Firefox Update Kanal ändern

Wer den Firefox nutzt und gern Beta-Versionen testen möchte, der konnte das früher relativ einfach im Firefox direkt einstellen. Mittlerweile ist das nicht mehr so schnell zu tun, man muss etwas händisch mit dem Editor eine Datei anpassen.

Konkret geht es um die folgende Datei, die man im Text-Editor seiner Wahl öffnet:

/Applications/Firefox.app/Contents/MacOS/defaults/pref/channel-prefs.js

Dort sollte sich eine Zeile finden lassen, die der folgenden ähnlich sieht:

pref(“app.update.channel”, “release”);

“release” heißt, der Firefox updatet sich immer auf die aktuelle stabile Version, die für alle verfügbar ist. Ändert man das “release” in “beta” oder gar “aurora” kriegt man die neuesten Features und bewegt sich meistens so eins bis zwei Versionsnummern über dem aktuellen Release.

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Schauen wir uns mal die Zahlen der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern (MV) an (Betrachtet werden nur die Zweitstimmen).

2006 (Quelle):

Wahlberechtigte: 1.415.321 BürgerInnen

Wahlbeteiligung: 837.018 abgegebene Stimmzettel, davon 18.957 ungültige Stimmen. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von etwa 59,2%.

Die NPD bekam damals 59.845 Stimmen, das entspricht etwa 7,3%.

 

2011 (Vorläufiges Ergebnis ohne Wahlkreis 33):

Wahlberechtigte: 1.357.151 BürgerInnen

Wahlbeteiligung: 697045 abgegebene Stimmzettel, davon 26.164 ungültige Stimmen. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von etwa 51,4%.

Die NPD bekommt 40.075 Stimmen, das entspricht etwa 6,0%.

Es sind also gut 20.000 Wählerstimmen weniger, die der NPD gegeben wurden. Immerhin ein positiver Lichtblick. Allerdings fällt auch auf, dass die Wahlbeteiligung um fast 8% gesunken ist (zum Vergleich: 1998 lag die Wahlbeteiligung bei 79,4% – also fast 30% höher). Das ist das eigentliche Problem.

Podcasts.

Podcasthörer-Zeichen (Wikimedia Commons BY-SA-NC, Autor: Peter Marquardt l podcastlogo.lemotox.de)Podcasts sind ein wunderbares Medium um Informationen schnell und kostengünstig zu verteilen und dem Hörer gleichzeitig – Achtung, Buzzword! – “zeitsouveränes” Hören zu ermöglichen. Also das, was eigentlich jeder will. Die Podcastszene in Deutschland wächst beständig, es finden sich nicht nur Radiosender, die ihre Sendungen darüber verteilen, sondern auch eine große Menge an Privatpersonen, die ihr Wissen weitergeben, über aktuelles Geschehen reden oder spannende Interviews führen. Für mich sind Podcasts nicht mehr wegzudenken, sei es nun, weil ich es nicht geschafft habe einen Radiobeitrag zur Sendezeit zu hören oder weil ich immer wieder interessante Dinge lerne und erfahre. Außerdem kann ich damit wunderbar Wartezeiten überbrücken.
In den letzten 1-2 Jahren erkennet man zumindest in den Tech-Blogs eine gewisse Neigung zur Live-Übertragung, was sicherlich auch an steigenden Übertragunsraten der Internetanschlüsse liegt. So bekommen die Podcaster das, was man sich im TV-Bereich wünscht und im Radio schon lange hat: Einen Rückkanal (meist in Form von Twitter oder IRC). Auch Skype setzt sich durch, wenn es darum geht mit Personen in anderen Orten und Ländern zu reden.

An der Zeit also mal einen kleinen Überblick zu geben, welche Podcasts ich höre.

A

Alternativlos – Der Podcast von Frank und Fefe – Zitat: “Wir reden über Politik, Technik, Verschwörungstheorien und was uns sonst noch so in den Sinn kommt.”

