[Link-Tip] The Hype Machine

Heute möchte ich mal ne absolute Empfehlung für The Hype Machine aussprechen. Wie ihr auf dem Bild schon erkennen könnt, crawlt der Dienst durch Twitter, aber auch hauptsächlich durch Musikblogs und schaut, was die Leute dort über verschiedene Tracks schreiben. Je mehr darüber schreiben, desto populärer muss der Song sein. Anschließend findet man diese Lieder auf der Hype Machine Homepage, auf der man als angemeldeter Benutzer Lieder mit einem Herzchen versehen kann, ähnlich dem faven bei Tweetes. So entstehen Ranglisten. Ranglisten mit Musik aus vielen verschiedenen Stilrichtungen, sehr oft echt geile Remixes. Dort findet man auch die Links zu den Blogs, in denen man die Lieder meistens downloaden kann. Einmal im Jahr gibts es den sogenannten “Zeitgeist” – eine Auflistung der Top Artisten, Top Tracks und Top Alben des vergangenen Jahres. Sehr genial. Außerdem nutzen sie beim Twittern den wohl coolsten URL Kürzungsdienst, den es gibt: awe.sm. Also, wer gute Musik abseits des Mainstreams sucht, der ist hier genau richtig aufgehoben. Viel Spaß beim Musik hören.

[Mac] Echofon – Twitter Client mit Listen

Die neudesignte Oberfläche sieht sehr hübsch aus

Mein Lieblingstwitterclient auf dem Mac – Echofon – bekam heut ein neues Update, das das Programm auf die Version 0.98 Beta brachte – nicht mehr weit weg von der 1.0. Das Update brachte nicht nur ein neues Facelifting mit, sondern liefert auch endlich Unterstützung für die “neuen” Twitter Features “Listen” und “Geolocation” (wobei ich bei letzterem noch nicht genau weiß, wie und wo sich das im Programm widerspiegelt).

Im Vergleich zur alten Version fällt insbesondere die neue obere Tableiste auf. Sie ist um einiges hübscher als in der alten Version (Bild siehe unten) und auch das Dock Icon wurde komplett geändert und sieht einfach wunderbar aus.

Die Listenfunktion ist nahezu perfekt integriert: man kann Listen anschauen, ver- und entfolgen oder Leute zur eigenen Liste hinzufügen. Somit ist Echofon meines Wissens nach der einzige native Mac OS X Client, der dieses Feature unterstützt. Lediglich das Anlegen neuer Listen ist nicht möglich. Entsprechend wurden auch die Growl Funktionen angepasst: Gibt es News auf den Listen, kann man sich das per Notification anzeigen lassen.

Profilanzeige in Echofon - der grüne Kasten führt zur Retweetanzeige

Auch die Retweet Funktion, wie man sie von der Twitter Homepage kennt, wurde eingebaut, d.h. man kann sich per Klick alle Retweets auf der eigenen Timeline anschauen sowie nachsehen, was man retweeted hat oder von wem man retweeted wurde. Der Weg dahin ist ein wenig kompliziert bzw. versteckt: Man muss sein eigenes Profil aufrufen (im Programm: Menü Twitter -> My Profile bzw. Shift+Cmd+U). Somit ist Echofon für mich momentan der beste Client auf dem Mac zum Twittern, lediglich das kürzen von URLs und Einfügen von Bildern ist momentan nur über jeweils einen einzigen Dienst möglich (bit.ly bzw. twitpic). Ich hoffe dass sich dies in einem der nächsten Updates ändert und dann mehrere Anbieter zur Auswahl stehen.

Echofon mit dem alten Design

Schon länger beherrscht das Programm das Speichern von Suchen und zeigt die “Trending Topics” an, leider noch nicht die Regionsbezogenen, aber dieses Feature ist in Deutschland momentan sowieso nicht relevant, da es diese Regionalen Themenanzeige hier noch nicht gibt.

Was gibts noch zu sagen? Nunja, momentan ist das Programm noch kostenlos, laut Homepage soll sich das im Laufe des Jahres ändern, ich denke spätestens, wenn es das offizielle stabile Release gibt, werden wir Preise erfahren. Echofon ist für mich die Alternative zu Tweetie, das ich gar nicht mehr benutze, da der Entwickler scheinbar kein Interesse hat, die Mac Version zu aktualisieren, sondern sich mehr auf die iPhone Version konzentriert. Wer also einen hübschen, im Moment noch, kostenlosen Twitter Client sucht, der viele Features bietet und mit den Einschränkungen bei URL Kürzungen und Bildhostern leben kann, dem sei Echofon empfohlen.

