Katzen, Preise & Co.

Nicht ganz uneigennützig erzähle ich hier jetzt kurz was über den Gilly und sein Blog (Gilly’s Playground). Das feiert nämlich dieser Tage seinen fünften Geburtstag. Ein Alter was nicht allzuviele Blogs erreichen. Zumindest nicht welche, die regelmäßig befüttert werden.

Beim Gilly findet man nämlich allerhand Kuriositäten. Wer auf der Suche nach LOLCATS ist, kann dort regelmäßig seine Sucht befriedigen. Außerdem findet ihr allerlei Testberichte, der Gilly testet nämlich auch recht eifrig die verschiedensten Dinge.

Und da 5 Jahre eine lange Zeit sind, lässt er es sich nicht nehmen und verlost eine Menge Preise im Wert von 2000 Euro. Das ist auch der Grund, weshalb dieser Beitrag nicht ganz uneigennützig ist, wie ich am Anfang erwähnte. Jeder der einen Kommentar hinterlässt, darüber twittert oder einen Eintrag im eigenen Blog schreibt, nimmt an der Verlosung teil.

Was gibt es zu gewinnen? Eine Menge. Z.B.:

  • iTunes Gutscheine
  • Archos 32 Multimedia-Player 8 GB
  • Akkuschrauber von Bosch
  • Rasierer
  • Kino Gutschein
  • Herr der Ringe auf Bluray
  • Smartphones
  • die LolCat Bibel (ein Must-Have!!!)
  • UMTS WiFi Hotspot
  • u.v.m.

Am Besten ihr schaut noch einmal genauer auf seiner Seite nach und hinterlasst einen Kommentar, twittert oder schreibt selber einen Blogeintrag und schon nehmt ihr am Gewinnspiel teil. Außerdem findet ihr auch Videos zu den Gewinnen auf seiner Seite.

Der ultimative Tipp für alle Braunschweiger ;-)

Foto von Michael Aulia

Wer viel in Braunschweig mit der Tram unterwegs ist, möchte vielleicht immer schnell wissen, wann die nächste Bahn fährt. Natürlich kann man sich einen Fahrplan zuhause hinhängen, aber dort steht ja nicht, ob irgendwo eine Baustelle ist und wenn neue Fahrtzeiten kommen, muss man sich einen neuen besorgen.

Um diese Aufgabe online zu erledigen gibt es die Elektronische Fahrplanauskunft für Niedersachsen und Bremen, kurz EFA. Dort kann man seine Abfahrts- und Zielhaltestelle angeben und sich die entsprechenden Zeiten raussuchen lassen. Das ist ja schonmal nett, doch es ist schon ein wenig umständlich, jedes Mal die Seite aufzurufen und dort alles einzugeben. Dafür gibt es eine kleine One-Click-Lösung, die für viele ausreicht.

Ich habe eine Linie, die alle meine wichtigen Punkte abfährt – zuhause, Uni, Innenstadt und Hauptbahnhof. Wenn ich also eine Bahn raussuche, so suche ich immer von meiner Heim-Haltestelle bis zum Hauptbahnhof, auch wenn ich nur zur Uni will. Wer sich nun ein wenig auf der EFA-Seite umschaut, der findet dort auf der linken Seite den Menüpunkt “Downloads”. Weiter auf den Punkt “Ihre eigene EFA”. Eigentlich gedacht, um Besuchern der eigenen Homepage schnell Abfahrtzeiten zu liefern, kann man dort in einem Formular Abfahrts- und Zielort eingeben. Die Felder für Uhrzeit und Datum lässt man leer. Anschließend klickt man auf “Link erzeugen” und erhält einen Link, der bei Aufruf die Verbindungen zwischen Start und Ziel anzeigt. Mit aktuellem Datum und aktueller Uhrzeit. Diesen Link als Bookmark in die Lesezeichenleiste packen und schon kriegt man mit einem Klick die aktuellen Daten. Wie man links sieht, habe ich zwei Bookmarks für jede Richtung angelegt.