ARD Radio Tatort – Einmal im Monat gibt es eine, extra für das Radio, aufgenommene Tatort-Folge.

ARD radiofeature – Wie beim Radio Tatort, so gibt es auch hier einmal monatlich eine Reportage. Auf eine spannende und unterhaltsame Weise werden für den Hörer Themen recherchiert.

B

Bits und so – Ein wöchentlich erscheinender Podcast über die Apple Welt und Gadgets. Einer meiner ersten Podcasts, mittlerweile höre ich nur noch sporadisch rein.

Brummschleife – Der Podcast der nicht existiert, sondern von dem es nur illegale Bootlegs gibt. Die Brummschleife twittert, wenn sie auf Sendung geht. Was hört man? Skype-Konferenzen ohne Themenvorgabe. Mit viel Soundboard-Gespiele. Schmatzen und Rülpser gibt es auch.

Bundesradio – Ein Politik-Podcast von Philip Banse und Tim Pritlove. Die beiden versuchen hinter das Geschehen im Bundestag zu blicken. Dazu gab es Gespräche mit Personen aus der Bundestagsverwaltung, Experten aus Ausschusssitzungen oder zum Thema Gesundheitssystem. Außerdem gab es zur letzten Bundestagswahl eine Live-Berichterstattung mit Kamera, Ton und Gästen. Seit April 2010 eingeschlafen, da die beiden mit anderen Projekten beschäftigt sind. Anhören der alten Folgen lohnt sich aber auf jeden Fall.

C

Chaosradio – Die monatliche Live-Talk-Radiosendung auf Fritz. Hier übernehmen einmal im Monat die Mädels und Jungs vom CCC das Ruder und sprechen über interessante Themen.

CRE – Ein Interview Podcast von und mit Tim Pritlove. Ursprünglich aus dem Chaosradio abgeleitet, kann man hier mehr oder weniger regelmäßig interessante und spannende Interviews zu verschiedensten Themen aus Technik, Kultur und Gesellschaft hören. Ursprünglich stand CRE für Chaosradio Express, da es aber keinen Zusammenhang mehr zwischen dem ursprünglichen Chaosradio gibt, steht CRE nur noch für CRE (siehe: Der König ist tot, es lebe der König).

D

Die Drei Vogonen – Der Podcast mit den 99 Hörern und der ultimativen Episodenlänge (längste Ausgabe: 6h35min). Hier bekommt der Hörer das volle Rundumsorglospaket: Egal ob Technik, Wein, Honig, Bienen, Brettspiele, Bobbycar-Fahrten in den Rhein, LARP Kultur oder Exorzismus. Es gibt kaum ein Thema was die Jungs noch nicht angesprochen haben. Einer meiner absoluten Lieblingspodcasts.

Die Hoppe Show – Zur Zeit “out of order”, aber soll demnächst wieder losgehen. Seit 2006 treuer Hörer (damals noch unter dem Namen “Hoppes Welt” – der Personal Podcast), mag ich den Marco, der diesen Podcast macht, sehr. Leider gab es zwischendurch immer wieder Rückschläge für ihn, die für uns Hörer das mehrmalige Aus der Sendung bedeuteten, nur um zu erkennen dass er sich kurze Zeit später wieder aufgerappelt hat um weiter zu machen. Ganz großen Respekt.

E

Einschlafen-Podcast – Wer öfters Podcasts hört, wird vielleicht mitbekommen haben, dass viele Hörer im Feedback sagen, sie hören einen Podcast beim Einschlafen (ich gehöre auch dazu). Zu dumm nur, wenn man am nächsten Morgen aufwacht und nicht mehr weiß, an welcher Stelle man eingepennt ist. Der Einschlafen-Podcast von Tobias löst dieses Problem. Er besteht aus zwei Teilen: Anfangs wird immer ein bisschen was erzählt, was so alltägliches passiert ist und im zweiten Teil werden dann langweilige Texte vorgelesen. Kant, Goethe oder Niels Holgersen. Diese Texte kombiniert mit einer sehr angenehmen Stimme führen garantiert zum Einschlafen.