Skins is back…

Gestern begann sie: die neue Staffel der wohl coolsten britischen Serie aller Zeiten. Wie kann man Skins beschreiben? Irgendwer beschrieb es mal als britisches Pendant zu The O.C.. Das ist Skins. Nicht. The O.C. ist ein Dreck dagegen. Was ihr hier seht ist viel besser. Die Welt aus Liebe, Drogen und Sex reißt mich jedes mal wieder mit, schockiert erneut, aber fasziniert auch. Wer möchte nicht mal ein bisschen in diesem Leben leben? Auch wenn der Cast nach der 2. Staffel fast komplett ausgetauscht wurde und das gleiche nochmal nach der 4. Staffel passiert: Es. Lohnt. Sich.

Was ihr wissen müsst? Jede Folge trägt den Namen von einer oder zwei Personen aus dem Cast. Und um diese Person(en) geht es dann in der Folge natürlich auch. Es werden Familie, Freunde, Probleme, Liebschaften und Beziehungen aufgezeigt, so lernt man nach und nach das ganze Beziehungsgeflecht innerhalb der Jugendlichen kennen. Wer mit wem, wer welche Träume hat. Dabei kommt die Serie nicht abgehoben daher. Sie bleibt auf dem Boden, lebensnah. Wer also eine der besten Dramaserien der letzten Jahre sehen will, dem sei Skins empfohlen. Am besten auf Englisch. Auch wenn der britische Akzent gewöhnungsbedürftig ist, lohnt sich dennoch, wie so oft, die Originalstimmen zu hören.

iPad – my 2 cents.

Ich habe mich lange rausgehalten – nichts zu den Gerüchten geschrieben, keine Spekulationen aufgestellt, was genau da kommt. Ich habe auch gestern kurz vor 19 Uhr Twitter ausgemacht, den RSS Reader geschlossen und alle Webseiten, die mir vorher etwas verraten könnten geschlossen. Ich wollte die Keynote heut komplett in der Präsentation schauen. Gegen 23 Uhr packte mich dann gestern doch die Neugier und ich warf einen kurzen Blick auf die Apple Homepage, aber das war auch schon alles. Heut morgen habe ich mir dann die Keynote angeschaut und werde das ganze hier jetzt mal kommentieren.

Da ist es nun also, das lang erwartete iPad. Ich hab mir gerade die Präsentation angeschaut und mir so einige Gedanken dazu gemacht, bin mir aber nicht so ganz sicher, was ich davon halten soll. ES HAT KEIN MULTITASKING! Ich hoffe ganz stark, dass das mit der 4.0 Firmware eingeführt wird, und die 3.2, die im Moment läuft, nur ein Übergang ist, wie viele schon vermuten. Ich möchte surfen und gleichzeitig chatten und nicht immer eine Applikation schließen müssen. Beim iPhone ist das okay, das nutze ich nur mobil. Aber das iPad ist für mich ein reines Home-Entertainment Gerät, was ich öfter laden kann, spricht also nichts gegen Hintergrundprozesse, abgesehen davon, dass das die Firmware wahrscheinlich nicht kann, da man auf eine modifiziertes iPhone OS setzt, anstelle eines eigenen. Hat natürlich den Vorteil, dass man alle Apps aus dem App Store nutzen kann. Eine geniale Sache – ein komplett neuer Markt wird für die iPhone Entwickler eröffnet, ohne dass sie ihre Programme umwandeln müssen. Gleichzeitig können sie ihre Apps mit Hilfe des neuen 3.2 SDK’s neu schreiben, direkt für das iPad optimiert.