Das iPad ist da.

Ich besitze jetzt also auch ein iPad. Wir waren in Hamburg im Apple Store und haben uns morgens um kurz nach 7 in die bereits recht lange Schlange eingereiht. Apple Menschen verteilten kostenlos Mineralwasser. Starbucks wollte kostenpflichtigen Kaffee verkaufen, fiel damit aber auf die Klappe und lieferte kurze Zeit später kostenlose Kostproben in fingerhutgroßen Bechern.
20 nach neun waren wir dann drin. Mit unserem persönlichen Einkäufer Phlipp wurden unsere Wünsche (32GB mit UMTS und iPad Tasche) flugs erfüllt und keine 10 Minuten später waren wir auch schon wieder draußen und ich um eine Stange Geld ärmer.

Leider musste ich festsstellen, dass ich kein aktuelles iTunes in der Nähe hatte, so dass sich das Teil nicht aktivieren lies -,- Also hieß es bis Samstag abend warten. Dann war ich nämlich erst wieder zuhaus, denn ich war nicht nur wegen des iPads in Hamburg. Das sei hier gleichmal festgehalten.

Jetzt habe ich die ersten Stunden damit verbracht und bin nicht enttäuscht. Es macht Spaß damit zu surfen und rumzuspielen. Genauere Eindrücke gibts dann wohl in ein paar Tagen, wenn ich viele viele viele Apps genutzt habe. WordPress lässt sich damit schonmal befüttern.

PS: Der Apple Store ist übrigens ganz schön klein. Hatte ich mir größer vorgestellt.

Diaspora – STFU Facebook

Der Begriff Diaspora (griechisch διασπορά diaspora = Verstreutheit) bezeichnet seit dem späten 19. Jahrhundert hauptsächlich religiöse oder ethnische Gruppen, die ihre traditionelle Heimat verlassen haben und unter Andersdenkenden lebend über weite Teile der Welt verstreut sind. Er kann aber auch einfach eine Minderheitssituation vor allem einer Religionsgruppe bezeichnen.

Ich bin eben auf Diaspora gestoßen und es ist in meinen Augen wohl die coolste und beste Idee seit langem, die aus den Tiefen des Web 2.0 zu uns gekommen ist. Erfahren habe ich davon hier.

Worum geht es?

diaspora /dī-ˈas-p(ə-)rə, dē-/
origin: Greek, διασπορά – “a scattering [of seeds]”
1. the privacy aware, personally controlled, do-it-all distributed open source social network

Das ist die Definition, die uns die Macher hinter dem Netzwerk geben. Ein P2P open-source soziales Netzwerk. Die Vision: Jeder Nutzer hat die völlige Kontrolle über seine eigenen Daten. Euer Computer mit euren Daten verbindet sich direkt und verschlüsselt mit anderen, die einzelnen Rechner werden Seed gennant. Diese Seeds können auch auf externen Servern gelagert werden. Dazu ist der Seed in erster Linie ein Dienst, der verschiedene Social Networks, wo ihr angemeldet seid, durchforstet (z.B. Tweets abholt, Facebook Newsstream) und speichert (“a personal web server that stores all of your information and shares it with your friends.“). Erst im nächsten Schritt geht es darum, dass ihr euren Seed mit anderen verbinden könnt und zwar direkt, ohne über irgendwelche Server zu laufen. Eure Daten bleiben bei euch.

Wenn das Projekt wirklich in die Gänge kommt und funktioniert, wäre das die Revolution in den Social Networks. Bis dahin ist es aber noch ein weiter weg, auch wenn wohl schon ein kleiner Prototyp steht und bereits fast 20.000$ über Kickstarter gesammelt wurden. Der erste Start ist für September diesen Jahres angepeilt und ich bin gespannt, wie sich das Projekt entwickeln wird. Bei Twitter kann man den 4 Jungs, die dahinterstecken auch folgen.

