Die letzten 8 Wochen im Schnelldurchlauf…

Fast zwei Monate sind jetzt seit dem letzten Eintrag vergangen. Die letzten Wochen bis zu Semesterende waren nochmal sehr anstrengend und außerdem war ich noch eine Woche im Urlaub. Muss auch mal sein.

Was gibts alles neues? Mein iPhone 4 ist da. Knapp 2 Wochen hats gedauert, dann wurde es geliefert. Bestellt habe ich einen Tag bevor die Wartezeit auf 9 Wochen gesetzt wurde und anscheinend habe ich Glück gehabt. Als alter 3G User muss ich sagen: Holy Fuck, das Ding rockt. Das Display ist klasse und das Tempo. Leute, das Tempo. Keine 3 Minuten mehr warten beim Anschalten. Und mit iOS 4 war das 3G sowieso so gut wie unbenutzbar. Die nächste Zeit wird es wohl als teure Uhr auf meinem Nachttisch stehen, bevor im November der Netlock weggeht und ich es dann versuche bei Ebay zu verkaufen. Demnächst vielleicht ein bisschen mehr zum 4er Modell, wenn ich denn meine kostenlose Hülle bekommen habe ;-)

Unser Software-Entwickungs-Praktikum ist jetzt auch endlich beendet und wir haben einen völlig unerwarteten dritten Platz belegt :-) Knapp 10.000 Zeilen Code wurden geschrieben, 500 Commits getätigt und ca. 150 Seiten PDF Dokumentation entstanden, was ca. 3500 Zeilen Latex entspricht. Nur mal um so ein paar Zahlen zu nenne ;-) Angesetzt waren 8 Credits, entsprechen also 240h Aufwand. Das Projekt lief ca. 16 Wochen, also 15 Stunden die Woche, aufgeteilt auf 5 Tage macht das 3 Stunden pro Tag. Die Planung kommt bei uns irgendwie nicht ganz hin. Wir hatten größtenteils eine 6 oder 7 Tage Woche und dann waren im Schnitt ruhig 4h pro Tag angesagt. Macht also 28h die Woche, 448h insgesamt und somit knapp 15 Credits. Natürlich kann man jetzt sagen: “Selber Schuld, was macht ihr euch den Aufwand.”. Ja, hätten wir machen können, aber da packt einen doch der Ehrgeiz. Zu schade, dass auch diese acht mickrigen Credits nur eine Studienleistung waren und somit nicht in die Bachelornote eingehen werden. Aber naja, immerhin nehme ich eine ganze Menge Erfahrung mit.

Meinem iPad geht es wunderbar. Ich möchte es jetzt schon gar nicht mehr missen, morgens aufzuwachen, das iPad anzuschalten und im Bett ganz gemütlich meine RSS Feeds abzurufen, Twitter zu checken und die aktuellen Nachrichten abzurufen. Wenn ich überlege, dass ich davor immer meinen Laptop vom Kabelgestrüpp abziehen. Die musste… nein danke. Die Frage nach der Killer-App? Puh, keine Ahnung. Echofon Pro für Twitter, Reeder für RSS und Safari sind so meine meistbenutzten Apps, nebenbei noch ein paar Spielchen (Carcassonne, HotelMogul oder Flight Control HD seien hier genannt). Ihr seid alt genug, ihr könnt das auch selber im App Store suchen, brauch ich jetzt nich verlinken hier. Fehlt mir eigentlich nur noch, dass Apple mal die Remote App fürs iPad anpassen würde, dann wäre es echt perfekt. Kein Flash? Stört mich immer noch nicht, ich hab noch nicht einmal festgestellt, dass ich geflucht habe, weil eine Seite nicht vernünftig lief. Akku Laufzeit? Kann mich nicht beklagen, habe das 3G Modell und solang ich Zuhause bin, ist das deaktiviert. Über die genaue Laufzeit kann ich nichts sagen, da das Ding mal mehr, mal weniger genutzt wird und auch zwischendurch mal am iTunes hängt zwecks Musiktausch, Programmupdate oder Kalender-Sync.

Am Mittwoch schreibe ich meine letzte Klausur und dann von August bis Ende Oktober keine Uni, keine Klausuren, nix. Ich freue mich jetzt schon.

Das iPad ist da.

Ich besitze jetzt also auch ein iPad. Wir waren in Hamburg im Apple Store und haben uns morgens um kurz nach 7 in die bereits recht lange Schlange eingereiht. Apple Menschen verteilten kostenlos Mineralwasser. Starbucks wollte kostenpflichtigen Kaffee verkaufen, fiel damit aber auf die Klappe und lieferte kurze Zeit später kostenlose Kostproben in fingerhutgroßen Bechern.
20 nach neun waren wir dann drin. Mit unserem persönlichen Einkäufer Phlipp wurden unsere Wünsche (32GB mit UMTS und iPad Tasche) flugs erfüllt und keine 10 Minuten später waren wir auch schon wieder draußen und ich um eine Stange Geld ärmer.