Auf der Keynote wurden ein paar Spiele vorgeführt, die echt ganz nett aussahen, ich bin gespannt, was das auf uns zu kommt. Vielmehr als Spiele interessieren mich aber die Anwendungen. Ich hoffe ja auf einen vernünftigen Remote Desktop Client oder eine coole Chat-App (Adium?). Ganz interessant sah die für das iPad geschriebene Version von iWork aus. Pages, Keynote und Numbers machten einen durchdachten Eindruck, insbesondere die Nutzung von Gesten scheint mir gut gelungen. Die Programme werden jeweils $9,99 kosten. Finde ich ganz angemessen, wobei ich generell gespannt bin, wie sich die Preise für iPad Apps entwickeln. Ich denke mal, es wird sich zwischen $5 und $25 einpendeln. Auf jeden Fall teurer als iPhone Apps.

Wie man in der Präsentation sehen kann, wird auch diese Version von Safari im iPad kein Flash unterstützen. Mac User wissen, dass Safari sehr dazu neigt bei Flash-Inhalten verrückt zu spielen und man kann nur vermuten, dass Apple dieses Risiko nicht eingehen will - unvorhersehbares Verhalten des Produkts möchte man vermeiden. Dennoch, ich bin sehr gespannt wie die eigenen Eindrücke sind, wenn man erstmal mit dem Teil durchs Web surft. Die Lösung mit der eingeblendeten Tastatur finde ich vernünftig – genial dagegen: Die Möglichkeit eine Bluetooth Tastatur zu koppeln. Vielleicht kommt das ja dann auch mit dem nächsten OS Update auf das iPhone.

(via engadget.com)

iPad vs. iPhone Vergleich

Das Ding kann die üblichen Dinge, die auch ein iPod Touch kann – Musik, Videos, Youtube, Maps, Mail, Wlan… alles da. Aber es wird auch eine Version mit 3G geben – ich bin gespannt, was hierzulande für Datentarife angeboten werden. Vielleicht rafft sich ja T-Mobile auf und bietet einen Tarif als Erweiterung zum vorhanden iPhone Tarif an – 10 Euro mehr oder so für Datenvolumen für das iPad.

Aber was wirklich, wirklich, wirklich genial ist: Die Möglichkeit das Ding an einen Projektor anzuschließen. Zusammen mit der extra für das iPad geschriebenen Version von Keynote könnte das Ding bei Vorträgen rocken. Genial wäre die Möglichkeit die Keynote iPhone App anzupassen um über Wlan oder Bluetooth Keynote auf dem Mac fernzusteuern und gleichzeitig die Folien in Originalgröße vor sich auf dem iPad zu sehen.

Und dann ist da ja auch noch der Apple Bookstore bzw. die iBook genannte Anwendung, die E-Books auf das Tablet bringt. Ich bin auf Preise gespannt und wie es sich anfühlt, Bücher auf dem iPad zu lesen, das wird sich alles zeigen, wenn es soweit ist. Leider ist mir nicht aufgefallen, dass auch von Magazinen oder Tageszeitungen gesprochen wurde, die man dort kaufen könnte – es scheint wohl darauf hinauszulaufen, dass die Verlage ihre eigenen Apps programmieren müssen, wie bei der New York Times bereits geschehen. Da hätte ich mir einiges mehr gewünscht. Zeitungsabonnements für weniger Geld auf dem iPad wäre eine nette Sache gewesen, insbesondere vielleicht mit Funktionen wie Volltextsuche, Lesezeichen und anderen Funktionen. Vielleicht kommt das alles noch mit der Zeit, wünsche würde ich es mir. Was mich stört, ist die Tatsache das man via iTunes keine eigenen PDFs auf das iPad packen kann. Es könnte sich lediglich der Umweg über eine, per Mail empfangene, Email mit Anhang als Möglichkeit erweisen PDF Dokumente auf dem iPad zu lesen. Aber wer weiß, beim fscklog.com wurden schon Hinweise gezeigt, die auf möglichen File Sharing Support hinweisen. Dies wäre natürlich sehr zu begrüßen. Alternativ evtl. eine App, die PDFs von einem Server laden kann bzw. via Dropbox.

(via engadget.com)

iPad Keyboard Dock

Ich sprach weiter oben schon von der Möglichkeit das Tablet an einen Projektor oder Monitor anzuschließen. Es gibt noch weitere Accessoires: Zum einen natürlich ein Dock. Dort kann das iPad, wie ich es verstanden habe, nur vertikal stehen, da es gleichzeitig als Ladestation gilt und sich der Dock Connector nach an der schmaleren Seite des Tablets befindet. Dann gibt es noch ein Dock mit angebauter Tastatur. Und eine schicken Tasche für das iPad, die gleichzeitig als eine Art Ständer und Unterlage dient. Ich bin gespannt, was es noch für Zubehör im Laufe der Zeit geben wird.