Desktop Mai 2010

Mal mein aktueller Desktop. Oben links seht ihr die nä. Geburtstage. Das ganze wurde realisiert mit Geektool und dem Script, dass ich bei aptgetupdate.de gefunden habe. Darunter findet man den aktuellen Song (in dem Fall Podcast) in iTunes, dargestellt von Coversutra. Ganz unten sind dann Datum, Uhrzeit, Kalender und Uptime – ebenfalls mit Hilfe von Geektool.

Das Wallpaper habe ich von der Seite “Wallpapers Room“.

Welcome, 2010!

Da ist es also. Das Jahr 2010. Ich hoffe ihr habt ordentlich reingefeiert und die ersten Tage gut überstanden. Lassen wir uns überraschen was es alles für uns bereit hält. Ich hab schon ein paar Ideen für ein neues Blog, das ganz losgelöst von dem hier stattfinden soll. Aber derzeit habe ich noch genügend andere Dinge um die Ohren, die ich erstmal abarbeiten will. Dann hoffen wir einfach mal, dass die nächsten 363 Tage spannend, lehrreich und lustig werden.

Neues Design

So, mal wieder ein neues Design, mal wieder kein eigenes. Wie üblich komme ich nicht dazu, mir was selber zu schreiben, und deswegen hab ich wieder mal Smashing Magazine unsicher gemacht und bin dabei auf das aktuelle Theme (Satorii – gibts hier) gestoßen. Wieder schön einfach gehalten. Ohne großen Schnickschnack, lediglich die Bildvorschau ist jetzt ein bisschen schöner animiert.

Hatte ja erst überlegt auf nen Magazin Style zu wechseln, aber das fand ich dann doch nicht so schön, dazu hätte ich meine Artikel alle ein wenig verändern müssen, um sie in “normale” und “featured” zu unterteilen. Und außerdem machen gerade alle auf Magazin.

Web 2.0 und die Älteren oder “Das Problem der fehlenden Freunde”

Auf meiner Arbeit hatte ich gestern ein kurzes Gespräch mit zwei Kolleginnen darüber, welche Web 2.0 Dienste ich nutze. Dazu muss man sagen, dass die Beiden nicht unserer Generation angehören, soll heißen, sie können zwar mit dem Rechner umgehen (was für viele nicht selbstverständlich is), aber viel mehr is dann da auch nicht. Ist ja auch gar nicht schlimm, denn für ihre täglichen Aufgaben reicht es ja vollkommen aus. Jedenfalls fragten sie mich, was ich denn so nutzte, da sie beide auf einem Vortrag zum Thema Web 2.0 waren, so wie ich es verstanden hab. Also zählte ich Twitter, diverse Social Networks und Blogs auf. Von Twitter hatten sie immerhin einiges verstanden, lediglich warum es nicht das gleiche ist, wie eine Email zu schicken, musste ich kurz erklären. Nun gut, aber darum soll es gar nicht gehen, was Twitter is, habe ich hier erklärt. Sondern die Frage war dann, was diese Dienste nützen, wenn man dort keine Freunde hat. Nichts hat man davon. Natürlich, Twitter kann ich trotzdem nutzen, in dem ich anderen folge. Okay. Aber Facebook, StudiVZ, MeinVZ, Myspace… nützen doch nichts ohne Freunde, na gut, Myspace schon, da kann man Musiker hinzufügen, okay. Aber trotzdem. StudiVZ ohne Freunde? Facebook ohne Freunde? Irgendwie nicht sooo toll. Bei Blogs sehe ich das anders, ich habe nicht den Anspruch, wie andere vielleicht, viele Leser zu haben, die viel kommentieren. Ich möchte hier schreiben, was mir durch den Kopf geht, vielleicht liest es jemand, vielleicht nicht. Vielleicht gibt es jemanden in 10 oder 20 Jahren, der auf meine (hoffentlich dann immer noch vorhandene) Seite gelangt und sieht was damals so abging. Vielleicht bleibe ich auch einfach nur auf archive.org oder im Google Cache. Aber was solls? Ich will hier kein Geld verdienen. Aber zurück zum Thema: Bei Blogs finde ich es nicht schlimm, wenn man keine Leser hat, wenn man die persönliche Einstellung dazu hat. Da stellte sich mir die Frage: Gibt es eigentlich schon Social Networks für “Ältere”? Ich meine jetzt nicht Xing (zu Businesslastig) oder MeinVZ (da sind auch alle Kiddies, sowas verschreckt ältere Generationen). Das Problem der fehlenden Freunde, so nenne ich es :D, besteht sicherlich auch zu einem Großteil daraus, das viele Ältere sich nicht im Netz bewegen, und das deswegen, diejenigen, die surfen, alte Bekanntschaften nicht finden. Verstanden? Nein? Okay: Dein Opa oder deine Mama surft im Netz, weil du es ihr gezeigt hast. Ihre Freunde haben aber nicht so tolle Enkel bzw. Kinder und kennen das Internet deswegen nur aus dem Fernsehen. Folglich findet dein Opa oder deine Mama keine Freunde. Sie findet das Internet doof und hat kein Interesse. Ziel muss es also sein, auch die Älteren in unserer Gesellschaft ins Internet zu kriegen. Und damit meine ich nicht nur die Generation Ü60, sondern auch die 40 bis 60 Jährigen, von denen es sicherlich viele gibt, für die das Internet ebenfalls nicht mehr ist, als etwas Unbekanntes von dem alle reden.