Leider musste ich festsstellen, dass ich kein aktuelles iTunes in der Nähe hatte, so dass sich das Teil nicht aktivieren lies -,- Also hieß es bis Samstag abend warten. Dann war ich nämlich erst wieder zuhaus, denn ich war nicht nur wegen des iPads in Hamburg. Das sei hier gleichmal festgehalten.

Jetzt habe ich die ersten Stunden damit verbracht und bin nicht enttäuscht. Es macht Spaß damit zu surfen und rumzuspielen. Genauere Eindrücke gibts dann wohl in ein paar Tagen, wenn ich viele viele viele Apps genutzt habe. WordPress lässt sich damit schonmal befüttern.

PS: Der Apple Store ist übrigens ganz schön klein. Hatte ich mir größer vorgestellt.

Beiträge mögen – jetzt auch hier. Und ohne Facebook

Jetzt kann man auch hier Beträge mit einem Herzchen versehen und somit Rückmeldung geben, falls man für einen Kommentar zu schüchtern ist, unter Zeitdruck steht oder einfach nur seine unkompliziert Meinung kundtun möchte. Und da Facebook eh nur Daten klaut, wird es hier auch keinen Facebook “Gefällt mir” Button geben.

Also: Ordentlich Herzchen verteilen.

Nobody’s perfect – außer Zahlen

Ich wollte ja schon länger mal was schreiben, was mit der Mathematik zu tun hat, mir ist nur nix gutes eingefallen, was auch dem nicht so sehr Mathe-affinen Leser verständlich ist. Da ich jetzt aber mal mein LaTex Plugin ausprobieren wollte, habe ich mich für ein Thema entschieden, was nicht zu sehr mathematisch ist, sondern schon eher in die Numerologie geht: Perfekte (oder auch: Vollkommene) Zahlen.

Vollkommene Zahlen sind Zahlen, bei denen die Summe der Teiler die Zahl selbst ergibt. Verstanden? Nein? Kein Problem. Hier ein kleines Beispiel. Nehmen wir die Zahl 28. 28 hat folgende Teiler: 1,2,4,7,14. Addieren wir diese 5 Zahlen miteinander, so erhalten wir: 1+2+4+7+14 = 28. Jetzt sollte jeder verstanden haben, was eine perfekte Zahl ist. Die kleinste perfekte Zahl ist übrigens die 6. Das zu überprüfen, sei euch überlassen ;-) Bis zum 16. Jahrhundert waren erst lediglich 5 vollkommene Zahlen bekannt. Nach und nach wurden immer mehr Zahlen dieser besonderen Bauart entdeckt. Mein Stand ist, dass es momentan 47 entdeckte vollkommene Zahlen gibt. Die letzte wurde 2008 gefunden und hat 25.956.377 Ziffern. Die ersten, die diese Eigenschaft bestimmten Zahlen zuwiesen, waren übrigens die alten Griechen.

Wofür braucht man sowas? Kurz und knapp: In der Mathematik an sich gar nicht. Natürlich ist die Frage interessant, ob es unendlich viele solcher Zahlen gibt (findet vermutlich nicht jeder interessant) oder ob es auch ungerade vollkommene Zahlen gibt (die Zahl müsste größer als 10^{300} sein). Aber rein vom wissenschaftlichen Standpunkt haben diese Zahlen, meines Wissens nach, keine besondere Auswirkung. Aber wer weiß was in Zukunft kommt, auch bei Primzahlen hat man sich lange gefragt, wofür man diese brauchen könnte, und was würden wir heute ohne diese machen?

Interessant wird es, wenn man diese Zahl aus dem Blickwinkel der Numerologie betrachtet, also der Zahlenmystik. Die kleinste vollkommene Zahl 6: Gott erschuf die Welt in 6 Tagen. Der Mond beweget sich in 28 Tagen um die Erde. Dies und vieles mehr findet man in den Artikeln bei der Wikipedia: vollkommene Zahlen und Numerologie.

Ich weiß natürlich, dass dies hier nicht wirklich viel mit Mathematik zu tun hat (ich hätte noch auf die Konstruktion von vollkommenen Zahlen mit Hilfe von Mersenn’schen Primzahlen eingehen können… gähn…. da schläft die Hälfte aber ein ;-) ). Ich wollte einfach nur mal zeigen, dass Mathematik nicht nur stumpfes rechnen ist oder Formeln lernen. Sondern, dass es auch manche Dinge gibt, die der Mathematik das Recht geben, nicht nur als Naturwissenschaft betrachtet zu werden, sondern auch als Kunst.