(via gizmodo.de)

iPad Preisansicht

Die Preise gehen meiner Meinung nach auch absolut in Ordnung – $499 (also wohl 499€ für uns) für die Version mit 16GB ohne 3G bis hoch zu $829 für 64GB und 3G. Erhältlich wird das ganze wohl ab Ende März, Mitte April sein. Ich bin sehr gespannt, wie es um die Verfügbarkeit stehen wird, schauen wir uns die Magic Mouse an, wissen wir was schlimmstenfalls passieren könnte.

Fazit:

Ich werde mir das Teil im Apple Store in Hamburg erstmal ordentlich anschauen und testen, bevor ich entscheid, ob ich es kaufe oder nicht. Das Geld dafür ist gespart, so ganz überzeugt bin ich nach der ersten Euphorie aber doch noch nicht, was vielleicht auch einfach an der fehlenden Erfahrung mit dem Gerät liegt – allein durch eine Präsentation kann man das nicht fassen, man muss es erstmal in der Hand halten, bevor man eine richtige Meinung dazu abgeben kann. Und selbst dann ist es immer noch stark vom Benutzer abhängig.

[Stock] Mal wieder ein Stöckchen..

01. Ein Film, den du schon mehr als zehn mal gesehen hast?
Eiskalte Engel. Und Herr der Ringe. Snatch.
02. Ein Film, den du mehrfach im Kino gesehen hast?
ähm.. Leg dich nich mit dem Zohan an. Und noch irgendeiner, fällt mir gerad nich ein.
03. Ein Schauspieler, wegen dem du eher geneigt wärst, einen Film zu sehen?
Jason Statham. Emma Watson ;)
04. Ein Schauspieler, wegen dem du eher geneigt wärst, einen nicht Film zu sehen?
fällt mir spontan keiner ein, muss ich gestehn.
05. Ein Film, den du immer schon sehen wolltest, bisher aber nicht dazu gekommen bist?
Der Pate 1-3, Das Leben der Anderen
06. Ein Film, den du lieber niemals gesehen hättest?
Burn After Reading. Trotz zwei Versuchen, jedes Mal nicht zu Ende geschaut
07. Ein Film, den du extrem lustig findest?
Leg dich nicht mit dem Zohan an!
08. Ein Film, der dich zum weinen gebracht hat?
Herr der Ringe!
09. Ein deutscher Film, den jeder gesehen haben sollte?
Herr Lehmann!!
10. Dein Lieblingsgenre?
Egal. Hauptsache der Film ist gut.
11. Ein Kurzfilm, der dich begeistert hat?
ähhh. Die Pixar Kurzfilme sind ganz geil.

[Music] iTunes Top 25

Da das scheinbar gerade alle machen, und ich sowieso immer alles nachmache, hier meine Top 25 und nicht nur Top 10! (ihr müsst draufklicken!):

[Review] Mein Schreibtisch

Nutzen ja gerad irgendwie alle, dieses Image-Notes Plugin und ich find das auch ganz toll, was der Knuspermagier hier gebastelt hat. Hier mal der obligatorische Schreibtischüberblick.

Notes: 7

[Review] Lindsay Lohan Sexvideo

Soso.. da gibts also ein Lindsay Lohan Sexvideo. Nicht das ich das Video hier hätte oder so, aber es ist doch lustig wie dann die Leute die nach Lindsay Lohan Sexvideo oder Sex Lindsay Lohan suchen, hier auch meine Seite kommen. Das gute Stück soll wohl 47 Sekunden gehen. Das würde ich doch dann eher als Lindsay Lohan Sexclip bezeichnen. Wie ich mich freue, die Suchbegriffe anzuschauen. Das original Sexvideo mit Lindsay Lohan, das sie “bei einem bestimmten sexuellen Akt, der besser hinter verschlossenen Türen geblieben wäre“, zeigt, findet ihr übrigens dort: Sexy Lindsay Lohan Porn Video Sexvideo.