Wenn das gelingt, bekommen wir sicherlich bald auch SeniorVZ oder Ü40VZ ;) Dort kann man dann alle alten Bekanntschaften (Mitschüler aus der Grundschule, ehemalige Kommilitonen etc.) finden. Ich denke nicht für wenige Leute wäre das was schönes, noch mal in alten Erinnerungen zu schwelgen. Dann muss sich niemand mehr Gedanken machen über leere Freundeslisten. Bis dahin hab ich keine Ahnung, wie man ältere überzeugen soll, Social Networks zu nutzen, da der Nutzen für sie, im Moment, gegen 0 geht, so sehe ich das zumindest. Insbesondere auch deshalb, weil es kein entsprechendes Angebot gibt, soweit ich weiß.

Die Frage: Warum überhaupt Social Networks nutzen, kann man natürlich auch diskutieren. Aber warum nutzen wir die denn? Um in Kontakt mit anderen zu bleiben. Und ich denke, dass nicht nur unsere Generation diese Gedanken hat. Von daher: Lasst uns unsere Eltern und Großeltern ins Netz bringen, je mehr Ältere surfen, desto stärker werden deren Wünsche auch berücksichtigt und vielleicht haben wir dann bald die ersten Social Networks, in denen man sich zum gemütlichen Raclette-Essen, Wandern oder Kegeln verabreden kann ;)

Cocktail, anyone?

Schon seit längerem warte ich auf das neue Album von Jamie T. Beim Stylespion bin ich jetzt darauf aufmerksam geworden… Dort durfte das Album schon angehört werden… Wir Normalsterblichen müssen noch bis zum 4.9. warten. Das Album kann aber bereits vorbestellt werden. Auch im iTunes Music Store.. Dort stoß ich auf folgendes Bild:

Cocktail Hinweis?

Da ist die Rede von einem “Digital Booklet” – ist das ein erster Hinweis, wie das Cocktailformat aussehn wird? Bin ich ja mal gespannt… Das Album lässt sich auch nur als ganzes kaufen, war das schon immer so bei Vorbestellungen, oder is das neu? Ich weiß es grad nicht mehr. Mal schaun, was da auf uns zu kommt.