kann. Dieses Problem habe ich jetzt nicht mehr.Bräda2 Ich kann schön die Beine ausstrecken und trotzdem wunderbar den Bildschirm sehen. Und das beste an dem Teil? Der Preis. 2,99 Euro kostet der Spaß. Finde ich absolut genial. War natürlich misstrauisch ob die Farbe nicht vielleicht abfärbt, wenn der Laptop sehr warm wird, aber bisher kann ich an der Unterseite des Macbooks nichts erkennen, lediglich an der Oberfläche des Laptopständers, treten kleine Verfärbungen auf, die allerdings nicht stören, da der Laptop dort drauf steht. Ich kann das Teil also jedem, der so etwas schon immer gesucht hat, absolut empfehlen. Auch am Schreibtisch, neben dem externen Monitor macht das Ding eine gute Figur. Bei mir ist es jetzt so, dass Unterkante vom externen Monitor und Unterkante vom Laptop Bildschirm miteinander abschließen. Find ich klasse. Hier zum Abschluss noch ein Bild, wie das dann aussieht:Bräda3

Time Machine

Vor kurzem habe ich Time Machine für mich entdeckt. Und ich muss sagen, ich bin echt begeistert vom System: Jede Woche ein komplettes Backup und unter der Woche werden nur Veränderungen an der Festplatte gesichert. Und wie ich vor zwei oder drei Tagen entdeckt habe, kann man sogar mehrere Rechner gefahrenlos auf einer externen Festplatte sichern. Das finde ich echt mal klasse, insbesondere da ich darüber nachdenke mir einen Mac Mini oder einen 27″ iMac in den nächsten 6-8 Monaten zuzulegen. Das wäre dann natürlich wunderbar, wenn alle Sicherungen auf einer Platte lägen, aber gleichzeitig auch doof, wenn die einmal kaputt geht. Aber naja, ich kann Time Machine jedem Mac Nutzer einfach nur empfehlen, es ist total einfach, Platte anstecken, auswählen und los gehts. Das kann auch jeder Backup-Müffel. Bisher hatte ich nie die Lust Datensicherungen anzulegen, es erschien mir zu umständlich und irgendwie vertraute ich Apple bei der Lösung nicht so ganz, weiß auch nicht wieso. Aber jetzt hab ich es vor zwei Wochen oder so mal ausprobiert und will nicht mehr ohne. Auch das “Eintauchen” in die Time Machine um durch alte Versionen zu scrollen macht echt Bock. Ich muss sagen, eine absolut geniale Anwendung, die Apple da mal wieder hinbekommen hat.

Im Test: Wacom Bamboo Touch

Theorie…

Nachdem ich letzte Woche bei Macnotes vom Wacom Bamboo Touch gelesen habe, habe ich es mir spontan am Samstag bei Gravis gekauft. Ich finde das Touchpad an meinem Macbook Pro echt super und das Wacom versprach dank Multitouch-Funktionalität ein guter externer Ersatz für meine Maus zu sein. Es gibt das Bamboo auch noch in anderen Versionen, meistens größer, aber alle auf jeden Fall mit einem Stift, lediglich das Bamboo Touch hat keine Stiftfunktionalität. Das Tablet besteht aus der Eingabefläche, die nicht zu groß, aber auch nicht zu klein ist und vier Tasten, die an der Seite angeordnet sind. Gekostet hat der Spaß 69,99, liegt also etwa im Preis für eine vernünftige Maus. Die mitgelieferte Software installiert ein Preference Pane in den Systemeinstellungen, in dem man alle wichtigen Einstellungen machen kann: Festlegen, welche Aktionen die seitlichen Tasten ausführen sollen, einstellen ob Rechts- oder Linkshänder, oder Berührungsempfindlichkeit verändern.

…und Praxis

Leider erwies sich das Touchpad in der Praxis in meinen Augen nicht als tauglich. Die Oberfläche war rau, ich hatte das ganze Zeit ein Gefühl, als wenn kleine Körner zwischen meinen Fingern und der Oberfläche seien. Leider reagiert das Touchpad auch ein kleines bisschen mit Verzögerung und zumindest subjektiv wirkt die Steuerung unpräzise. Klicken bzw. Doppelklicken funktionierte einwandfrei, lediglich mit Drag’n'Drop bereitete mir einige Probleme, was vermutlich eher daran liegt, dass ich normalerweise per gedrückter Maustaste Objekte verschiebe. Dies geht mit dem Touch auch, allerdings nur mit Hilfe einer Seitentaste auf die man die Aktion “Linker Mausklick” legt.
Scrollen mit zwei Fingern funktionierte einwandfrei, zoomen und drehen auch. Insofern werden die Multitouch-Fähigkeiten des Macbook Touchpads perfekt übernommen.