[Review] René Marik – Kasperpop

Von René Marik habe ich das erste mal 2007 etwas gesehn. Der kleine Maulwurf mit der komischen Aussprache. Ich kam damals aus dem Lachen nicht mehr heraus. Dann geriet er ein bissl in Vergessenheit, bis ich durch Zufall 2008 die DVD “Autschn” entdeckte und diese sofort kaufte. Seitdem hab ich die DVD schon so oft gesehn und auch die Youtube Videos immer wieder angeschaut.

YouTube Preview Image

Am letzten Dienstag hatte ich dann die Möglichkeit das neue Programm von ihm mit Namen “Kasperpop” anzusehen. Das saßen wir nun im Theater am Aegi und freuten uns auf die Show. Und was soll ich sagen? Es war echt toll. Das neue Programm wusste zu überzeugen, es ging knapp 2h lang, eine Dauerlachorgie mit 15minütiger Pause. Es gab viel vom Maulwurf, von Falkenhorst, vom Kalle und natürlich auch die Lappen haben nicht gefehlt. Musikalisch unterstützt wurde das ganze von Professor Inge, einem Musiker mit “interessantem ” Kleidungsstil ;) Auch René Marik gab zwischendurch immer wieder seine Lieder zum besten, auch wenn seine Musik nicht jedermanns Geschmack ist, so finde ich die Abwechslung zwischen Puppenspiel und Musik doch recht angenehm. Doch trotz des Titels “Kasperpop” kam der böse Kasper leider nicht so oft vor, wie man vermutet oder gewünscht hätte.

Zum Abschluss gab es dann natürlich noch die Klassiker “Kalle und die Titanic” und “Rapante, Rapante”. Insgesamt war ich sehr zufrieden, habe viel gelacht und hatte meinen Spaß. Gekostet hat der Spaß um die 20 Euro, doch netterweise wurde ich von einer lieben Person eingeladen :) Im Juni kommt der Herr Marik nach Braunschweig und ich denke, ich werde mir das Programm noch einmal anschauen. Ich kann jedem nur empfehlen mal ein bissl bei Youtube zu stöbern und sich Videos anzuschaun.

[Mac] TotalFinder – Tabs für den Finder

Wieder mal bin ich bei aptgetupdate.de auf eine geniale Mac Software gestoßen: Mit TotalFinder von BinaryAge kann man den Finder erweitern. Wichtigste Veränderung: Das Ding bekommt endlich Tabs! Das ganze funktioniert über ein SIMBL Plugin und läuft nur unter Snow Leopard, da dort der Finder komplett in Cocoa geschrieben wurde und so die Vorraussetzungen für Hacks gegeben sind. Für weitere Infos, empfehle ich den Blog des Programmierers. Nach der Installation muss der Finder neugestartet werden, und dann stehen euch die Neuerungen schon zur Verfügung: Wie oben gesehen die Tabs; aber das Plugin bietet auch ein paar weitere Optionen: Es lässt sich ein Shortcut definieren, der den Finder einblendet, man kann endlich diese .DS_Store Dateien löschen lassen, versteckte Dateien einblenden, die Unix Verzeichnispfade im Tab anzeigen lassen und die von Windows bekannte Sortierung “erst Ordner, dann Dateien” aktivieren.

Das ganze ist im Moment, während der Alphaphase, noch kostenlos, soll aber später Geld kosten, was ich nicht schlimm finde, solange es nicht zu teuer wird. Und was ich vergass: Das ganze verändert das Finder Symbol noch ein wenig, eine Sonnenbrille wird dem Finder aufgesetzt. Alles in allem eine echt super Erweiterung, die endlich Tabs bringt. Aber wie bei aptgetupdate.de im Blog schon geschrieben, wird es wohl auch hier nur wieder eine Frage der Zeit sein, bis Apple sich dieser Idee annimmt und wir das als festen Bestandteil des OS ausgeliefert bekommen. Solang wird TotalFinder aber seinen Dienst bei mir verrichten. Insbesondere auf die zukünftigen Features, die angedacht sind, bin ich gespannt: “Add a dual panel mode (like in good old Norton Commander)”, “Enable a cooperation mode with Terminal.app (for command-line lovers)” und “And what about better git/svn/mercurial integration?”. Ich freu mich.