Elementarfragen – Ein Interview-Podcast von Nicolas Semak. Leider in letzter Zeit auch etwas eingeschlafen, bis dahin aber immer spannende Gäste. Getreu dem Motto “Es gibt keine dummen Fragen” werden die Interview-Partner über ihr jeweiliges Fachgebiet ausgefragt. Ob Astronomie, Tschernobyl, Vulkanologie, Radio-Moderation oder Software-Entwicklung. Die Themengebiete sind weit gefächert und man erfährt eine ganze Menge.

F

Fanbys – Wie der Name schon erkennen lässt, geht es hier größtenteils um Apple, aber auch um andere Fanboy-Gruppierungen. Erscheint wöchentlich und ab und zu auch mit Gästen.

M

Märchenstunde – Max und Björn treffen sich mehr oder weniger regelmäßig und lesen Märchen vor. Meistens die Märchen der Gebrüder Grimm. Aber dabei bleibt es nicht. Oft werden verschiedene Fassungen verglichen und aufgedeckt, wie die Märchen sich im Laufe der Zeit verändert haben oder es wird aktuelles Tagesgeschehen zum Vergleich herbeigezogen.

Medienradio – Ein Podcast von Philip Banse und Jana Wuttke. Die beiden sprechen mit verschiedenen Gästen zu Themen aus Medien und Internet.

Mikrodilettanten – Zitat: “Die drei Mikrodilettanten unterhalten sich in diesem Podcast über verschiedenste Themen: Netz- und Popkultur, Politik und Wissenschaft – alles ohne jegliche Kompetenz, dafür aber mit guten Getränken.” Muss man nicht mehr zu sagen, macht sehr viel Spaß.

mobileMacs – “DER” Apple Podcast in Deutschland schlecht hin. Es geht um das gesamte Apple-Ökosystem von Mobil bis Desktop, von Software bis Hardware. Dazu noch eine Prise an weiteren Technik-Infos. Perfekt.

N

Not Safe For Work – Die internationale Unterhaltungsgala mit Tim und Holgi und der extrem breiten Themenpalette. Ob nützliches Bürozubehör, die neuesten Memes oder Dildos mit Saugnapf – hier könnt ihr mehr erfahren.

R

Raumzeit – Ein weiteres Projekt von Tim Pritlove, dass er zusammen mit der ESA und DLR betreibt. Hier werden mit verschiedenen Gesprächspartnern Themen aus deren jeweiligen Fachgebiet besprochen. Raketen, Satelliten, Planetenforschung oder Weltraummedizin sind nur ein kleiner Teil des Themenspektrums, der mittlerweile 21 Folgen. Wer sich für den Weltraum interessiert, sollte diesen Podcast auf jeden Fall hören.

W

Wir. Müssen reden – Quasi tot. Max und Michi unterhielten, diskutierten und stritten sich hier über verschiedenste Themen. Leider bis auf Weiteres beendet, da sich die Protagonisten anscheinend nicht mehr vertragen können.

WRINT – “Wer Redet Ist Nicht Tot” – dafür steht WRINT. Produziert und gesendet wird hier von Holgi. Zur Zeit existieren drei “Programmformate”: Es gibt “Sport schauen” – Fußball-Liveberichterstattung, “Ferngespräche” – klassisches Talk-Radio und “Wrintheit” – Fragen beantworten mit Holgi und Nicolas.

Vielleicht findet der eine oder andere hier noch einen Podcast, den er noch nicht kannte oder fängt überhaupt erst an, Podcasts zu hören.

myWPEdit – The sophisticated publishing tool for serious blogger.