Fazit

Ich finde die Idee supercool, allerdings habe ich das Gerät heute, aufgrund der unpräzisen Steuerung, zurückgegeben. Ich hoffe Wacom arbeitet weiter daran und bringt irgendwann eine neue Version heraus, vielleicht sogar mit Glaspad? Das wäre klasse und dann würde ich dem Gerät eine neue Chance geben. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass Grafiker, die eine Version mit Stift benutzen, die zusätzlichen Fähigkeiten schätzen könnten. Zooomen oder drehen, benötigt sicherlich jeder einmal, und wenn man deswegen nicht zur Maus oder Tastatur greifen muss, um so besser, als reiner Mausersatz taugt es in meinen Augen jedoch momentan nichts.

Mac OS X – versteckte Eigenschaft der Zwischenablage? [UPDATE]

[UPDATE]

Ich hab grad herausgefunden, dass das gar keine Eigenschaft von Mac OS ist, vielmehr wird mir das durch Launchbar ermöglicht. Schade. Wär schön gewesen, wenn das direkt im System eingebunden wäre.

[/UPDATE]

Ich weiß nicht, ob es sich um ein neues Feature handelt oder ob es schon immer da war. Ich kannte es bis vor kurzem nicht. Folgendes ist passiert: Ich habe Text aus einem Dokument kopiert. Ihn irgendwo eingefügt. Anschließend habe ich noch etwas kopiert, aber aus irgendeinem Grund, die Taste c doppelt gedrückt, während ich “command” noch gedrückt hatte. Ich hörte einen Systemsound und wunderte mich, aber da nix passierte, dachte ich, es wäre vielleicht ein Ereignis eingetreten. Ich kümmerte mich nicht weiter darum, sonder fügte das eben kopierte an der neuen Stelle ein. Aber anstatt des kopierten Textes bekam ich den Text, den ich vorhin, als erstes, kopiert hatte, UND meinen eben kopierten Text. Da wusste ich also: Das war der Sound den ich gehört hatte.

Hier eine kurze Demo, ich weiß, kein Sound, keine eingeblendeten Tastendrücke, aber egal. Schauts euch an:

Also hier noch einmal das Vorgehen:

  1. Ihr kopiert den Text, der vorneweg stehen soll
  2. Ihr markiert den Text, der angefügt werden soll
  3. Statt COMMAND+C drückt ihr nun “COMMAND+C” und sofort noch einmal die Taste “C”, aber OHNE “COMMAND” loszulassen
  4. Den zusammengefügten Text an beliebiger Stelle einfügen

Wer mir sagen kann, ob es das schon immer gab, ob es neu ist oder ob es noch mehr solcher Funktionen gibt, möge das in den Kommentaren vermerken. Ich bin jedenfalls begeistert, dass es so eine Funktion gibt, spart mir beim Kopieren in der Zukunft sicherlich Zeit, wenn ich mal mehrere Sätze aus einem Dokument kopieren will, die nicht direkt aufeinander folgen. Und wegen solcher Kleinigkeiten mag ich Mac OS jeden Tag mehr. Danke Apple!

Click2Flash – der Flashblocker für den Mac

Nervt es euch auch? Immer diese Flashwerbung, ob StudiVZ, Youtube oder Pro7.de – überall sind diese nervigen Flashinhalte zu finden, die direkt beim Aufruf der Seite geladen werden und dann unnötig CPU-Leistung verbrauchen. Gerade bei Macbooks springen in diesen Momenten gerne die Lüfter an- das nervt. Für Windows gibt es einige Plugins für den Firefox. Click2Flash bietet euch das systemweit für den Mac. Ihr habt die Möglichkeit zuerst eine Grafik für jedes Flash-Element einer Seite laden zu lassen. Erst wenn ihr auf dieses Bild klickt, wird der eigentliche Inhalt geladen. Dies hat den Vorteil, dass die Seite schneller fertig lädt und ihr die Wahl habt, welche Flashelemente eure CPU belasten dürfen. Am Beispiel Youtube sieht das ganze dann so aus:
Bildschirmfoto 2009-09-10 um 14.41.32 Durch einen Klick wird das Video geladen. Nun wundert ihr euch vielleicht, warum dort in der Mitte H.264 steht. Dies ist eine tolle Eigenschaft von Click2Flash: Es kann auf Wunsch anstelle der Flashvideos direkt die H.264 Version laden, die Youtube für alle Videos bereitstellt. Heißt, es wird überhaupt kein Flash geladen, sondern stattdessen das Quicktime-Plugin. Bildschirmfoto 2009-09-10 um 14.35.31Wer trotzdem gern die Flashvariante sehen will kann dies natürlich auch bekommen:
Einfach oben links auf das Rädchen klicken und auf “Load Flash” klicken, schwupps, schon ist der bekannte Player von Youtube zu sehen.