Books are not dead.

Trotz Kindle, iPad, WeTab, txtr und wie sie alle heißen: Ein echtes Buch können diese Geräte (noch) nicht ersetzen. Natürlich ist es cool, wenn man Animationen im Text hat, die das Geschriebene visualisieren. Aber keines dieser Geräte wird mehrere Stürze überleben und in keinem kann ich schnell kurz was kritzeln (Okay, der Kindle kann das, aber ich meine mit nem Stift). Natürlich ist es schön, wenn man keine fetten Schmöker mit sich rumschleppen muss, wenn man Volltextsuche hat (Gut, das lohnt wirklich nur bei Fachbüchern). Aber trotzdem, auch wenn ich das Bücherlesen auf dem iPad mal ausprobieren werde, ich glaube nicht, dass das Gefühl von echtem Papier dadurch ersetzt werden kann. Nun gut, genug Geschwafel. Eigentlich wollte ich hier mal mein Bücherregal zeigen.

Früher was das mal alles besser sortiert. Ganz oben befanden sich nur Fachbücher fürs Studium (Analysis oder Lineare Algebra). Jetzt sind hier auch Romane (Gnosis oder Azs der schönen neuen Welt) dazwischen oder populärwissenschaftlicher Mathestuff (50 mathematical ideas, das Buch der Zahlen).

Dadrunter kommen größtenteils Bücher für HTML, JavaScript, PHP, MySQL oder Programmiersprachen. Plus ein bisschen Mathe und eins, zwei Romane. Wie gesagt. Es war mal geordnet ;-)

Hier sind jetzt fast durchgehend nur noch “normale” Bücher zu finden (Harry Potter, Oliver Twis oder ein Fremdwörterbuch).

Auch hier sind nur noch reine Romane und ein paar Sachbücher zu finden (Generation Doof, Sakrileg oder der Brockhaus).

Alles in allem sind es nicht mehr wirklich viele Bücher, den Großteil habe ich bei meinen Eltern gelassen, weil es a) Kinderbücher, b) Jugendbücher oder c) unwichtige Bücher waren. Mitgenommen habe ich lediglich meine Lieblingsschmöker.

Und jetzt? Wer will kann das gleiche bei sich machen und dann hierauf verlinken.

Eigentlich…

Eigentlich wollte ich ja was über Steam for Mac schreiben, aber dann kam das dazwischen:

YouTube Preview Image

Und ich muss jetzt erstmal Portal ausprobieren.

How Dropbox saved my ass today

Heute musste ich meinen Vortrag beim Bachelor-Seminar halten. Dazu benötigte ich eine Overheadfolie (ja, ich weiß. Overheadprojektor is sowas von Vorkriegszeit, aber für eine Folie brauch ich keinen Beamer) und mehrere Kopien meiner Handouts. Also alles schön mit LaTeX geschrieben und auf USB-Sticks gepackt. Richtig. Sticks. Plural.

Ich weiß, dass meine mobilen Speichermedien öfters mal rumspinnen. Habe alle vorher extra noch mit FAT formatiert, die Daten draufgepackt und eingepackt. Aus irgendeiner Ahnung heraus noch das ganze in die Dropbox gepackt und ab zur Druckerei. USB-Stick numero 1 an den USB Port. Stick erkannt. Laufwerk öffnen. “Möchten Sie den Datenträger formatieren?” Keine Daten da. Schrecksekunde. Es ist 14.20 und in 40 Minuten ist der Vortrag. Also schnell Stick numero 2 an den Port. Gleiches Vorgehen. “Möchten Sie den Datenträger formatieren?”.

Okay, langsam steigt Panik auf. Also schnell ins Netz, Dropbox Homepage und die Datei öffnen. Drucken. Fertig.

Dropbox ist also eine absolute Empfehlung, ich weiß schon, wo eine Kopie meiner Bachelorarbeit liegen würd, zusätzlich zum SVN Server ;) Das einzige was ich als ungünstig sehe, ist die Tatsache, dass man vielleicht nicht überall Internetzugang hat um auf seine Daten zzuuzugreifen, aber ich glaube die meisten besseren Druckereien sollten so etwas bieten.