Ich teste gerade mal ein neues Tool zum Bloggen. Es handelt sich dabei um myWPEdit vom Michael (@MOApp). Er selbst beschreibt das Tool, wie man auch in der Überschrift schon lesen kann, als “The sophisticated publishing tool for serious blogger.”. Das Einrichten meines Blogs ging echt schnell, URL, Nutzername und Passwort und schon sollte es funktionieren.

myWPEditImage Image

Bilder einfügen geht auch einfach: Einfach ein Bild per Drag’n'Drop an die Stelle im Editor werfen und schon kriegt man ein Fenster um alle wichtigen Einstellungen vorzunehmen. Anschließend wird das Bild hochgeladen und eingefügt.

Ich werde das Tool jetzt mal für ein paar Einträge testen und dann nochmal berichten.

Wer programmiert mir das?

Ich bin in letzter Zeit wieder öfters in Foren unterwegs und merke, dass mir häufig die Übersicht verloren geht. Wenn ich irgendwo kommentiere, muss ich immer nachschauen, ob in dem Thread ein neuer Kommentar erschienen ist (entweder im E-Mail Postfach oder in meinen abonnierten Threads im Menü des Forums), das nervt. Außerdem kann ich mich nicht automatisch benachrichtigen lassen, sobald in einem bestimmten Unterforum ein neuer Thread eröffnet wird (wenn doch, vermutlich nur per Mail). Das ich Mails geschickt bekomme, ist ja schön und gut, aber extrem umständlich. Vielmehr hätte ich gern eine Software, ähnlich eines RSS-Readers nur mit mehr Funktionen, für Foren. Sozusagen ein Foren-Reader. Der sollte folgende Features haben:

  • Möglichst viele Foren-Typen unterstützen (vBulletin und phpBB wären Pflicht)
  • Benachrichtigung über neue Kommentare in allen Threads in denen ich geschrieben habe, inklusive Eingabefeld um direkt dorthinein zu posten
  • Möglichkeit Unterforen zu abonnieren und über alle neuen Threads darin informiert zu werden
  • PN empfangen/senden
  • Offline Funktionalität

Für iOS und Android gibt es wohl Tapatalk, dass mehrere Foren unterstützt (und noch einige andere Apps). Habe es mir aber noch nicht angeschaut, wäre ja schonmal ein Anfang und vielleicht könnte man die Developer überreden, das ganze für Mac OS X zu portieren. Werde ich gleich mal anschreiben.

Ich weiß, dass vBulletin eine API anbietet, aber ich weiß nicht, inwiefern man damit auf alle Foren, die darauf basieren, zugreifen kann, oder ob man einen extra API-Key für jedes Forum benötigt.

Wem langweilig ist und wer eine Herausforderung sucht, kann sowas ja gern für mich programmieren. Am besten als native OS X App. Danke.

Die kleinen Dinge

Es sind die kleinen Dinge, die ein Programm sympathischer machen. So auch in Google Browser Chrome, wo der Haken vor “Warnung vor Schließen der Anwendung anzeigen” eine nette Auswirkung hat, die das alltägliche Browsen angenehmer macht.

Wenn ihr nämlich dann aus Versehen CMD + Q drückt, beendet sich der Browser nicht einfach, sondern er zeigt folgendes an:

Nur wenn ihr die Tastenkombination etwas länger gedrückt haltet, beendet sich der Browser. Elegant gelöst. Danke, Google.

Den Tip hab ich auf Macnotes gelesen.

Die dreifache Album-Review

In der letzten Woche kamen drei Alben heraus, von denen ich hier kurz berichten möchte. Auf das Album von AKA AKA & Thalstroem sowie das Album von Paul Kalkbrenner habe ich gewartet, während ich das Album von Marek Hemmann & Fabian Reichelt, die zusammen das Duo Marian bilden, zufällig auf Facebook entdeckt habe.

