[Kurztest] Kiwi – und noch ein Mac Twitterclient

Kiwi MainSocialite, ehemals Eventbox, Tweetie, Tweetdeck, Echofon, Twitterific und wie sie alle heißen… unzählige Twitter Clients haben das Licht der Welt bereits erblickt in den letzten 24 Monaten. Heute gingen Invite Codes bei Twitter herum, für etwas, dass Kiwi heißt. Ich wusste nicht was es ist, nur der Invite Code weckte einen inneren Drang in mir: “Egal was es ist… es gibt Invite Codes… das muss was ultracooles wichtiges sein”.. Also gesagt getan: Bis zum nächsten Tweet, der Codes enthielt, gewartet und sofort registriert. Hat geklappt. Schnelle Ernüchterung… Wieder nur ein Twitter Client. Geladen und gestartet und: Wow, echt hübsch. Aber halt, das sagte man auch zu Tweetie. Soll heißen: Egal wie hübsch so ein Ding auch ist, wichtig ist für mich, dass es konstant weiterentwickelt wird. Ich will hier nur kurz meine Eindrücke schildern, habe das Teil erst 1-2 Stunden im Einsatz. Was ich super finde, dass es viele verschiedene Themes gibt, die das Aussehen der Tweets anpassen. Kiwi Chanded DesignDas macht Kiwi zum mit Abstand hübschesten Twitterclient, den ich die letzten Monate gesehen habe. Aber natürlich ist er noch beta (wie auch sonst, in dieser Welt…), zu sehen an der schönen grünen Badge am linken unteren Rand. Dort steht: “Beta. 12 days left”. Ich bin jetzt schon gespannt, was in 12 Tagen passiert. Eine neue Beta? Eine öffentliche Beta? Wir werden sehen. Was mir aufgefallen ist, was fehlt sind Listen (gut, die hat kaum ein Desktop Client bisher integriert), Retweets werden, meiner Meinung nach, nicht so deutlich hervorgehoben, wie z.B. in Echofon und Geotagging fehlt auch, aber das fehlt ebenso bei allen mir bekannten Desktop Clients.

Kiwi bietet Unterstützung für mehrere Twitter Accounts, es lassen sich einfach über die Einstellungen neue Accounts hinzufügen. Beim Schreiben eines Tweets kann man dann einen Account auswählen. Bilder einfügen wird unterstützt (Twitpic, yfrog und posterous), ebenso URL’s kürzen.Kiwi Multiaccount

Eine Suchfunktion gibt es auch, aber das abspeichern von Suchen klappt irgendwie nicht, oder es ist nicht vorgesehen… Bin gespannt, was sich da noch tut.

Was ich interessant finde, ist die Möglichkeit “Regeln” zu definieren. Dabei können Tweets durchsucht werden (auch per RegEx) und auf bestimmte Weise markiert werden, z.B. durch eine bestimmte CSS Klasse, oder der Name des Twitteres wird anders markiert. Oder aber: Wer keine Tweets zu bestimmten Themen sehen möchte, kann diese auch verstecken. Wie geil ist das denn?

Zusammengefasst lässt sich als erster Eindruck sagen: Sieht gut aus, bietet gute Ideen. Mir fehlen allerdings echt die extra Markierung für Retweets und Listen. Und Suchen die man abspeichern kann. Das wäre dann mal was cooles, was Kiwi anderen nativen Twitter Clients für den Mac voraus hätte.

Wie gesagt, dies ist nur ein ganz kurzer Eindruck von den ersten paar Stunden, die ich mit der Software verbracht habe. Werde sicherlich noch einmal darüber berichten, sobald es was neues gibt.

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