Vortrag war btw übrigens ganz okay, Note gibts irgendwann später ;)

PS: Wer mir was Gutes tun will, und noch keinen Dropbox Account hat und jetzt einen will, der macht das hierüber und spendiert mir so noch 2GB 250MB zusätzlichen Speicher ;)

Diaspora – STFU Facebook

Der Begriff Diaspora (griechisch διασπορά diaspora = Verstreutheit) bezeichnet seit dem späten 19. Jahrhundert hauptsächlich religiöse oder ethnische Gruppen, die ihre traditionelle Heimat verlassen haben und unter Andersdenkenden lebend über weite Teile der Welt verstreut sind. Er kann aber auch einfach eine Minderheitssituation vor allem einer Religionsgruppe bezeichnen.

Ich bin eben auf Diaspora gestoßen und es ist in meinen Augen wohl die coolste und beste Idee seit langem, die aus den Tiefen des Web 2.0 zu uns gekommen ist. Erfahren habe ich davon hier.

Worum geht es?

diaspora /dī-ˈas-p(ə-)rə, dē-/
origin: Greek, διασπορά – “a scattering [of seeds]”
1. the privacy aware, personally controlled, do-it-all distributed open source social network

Das ist die Definition, die uns die Macher hinter dem Netzwerk geben. Ein P2P open-source soziales Netzwerk. Die Vision: Jeder Nutzer hat die völlige Kontrolle über seine eigenen Daten. Euer Computer mit euren Daten verbindet sich direkt und verschlüsselt mit anderen, die einzelnen Rechner werden Seed gennant. Diese Seeds können auch auf externen Servern gelagert werden. Dazu ist der Seed in erster Linie ein Dienst, der verschiedene Social Networks, wo ihr angemeldet seid, durchforstet (z.B. Tweets abholt, Facebook Newsstream) und speichert (“a personal web server that stores all of your information and shares it with your friends.“). Erst im nächsten Schritt geht es darum, dass ihr euren Seed mit anderen verbinden könnt und zwar direkt, ohne über irgendwelche Server zu laufen. Eure Daten bleiben bei euch.

Wenn das Projekt wirklich in die Gänge kommt und funktioniert, wäre das die Revolution in den Social Networks. Bis dahin ist es aber noch ein weiter weg, auch wenn wohl schon ein kleiner Prototyp steht und bereits fast 20.000$ über Kickstarter gesammelt wurden. Der erste Start ist für September diesen Jahres angepeilt und ich bin gespannt, wie sich das Projekt entwickeln wird. Bei Twitter kann man den 4 Jungs, die dahinterstecken auch folgen.

Desktop Mai 2010

Mal mein aktueller Desktop. Oben links seht ihr die nä. Geburtstage. Das ganze wurde realisiert mit Geektool und dem Script, dass ich bei aptgetupdate.de gefunden habe. Darunter findet man den aktuellen Song (in dem Fall Podcast) in iTunes, dargestellt von Coversutra. Ganz unten sind dann Datum, Uhrzeit, Kalender und Uptime – ebenfalls mit Hilfe von Geektool.

Das Wallpaper habe ich von der Seite “Wallpapers Room“.

Robin Hood oder doch eher Iron Man 2

Eigentlich sind wir heute mit dem Ziel ins Kino gegangen, Robin Hood zu sehen. Ich hab extra Karten reserviert und hab mich noch gewundert, dass soviele Plätze frei sind, für eine Preview. Also ab ins Kino und meine Nummer gesagt. Sagt die nette Frau an der Kasse: Ja, sie haben Karten reserviert. Für Mittwoch den 12.5. Darum war also soviel frei. Also, kurzer Kriegsrat und beschlossen, Iron Man 2 zu sehen. Waren auch noch gute Plätze frei, also rein da. Und ich sag mal so: 125 Minuten die sich lohnen. Nicht weil der Film so eine tiefgehende Story hat (Alles gut für Superheld, neuer Gegner taucht auf, Superheld muss kräftig einstecken, Freunde wenden sich ab, Superheld hat Eingebung und findet ein neues Element, Superheld kriegt alte Freunde zurück, Superheld besiegt Superfeind, alles gut. Die Liebesstory erwähne ich hier jetzt nicht. Ist eh nebensächlich), nein, er lohnt sich wegen der hammermäßigen Sprüche, Scarlett Johansson und natürlich Robert Downey junior. Nach Sherlock Holmes spielt er wieder eine Superrolle und ist eine klasse Besetzung für die Rolle des Tony Stark. Die Effekte sind absolut genial, man sieht, dass jeder Schauspieler seinen Spaß an seiner Rolle hat. Also: Wer am Wochenende nix vorhat: Anschaun.

Kurzer Nachtrag: Ich will übrigens auch so ein Labor wie Tony Stark haben. Ich will 3D-Projektionen durch die Gegend schubsen können und 3D-Basketbälle in virtuelle Körbe werfen!!!