AKA AKA & Thalstroem – Varieté
Das Album ist wohl eines meiner meist erwarteten Alben des Jahres und ich kann nicht sagen, dass ich enttäuscht wurde.
Natürlich gibt es Tracks die ich mehr mag und welche die ich weniger gut finde. Wenn in Été die Bridge kommt und diese melodischen Klänge lauter werden, könnte ich jedes Mal ausrasten, weil es so wunderbar ist. Der perfekte Sound für den Park zum Chillen, das Sofa oder die Afterhour.
Genial auch die Neuauflage von Woody Woodpecker, das Lied, mit dem die beiden bekannt wurden und womit die tanzwütige Meute regelmäßig zum Ausrasten gebracht wird.
Wer “damals” auf 3min.de die Afterhours-Doku mit AKA AKA in der ersten Folge gesehen hat, wird sich vielleicht noch an den Track erinnern, den die beiden auf dem Schiff aufgenommen haben. Dieser befindet sich in Form von “Freiraum” jetzt auf der Platte und ist richtig gut geworden. “What matters” verkörpert dann den typischen AKA AKA Sound der letzten Monate, zusammen mit Umami wurde ein echt cooler Song inklusive Mitsing-Garantie aufgenommen.

Nun noch etwas zum, in meinen Augen, ungewöhnlichsten Song des Album: Das Cover von Portishead’ –  ”The Rip”. Das Stück ist nicht wirklich Dancefloor-tauglich. Dennoch ein schönes Stück, dass man gern zuhaus anhören und genießen kann.

Eine Kostprobe des Albums findet ihr auf Soundcloud, anhören könnt ihr aber auch hier:

AKA AKA & Thalstroem – Varieté (Album Snippets) by AKA AKA

Paul Kalkbrenner – Icke Wieder
Voller Vorfreude habe ich das neue Album erwartet. Und wurde schon ein bisschen enttäuscht. Es wurde ja bereits im Vorfeld angekündigt, dass es nicht wie Berlin Calling klingen würde, vielmehr sollte es ein Album ohne Gesang werden, was ich gar nicht so schlecht finde. Hat ja auch bei den Vorgänger-Alben “Self” und “Zeit” wunderbar geklappt. Leider blieb die Überraschung aus; es kam ein ordentliches Album heraus, was mich allerdings nicht begeistern kann.
Meine Favoriten nach dem ersten Durchhören waren “Gutes Nitzwerk” und “Sagte der Bär”. Aber im großen und ganzen klingen die Tracks recht ähnlich.
Klar, die Songs sind alle ganze nett, aber mit den beiden anderen hier vorgestellten Alben können sie nicht mithalten. Das ganze klingt mehr so nach “Ich muss jetzt unbedingt ein neues Album machen“, was er ja auch selber zugibt.
Wer reinhören möchte, muss mal auf Youtube schauen, hab leider nichts offizielles auf Soundcloud gefunden, hier zeige ich euch das Snippte zum Album. Seine Facebook Fanpage gibt es auch.

 

Marian – Only our hearts to lose
In meinen Augen die Überraschung des Jahres soweit. Ganz durch Zufall habe ich von Marian erfahren, einem Projekt, dass aus Marek Hemmann und Fabian Reichelt besteht, daher auch “Marian”. Ich mag ja den Stil von Marek Hemmann total gern und sein Album “In Between” kann man ruhig auch uneingeschränkt empfehlen. Aber zurück: Das Album besteht aus 11 Tracks, allesamt mit Gesang, die einfach nur Spaß machen.
Meine absoluten Favoriten sind “Left” und “For You”. Das ganze Album gibt es auf Soundcloud zum Probehören und auch eine Facebook Fanpage darf hier nicht fehlen.
Leider konnte ich keine Infos finden, ob und wo die Jungs mal live spielen, das wäre sicherlich sehr nett anzuhören. Falls jemand was findet, immer her mit den Infos.

Marian – Only Our Hearts To Lose by marekhemmann

Alles in allem kann ich “Varieté” und “Only our hearts to lose” jedem empfehlen, es lohnt sich wirklich. Wer Paul Kalkbrenner Fan ist, nicht nur wegen Berlin Calling, der kann sich das Album kaufen, ansonsten wüsste es nicht, wieso es sich lohnt.

Ich bin aber auch sehr gespannt, was es dieses Jahr noch für Alben geben wird und hoffe das dort vielleicht der ein oder andere Geheimtip zwischen ist.