Zusätzlich bietet Click2Flash noch einige Einstellungen: z.B. könnt ihr eine Whitelist festlegen, von Seiten, die automatisch Flashinhalte laden dürfen. Dazu macht ihr einen Rechtsklick auf die Ersatzgrafik und wählt “Add xxxxxx to Whitelist” aus. Schon wird die Seite beim nächsten Laden alle Flashinhalte anzeigen. Bildschirmfoto 2009-09-10 um 14.35.39Mit dem Rechtsklick auf die Grafik oder Linksklick auf das Rädchen kommt ihr auch zu den Einstellungen, in denen ihr festlegen könnt, ob z.B. automatisch immer die H.264 Inhalte geladen werden sollen oder nach Updates suchen.

Für mich ist Click2Flash eines der wichtigsten Plugins für den Safari bzw. Mac, denn, wie bereits erwähnt, wirkt das Plugin überall, wo Webkit benutzt wird. So z.B. auch in meinem RSS-Feedreader Gruml, über den ich hier bereits berichtet habe. Also, wenn euch Flashinhalte nerven oder ihr einfach nicht wollt, dass euer Lüfter im Macbook so oft anspringt, dann installiert euch Click2Flash und werdet glücklich. Ich bin es damit auf jeden Fall.

Vermischtes am 10.09.2009

  • Anette Schavan:

    Ich glaube, dass die Bandbreite der Studiengebühren deutlich über 500 Euro pro Semester hinaus gehen sollte.

  • Die nächste Twitpocalypse droht uns: am 11.09.2009 wird Twitter untergehn eine unbeschreibliche Menge an Tweets (4294967296 Tweets) veröffentlicht haben, so dass mal wieder die Range eines Datentyps überschritten wird. Wenn irgendeiner meiner Clients das nicht schon implementiert hat, dann nutz ich den nicht mehr.
  • eine einstündige Einführung in Git gibts bei O’Reilly – kostenlos
  • iTunes 9 ist draußen – neue Funktionen, neues Design. Es gibt neue iPods. In Bunt. Will ich haben. Den Nano. Und den 64GB iPod Touch.
  • Ausgabe 001 vom Bundesradio ist draußen. Tim Pritlove und Philip Banse schauen hinter die Kulissen im Bundestag. Sehr interessant. In der ersten Folge geht es um die Bundestagsverwaltung

meine wichtigsten Mac Apps Part II

Es ist schon wieder länger her, dass ich angefangen hatte meine Lieblingsapps auf dem Mac vorzustellen. Das soll sich jetzt wieder ändern, heute werde ich wieder zwei Apps vorstellen, die ich nicht mehr missen möchte. Es handelt sich dabei um Appfresh und um Pixelmator.

Appfresh

appfreshAppfresh, ja, was würde ich ohne dieses kleine Programm aus der Softwareschmiede Metaquark bloß machen? Ich sollte vielleicht kurz erklären um was es sich dabei handelt: Appfresh ist sowas wie Apples Softwareaktualisierung bloß für alle Programme auf eurem Rechner. Ich lasse es jeden morgen nach dem aufstehen einmal durchlaufen. Dann scannt es alle installierten Programme und vergleich die installierte Version mit der, die auf osx.iusethis.com gelistet ist und sagt euch, wenn es aktuellere Versionen gibt. Ihr könnt dann entweder in Appfresh das Programm aktualisieren lassen oder aber, so wie ich es meistens mache, das entsprechende Programm öffnen und anschließend die in fast allen Anwendungen enthaltene Updatefunktion nutzen oder das Update von der Herstellerseite laden. Das Programm ist noch eine Betaversion, funktioniert dafür aber schon recht stabil. Natürlich gibt es noch ein paar kleine Macken, so zeigt es manchmal trotz der Tatsache, dass man die aktuellste Version hat, an, dass es ein Update gibt.

Weiterhin bietet Appfresh die Möglichkeit bestimmte Anwendungen von der Suche auszuschließen, so habe ich z.B. den Safari und ein paar weitere Apple Produkte ausgeschlossen, weil diese ja bereits über die hauseigene Updatefunktion geprüft werden.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass ihr mit Appfresh dafür sorgen könnt, immer die aktuellsten Versionen auf dem Rechner zu haben. Insbesondere wenn ein Programm keine oder eine nicht funktionierende Updatefunktion hat, ist dieses Programm Gold wert. Probiert es einfach mal aus, es ist kostenlos.