Mal wieder was mit Mathe – Das Schubfachprinzip

Ich zeige euch heute mal eine ganz einfache Aussage, die aber extrem viele Anwendungen hat: Es geht um das sogenannte Schubfachprinzip, das auch unter Taubenschlagprinzip bekannt ist, was der deutschen Übersetzung von “pigeonhole principle” entspricht.

Zuerst einmal die Aussage: Wenn wir eine bestimmte Anzahl von Dingen in eine bestimmte Anzahl von Schubladen legen wollen und es mehr Dinge als Schubladen gibt, dann liegt in mindestens einer Schublade mehr als ein Ding.

Zuerst der Beweis: Dieser geht am einfachsten indirekt, d.h. wir nehmen an, dass in jeder Schublade höchstens ein Ding liegt. Dann können wir aber höchstens so viele Dinge haben, wie es Schubladen gibt. Dies steht aber zum Widerspruch, dass es mehr Dinge als Schubladen gibt.

Wozu braucht man dieses Prinzip? Man kann damit relativ schnell bestimmte Aussagen treffen, dazu ein kleines Beispiel, dass eigentlich immer in diesem Zusammenhang genannt wird:

Laut Wikipedia hat jeder Mensch maximal 150.000 Haare. Mit Hilfe des Schubfachprinzips können wir jetzt zeigen, dass es in Braunschweig mindestens zwei Personen die zu jedem Zeitpunkt die gleiche Anzahl von Haaren auf dem Kopf haben. Wie das geht? Zuerst die Schubladen: In jede Schublade packen wir die Menschen mit gleicher Haaranzahl, wir haben also 150.000 Schubladen. Jetzt die Dinge: Diese entsprechen den Einwohnern. Aus der Wikipedia erfährt man, dass Braunschweig ca. 250.000 Einwohner hat.

Wir haben also eine bestimmte Anzahl von Dingen und eine bestimmte Anzahl von Schubladen und mehr Dinge als Schubladen. Also gilt das Schubfachprinzip. Daraus folgt, dass es immer zwei Braunschweiger geben muss, die die gleiche Anzahl an Haaren auf dem Kopf haben.

Das Schubfachprinzip findet in vielen Bereichen der Mathematik eine Anwendung. So liefert es in der Graphentheorie eine Aussage über den Zusammenhang der Knotengerade und der Anzahl der Kanten: Die Summe der Knotengerade in einem Graphen G entspricht der doppelten Anzahl der Kanten.

Einige weitere Beispiele und Aufgaben finden sich hier (englisch).

Wieso? Heute: Musikalben

Meine Frage an AKA AKA und die Antwort.Heute erscheint das erste Album von AKA AKA, meine aktuellen Lieblingsmusiker. Wie mittlerweile üblich, gibt es sowohl eine CD- und eine Digital-Version des Albums. Aber: Die digitale Version, sprich MP3 oder AAC oder WMA oder WAV, gibt es erst ab Montag zu kaufen. Wieso?

Mir fällt kein vernünftiger Grund ein, auch die Antwort auf Facebook stellt mich nicht zufrieden. Alben kommen immer freitags raus, weil das mal so festgelegt wurde, damit man die Verkaufszahlen besser berechnen kann und somit die Charts genauer berechnet werden können und alle die gleiche Chance haben. Ja, okay, meinetwegen, macht das so. Aber dann bringt doch bitte auch die digitale Version am Freitag raus. Wo ist da der Sinn? Ich will keine CD haben, warum soll ich deswegen noch drei Tage länger warten?

Die Musikindustrie gibt somit drei Tage mehr Zeit, in denen man das Album irgendwo illegal runterladen könnte. Ehrlicher Käufer oder nicht. Ich würde auch Geld für englische Serien zahlen, wenn ich die sofort zum Ausstrahlungstermin in den USA hier bei uns in englisch gucken könnte. Auch mit Werbung. Und nicht erst ein halbes oder ganzes Jahr später in schlechter Synchronisation.