Pixelmator

pixelmatorPixelmator ist ein Bildbearbeitungsprogramm. In Schick. Für jemanden wie mich, für den Photoshop zu teuer ist und völlig überdimensioniert, genau das richtige. Es kostet 59$, ich hatte das Glück, eine Lizenz bei einer Verlosung zu gewinnen. Es bietet eine Menge Funktionen, die man auch von Photoshop oder Gimp gewöhnt ist, wobei sich das Design insofern an den beiden eben genannten orientiert, als dass es auch in Pixelmator frei bewegliche Paletten gibt. Ich kann gar nicht so viel über dieses Programm schreiben, auf Pixelmator.com gibt es eine Menge an Tutorials und Screencasts, wo ihr sehen könnt, was das Programm alles kann. Ich benötige es um manchmal ein paar Bilder zu bearbeiten, eigentlich ist es auch für mich schon überdimensioniert, aber nem geschenkten Gaul guckt man nicht ins Maul ;) Schauts euch mal an, wenn ihr ne günstige Bildbearbeitung für den Mac sucht, die einiges kann und zugleich noch super aussieht ;)

Gruml – der Google Reader Desktop Client

Knapp einen Monat gibt es jetzt Gruml, einen Mac OSX Feedreader, der mit Google Reader synchronisiert. Zeit einen Blick darauf zu werfen.

Ich nutze schon sehr lange den Google Reader, zuerst die Onlineversion und später ein SSB (Site Specific Browser) via Fluid in Kombination mit dem Helvetireader Userscript. Früher hatte ich Vienna, dann NetNewsWire um meine Feeds zu verwalten – der große Nachteil: ich lese die Feeds auf meinem Rechner zuhause und bin dann irgendwo unterwegs an einem anderen Rechner und möchte trotzdem meine Feeds lesen. Wie komm ich an meine Feeds? Wie weiß ich hinterher zuhause, welche Feeds ich schon gelesen habe? Hier kommt der Google Reader ins Spiel: Eure Feeds lagern auf einem Google Server und ihr könnt von überall darauf zugreifen. Natürlich könnt ihr sagen: Google hat dann meine Feeds und weiß was ich lese – aber mir ist das im Moment egal, Google hat eh schon genug über jeden von uns gesammelt, bin ich der Meinung.

Nun ist das Google Reader Interface nicht gerade das schönste und vielleicht möchte man auch nicht unbedingt immer einen Browser öffnen um seine Feeds zu lesen. Hier kommt Gruml ins Spiel: Es meldet sich für euch beim Reader an und lädt eure Feeds. Auch Ordner, die ihr im Reader angelegt habt, werden euch so angezeigt. Anschließend könnt ihr durch eure abonnierten Feeds scrollen und lesen. Dabei synchronisiert Gruml automatisch im Hintergrund mit dem Google Server, so dass ihr dann auch später im Google Webinterface keine Feeds als ungelesen angezeigt bekommt, die ihr schon gelesen habt.

Gruml1

Aber Gruml kann noch mehr: Wer sich näher mit dem Google Reader auseinandersetzt, wird feststellen, dass man jeden Post “empfehlen”, “markieren” und/ oder “bevorzugen” kann. Das tolle: Gruml lädt auch diese Dinge in extra Ordner. Wenn ihr also Leuten folgt, d.h. im Google Reader eingestellt habt, dass ihr die empfohlenen Artikel von bestimmten Kontakten sehen könnt, so seht ihr die auch in Gruml. Eine tolle Funktion und viel übersichtlicher als im Google Reader. Mittlerweile wird sogar angezeigt, welcher Benutzer den Artikel empfohlen hat.
Gruml2

Was noch geht? Ihr könnt direkt von Gruml aus den Link zu einem Eintrag twittern, und an diverse Social Services senden, z.B. Delicious, Facebook, InstaPaper, Reddit, Tumblr u.v.a. Wenn euch also ein Blogeintrag besonders gefällt, so könnt ihr den sofort euren Followern bei Twitter mitteilen oder es euren Freunden bei Facebook mitteilen.

Was man bei allen Lobeshymnen allerdings nicht vergessen sollte: Gruml ist Beta. Und das merkt man. Zumindest bei mir stürzt es in der aktuellen Version (0.9.7) wieder öfters ab. Das war in 0.9.6 noch anders, aber mich stört es nicht so sehr. Auch dauert das aktualisieren der Feeds mitunter 2-3 Sekunden, was aber, in meinen Augen, erträglich ist. Probierts einfach mal aus, ich möchte jetzt schon gar nicht mehr ohne Gruml meine Feeds lesen ;)

Bleibt noch zu sagen: Ja, die neue Version von NetNewsWire kann auch mit dem Google Reader synchronisieren, aber ich bleibe vorerst bei Gruml.